Windows Information Protection (WIP)
Mit den WIP-Einstellungen (Windows Information Protection) können Sie Einstellungen für das Erzwingen des Informationsschutzes, Unternehmensnetzinformationen und Einstellungen für geschützte Unternehmens-Apps auf einem Windows-Gerät konfigurieren.
Hinweis: Die Konfiguration von Windows Information Protection wird nur unter Windows 11, 24H1 und früheren Versionen unterstützt.
| Richtlinieneinstellung | Beschreibung | Unterstützte Geräte |
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| Windows Information Protection (WIP) erzwingen | Legen Sie fest, ob der Informationsschutz auf dem Windows-Gerät erzwungen werden soll. |
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| Umsetzungseinstellungen | ||
| Aktivierungsebene | Wählen Sie den Aktivierungstyp aus, der auf dem Gerät angewendet werden soll:
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| Datenschutz unter Sperranzeige aktivieren | Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden die Daten auf dem Gerät auch dann verschlüsselt, wenn das Gerät gesperrt ist. Hinweis: Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, muss das Gerät eine PIN® verwenden, damit andere Windows Information Protection (WIP)-Richtlinien wirksam werden.
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| Symboloverlays für geschützte Daten einblenden | Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird ein Overlay in Form einer Arbeitsmappe für Dateien und Apps verwendet, die mit WIP geschützt sind. |
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| Datenschutz bei Aufheben der Registrierung widerrufen | Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden Chiffrierschlüssel widerrufen, nachdem die MDM-Steuerung vom Gerät entfernt wurde. Diese Einstellung beschränkt den Zugriff auf geschützte Daten, nachdem die Registrierung eines Geräts bei MDM aufgehoben wurde. |
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| Zertifikat für Datenwiederherstellung | Geben Sie einen Base64-codierten BLOB für die Wiederherstellungsrichtlinie ein:
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| Unternehmensnetzinformationen | ||
| Primäre Unternehmensdomäne | Geben Sie die Standarddomäne für die Windows-Benutzerschnittstelle an. Geben Sie
%domain% ein, um die Registrierungsinformationen für die Benutzerdomäne zu verwenden. Die
Domäneninformationen müssen in kanonischer Form angegeben werden, z. B. xyz.com. Anmerkung:
Der Domänenname in der E-Mail-Adresse des Benutzers (%email%) und die Domäne, die für diese
Einstellung aufgelistet wird, müssen exakt übereinstimmen, damit die WIP-Richtlinie erfolgreich angewendet werden kann.
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| Weitere geschützte Unternehmensdomänen | Geben Sie die anderen DNS-Suffixe an, die in Ihrer Umgebung verwendet werden. Der gesamte Datenverkehr an vollständig qualifizierte Domänen in der Liste wird daraufhin geschützt. |
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| Namen der Unternehmensnetzdomänen | Geben Sie die Intranetdomänen an, die die Grenzen des Unternehmens bilden. Daten an und von diesen Domänen werden als sicher eingestuft und werden geschützt. Geben Sie eine durch Kommas getrennte Liste von Servern in kanonischer Form ein, wie z. B. contoso.com,fabrikam.com. |
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| Unternehmenscloudressourcen | Geben Sie die Clouddomänen an, die als Unternehmensressourcen behandelt werden. Geben Sie für jede Cloudressource einen Proxy-Server aus der Liste der internen Unternehmens-Proxy-Server an, an den spezieller Datenverkehr für diese Cloudressource weitergeleitet wird, Empfohlene Einstellungen für eine Unternehmens-Cloud finden Sie unter https://docs.microsoft.com/en-us/windows/security/information-protection/windows-information-protection/recommended-network-definitions-for-wip. |
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| Unternehmensneutrale Ressourcen | Geben Sie eine durch Kommas getrennte Liste von Domänennamen an, bei denen es sich um Arbeits- oder persönliche Ressourcen handelt. Empfohlene Einstellungen für unternehmensneutrale Ressourcen finden Sie unter https://docs.microsoft.com/en-us/windows/security/information-protection/windows-information-protection/recommended-network-definitions-for-wip. |
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| Unternehmens-Proxy-Server | Listen Sie die Proxy-Server und Ports für abgehenden Datenverkehr auf, über die Internetdatenverkehr weitergeleitet werden, z. B. proxy.contoso.com:80, proxy2.contoso.com:443. Schließen Sie keine Server in die Liste ein, die für WIP-geschützten Datenverkehr verwendet werden, |
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| Interne Unternehmens-Proxy-Server | Listen Sie die Proxy-Server und Ports auf, über die Datenverkehr weitergeleitet wird, um auf Ressourcen in der Unternehmenscloud zuzugreifen, z. B. contoso.internalproxy1.com, contoso.internalproxy2.com. In diese Liste müssen Sie Server einschließen, die für mit WIP geschützten Datenverkehr verwendet werden. |
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| Unternehmens-IP-Bereiche | Geben Sie eine durch Kommas getrennte Liste mit IPv4- und IPv6-Bereichen an, die die Computer im Unternehmensnetz definieren. Die Daten von diesen Computern werden als Unternehmensdaten eingestuft und werden geschützt. |
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| Liste der Unternehmens-Proxy-Server ist autoritativ | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, ist der Unternehmens-Proxy-Server der maßgebliche Server. |
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| Unternehmens-IP-Bereiche sind autoritativ | Wenn diese Einstellung aktiviert ist, sind Unternehmens-Proxy-Bereiche maßgeblich. |
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| Geschützte Unternehmens-Apps | ||
| Geschützte universelle Apps konfigurieren (Zulassungsliste) | Konfiguriert universelle Apps, die von WIP zugelassen und geschützt werden. Geben Sie den App-Namen, den Publisher-Namen, die (minimale)
App-Version und die (maximale) App-Version für alle universellen Apps
ein, die Sie zulassen möchten. Anmerkung: Verwenden Sie einen Stern (*) im App-Namen, wenn alle Apps für einen Publisher zugelassen
werden sollen.
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| Geschützte universelle Apps konfigurieren (Blockierliste) | Konfiguriert universelle Apps, die von WIP blockiert und nicht geschützt werden. Geben Sie den App-Namen, den Publisher-Namen, die (minimale)
App-Version und die (maximale) App-Version für alle universellen Apps
ein, die Sie blockieren möchten. Anmerkung: Verwenden Sie einen Stern (*) im App-Namen, wenn alle Apps für einen Publisher blockiert
werden sollen.
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| Geschützte Desktop-Apps konfigurieren (Zulassungsliste) | Konfiguriert Desktop-Apps, die von WIP zugelassen und geschützt werden. Geben Sie den App-Namen, den Publisher-Namen, die (minimale) App-Version und die (maximale) App-Version für alle Desktop-Apps ein, die Sie zulassen möchten. |
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| Geschützte Desktop-Apps konfigurieren (Blockierliste) | Konfiguriert Desktop-Apps, die von WIP blockiert und nicht geschützt werden. Geben Sie den App-Namen, den Publisher-Namen, die (minimale) App-Version und die (maximale) App-Version für alle Desktop-Apps ein, die Sie blockieren möchten. |
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Hinweis: Weitere Informationen zum Abrufen des App-Namens und des Herausgebernamens finden Sie unter „Verwenden des Windows App Management Admin-Tools zum Abrufen von Windows-App-IDs “.