Befehl backup
Verwenden Sie diesen vmcli-Befehl, um Sicherungen des Typs IFFULL und IFINCREMENTAL Ihrer VMs oder VM-Schablonen zu starten.
Syntax
Der Befehl vmcli -f backup verwendet die folgende Syntax:
Sie müssen den Befehl vmcli -f backup
als Benutzer tdpvmware und nicht als Root ausgeben. Parameter
Vor der Ausgabe eines Befehls vmcli -f backup geben Sie den Befehl vmcli -f inquire_config aus, um zu prüfen, ob Ihre Konfiguration korrekt ist. Verwenden Sie die Informationen in der Ausgabe des Befehls vmcli -f inquire_config zudem als Leitfaden bei der Festlegung der Parameter des Befehls backup.
Während eine Sicherungsoperation ausgeführt wird, kann sie weder mit einem Befehl noch mit einer Methode gestoppt werden, auch nicht mit der Tastenkombination Strg+C. Sie müssen warten, bis die Operation vollständig abgeschlossen ist.
Für den Befehl vmcli -f backup muss der Wert für VE_VCENTER_NODE_NAME korrekt in der Datei vmcliprofile angegeben sein. Sie können diesen Parameter nicht durch einen Befehlszeileneintrag überschreiben.
Auf dem System der Einheit zum Versetzen von Daten (dem vStorage-Sicherungsserver, auf dem der IBM Spectrum Protect-Client für Sichern/Archivieren installiert ist) darf die Option ASNODENAME nicht festgelegt sein.
- -t Sicherungstyp
- Geben Sie den Typ der auszuführenden Sicherung an. Sie können einen der folgenden Typen wählen:
- TSM_IFFULL
- Erstellt für die angegebenen Sicherungsobjekte eine Sicherung 'Immer inkrementell - Vollständig'. Wenn TSM_IFFULL angegeben ist, werden auch VM-Schablonen einbezogen, die seit der letzten Sicherung nicht geändert wurden.
- TSM_IFINCR
- Erstellt für das angegebene Sicherungsobjekt eine Sicherung 'Immer inkrementell - Inkrementell'. Bei diesem Typ werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Sicherung geändert haben. Dieser Typ ist der Standardwert.
- -I Listendatei der Sicherungsobjekte
- Geben Sie die Datei an, die die Liste der zu sichernden Objekte enthält. Jede Zeile enthält eine einzige Spezifikation für die Sicherung.
- -d Datencenterknotenname | Provider-vDC-Knotenname | Organisations-vDC-Knotenname
- Wenn beim Parameter VE_TSM_MODE der Wert VSPHERE angegeben ist, geben Sie den Datencenterknotennamen an.
- -o Knotenname der Einheit zum Versetzen von Daten
- Geben Sie den Knotennamen der Tivoli Storage Manager-Einheit zum Versetzen von Daten an. Dies ist der Knotenname für die Einheit zum Versetzen von Daten, die auf dem vStorage-Sicherungsserver installiert ist. Dieser Knoten führt die Datenversetzung durch.
- [--name Taskname]
- Geben Sie die Zeichenfolge für die Sicherungstask an.
- [--description Beschreibungsdatei.txt]
- Geben Sie den Namen der Textdatei an, die eine Beschreibung der Sicherungstask enthält.
- [-s TSM-Server-Hostname]
- Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des IBM Spectrum Protect-Servers an. Ist dieser Parameter nicht angegeben, wird der Wert im Profil verwendet.
- [-n VMCLI-Knotenname]
- Geben Sie den Namen des VMCLI-Knotens an. Dieser Knoten verbindet die Data Protection for VMware-Befehlszeilenschnittstelle mit dem IBM Spectrum Protect-Server und dem Knoten der Einheit zum Versetzen von Daten. Ist dieser Parameter nicht angegeben, wird der Wert im Profil verwendet.
- [-p TSM-Server-Port]
- Geben Sie den Port des IBM Spectrum Protect-Servers an.
- Ist dieser Parameter weder in der Data Protection for VMware-Befehlszeilenschnittstelle noch im Profil angegeben, wird der Standardport 1500 verwendet.
- Ist dieser Parameter nicht in der Data Protection for VMware-Befehlszeilenschnittstelle, jedoch im Profil angegeben, wird der Wert im Profil verwendet.
- [-w Position der VM-Sicherung]
- Gibt die Position für eine VM-Sicherung an. Die Position legt fest, ob die VM auf dem
IBM Spectrum Protect-Server oder als
persistent gespeicherte Momentaufnahme im Hardwarespeicher gesichert wird oder beides. Sie
können einen der folgenden Werte angeben:
- SERVER
- VMs werden auf dem IBM Spectrum Protect-Server gesichert. Dieser Wert ist der Standardwert.
- LOCAL
- VMs werden im Hardwarespeicher gesichert. Die Sicherung ist eine vollständige
VM-Imagemomentaufnahme, selbst wenn der Parameter -t
Sicherungstyp eine inkrementelle Sicherung angibt.
Zum Erstellen einer lokalen Sicherung muss die VM in einem VMware-Datenspeicher mit virtuellen Datenträgern (VVOL) gespeichert sein. Befindet sich eine der virtuellen Platten der VM nicht in einem VVOL-Datenspeicher, ist die lokale Sicherung nicht zulässig.
Da bei lokalen Momentaufnahmen keine Datenversetzung über das Netz erforderlich ist, können Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen schneller ausgeführt werden als Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen auf dem Server. Durch Zurückschreibung aus einer lokalen Momentaufnahme können Sie lediglich eine vorhandene VM auf ihren Status zu einem früheren Zeitpunkt zurücksetzen. Außerdem können Sie weder eine gelöschte VM zurückschreiben noch eine VM mit einem anderen Namen oder an eine andere Position zurückschreiben.
- BOTH
- VMs werden sowohl auf dem IBM Spectrum Protect-Server als auch lokal gesichert. Wenn mit dem Parameter -t Sicherungstyp eine inkrementelle Sicherung angegeben wird, gilt diese Einstellung nur für die Serversicherung. Die lokale Sicherung ist immer eine vollständige VM-Imagesicherung.