Benutzersperrung aufgrund von Sicherheitsrisiken
Beugen Sie laufenden Angriffen proaktiv vor, indem Sie bedrohungsbasierte Zugriffsrichtlinien einsetzen, um verdächtige Benutzer automatisch zu blockieren, und den IP-basierten Schutz während des SSO-Ablaufs auf die Benutzerebene ausweiten.
Vorbereitende Schritte
- Zur Ausführung dieser Task müssen Sie über Verwaltungsberechtigung verfügen.
- Melden Sie sich als Administrator bei der IBM® Verify Verwaltungskonsole an. Weitere Informationen finden Sie unter „Zugriff auf IBM Verify “.
Informationen zu dieser Task
Die Angreifer registrieren derzeit in zahlreichen Regionen eine große Anzahl von MFA-Geräten (Voice/SMS-OTP) für Nutzer, was dazu führt, dass Kunden die über den Threat Detection Service identifizierten kompromittierten Konten manuell deaktivieren müssen. Zwar ist eine IP-basierte Sperrung möglich, doch gibt es keine automatisierte Möglichkeit, verdächtige Nutzer zu blockieren. Um diese Lücke zu schließen, ist ein Sperrmechanismus auf Benutzerebene während des SSO-Ablaufs erforderlich.
Der Threat-Intelligence-Dienst (TI) wurde um die Daten userId aus der aktuellen SSO-Sitzung erweitert, sodass festgestellt werden kann, ob der authentifizierte Benutzer verdächtig ist.
Für den SSO-Ablauf wird ein neues benutzerdefiniertes Attribut erstellt: ibm:threat_is_suspicious_user. Es ähnelt den bestehenden benutzerdefinierten Attributen zu Sicherheitsbedrohungen und ist während des SSO-Ablaufs verfügbar.
Vorgehensweise
Nächste Schritte
- Wenn sich ein Benutzer bei IBM Verify anmeldet und versucht, auf die Anwendung zuzugreifen, prüft der Threat-Intelligence-Dienst (TI), ob der Benutzer verdächtig ist.
- Wird der Benutzer als verdächtig eingestuft, wird er je nach der in der Zugriffsrichtlinienregel festgelegten Maßnahme gesperrt oder zur MFA aufgefordert.
- Sofern der Benutzer nicht verdächtig ist, erhält er Zugriff auf die Anwendung.