Programmiermodell
Geschäftsregeln von IBM Integration Designer werden mit zwei verschiedenen Authoring-Tools erstellt und werden von der Regellaufzeit ausgegeben. Alle drei Umgebungen verwenden dasselbe Modell für die Geschäftsregelartefakte.
Die gemeinsame Nutzung des Modells ist nicht nur im Hinblick auf eine spätere Wartungsfreundlichkeit, sondern auch in Bezug auf die Konsistenz des Programmiermodells für den Endbenutzer von grundlegender Bedeutung. Allerdings macht die gemeinsame Nutzung des Modells Kompromisse zwischen den Anforderungen für die Desktop-Tools, die Laufzeitausführung und das Authoring erforderlich. Für alle diese Aspekte gibt es klare Voraussetzungen, die in ihren entsprechenden Umgebungen gegeben sein müssen und die bisweilen miteinander kollidieren. Die nachfolgend als Teil des gesamten Programmiermodells beschriebenen Artefakte erfüllen die Anforderungen dieser unterschiedlichen Umgebungen auf ausgewogene Weise.
Die Änderung von Geschäftsregeln ist auf diejenigen Elemente beschränkt, die mit Schablonen in den Regelmengen und Entscheidungstabellen sowie der Operationsauswahltabelle (effektive Daten und Ziele) definiert wurden. Die Erstellung von neuen Regelmengen und Entscheidungstabellen wird nur über das Kopieren einer vorhandenen Regelmenge oder Entscheidungstabelle unterstützt. Mit Ausnahme der benutzerdefinierten Eigenschaften und Beschreibungswerte kann die Komponente der Geschäftsregelgruppe selbst in der Laufzeit nicht für ein dynamisches Authoring ausgewählt werden. Änderungen, die an der Komponente vorgenommen werden müssen (z. B. Hinzufügen einer neuen Operation), müssen in IBM Integration Designer erfolgen und anschließend auf dem Server erneut implementiert oder installiert werden.