IBM® Db2 Aktiv/Passiv mit Cluster-Failover-Software

Bei Verwendung von Db2® Aktiv/Passiv mit Cluster-Failover-Software übernimmt der Standby-Knoten die Ressourcen des Primärknotens (Datenbankdateien, Protokolle) und die Identität (IP-Adresse, SAN WWNN). Anschließend wird der Datenbankservice auf dem Standby-Knoten gestartet.

Konzeptionell funktionieren Db2 -Aktiv/Passiv-Failover-Konfigurationen mit Cluster-Failover-Software wie unter Aktiv/Passiv-Cluster-Failover-Konfigurationenbeschrieben.

Während des Starts durchläuft Db2 seine normale Recovery nach einem Systemabsturz und stellt sicher, dass festgeschriebene Änderungen an der Datenbank vorgenommen und unvollständige Transaktionen rückgängig gemacht werden. Nach Abschluss der Db2 -Recovery nach einem Systemabsturz wird der Datenbankservice verfügbar gemacht.

Aus der Perspektive von Sterling Order Management System Software kann Folgendes erwartet werden, nachdem der Primärknoten ausfällt (und der Datenbankserver nicht verfügbar ist).

  • Transaktionen in der Anwendung, Agenten- und Integrationsserver, in denen eine aktive Verarbeitung stattfand, lösen eine SQL-Fehlermeldung aus. Für die Änderungen durch diese Transaktionen wird später ein Rollback durchgeführt, wenn der Datenbankserver am Standby-Knoten wieder verfügbar ist.
  • Die Sterling Order Management System Software -Server geben die Transaktionen kontinuierlich erneut aus, bis der Datenbankservice wiederhergestellt ist. Während des Übergangs zum Standby-Knoten müssen Sie die Sterling Order Management System Software -Server nicht neu starten.
  • Wenn die Quelle der Arbeitsanforderung (insbesondere für Agenten- und Integrationsserver) aus Nachrichtenwarteschlangen stammt, verbleiben die Nachrichten in der Nachrichtenwarteschlange. Diese Nachrichten werden nach der Wiederherstellung des Datenbankservice verarbeitet.

Das Einrichten und Testen einer Aktiv/Passiv-Failover-Konfiguration kann aufgrund der zahlreichen Wechselbeziehungen und zugehörigen Teile kompliziert sein. Daher wird dringend empfohlen, die Cluster-Failover-Anbieter bei der Planung und Implementierung des Cluster-Failovers um Unterstützung zu bitten.