OpenStack-Voraussetzungen überprüfen

Vergewissern Sie sich, dass Ihre OpenStack-Umgebung die Softwarevoraussetzungen für Ihre IBM® Cloud Orchestrator-Installation erfüllt. Sie können die Software IBM Cloud Manager with OpenStack, die zum IBM Cloud Orchestrator-Produkt gehört, oder eine OpenStack-Distribution eines anderen Anbieters (Bring your own OpenStack) installieren. Sie können IBM Cloud Orchestrator nur mit einer einzigen OpenStack-Instanz verbinden (Eins-zu-eins-Zuordnung).

Voraussetzungen für IBM Cloud Manager with OpenStack

Wenn Sie IBM Cloud Orchestrator verwenden, vergewissern Sie sich, dass Ihre IBM Cloud Manager with OpenStack-Installation die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
  • IBM Cloud Manager with OpenStack Version 4.3 Fix Pack 14

    Informationen zu den Voraussetzungen für IBM Cloud Manager with OpenStack finden Sie in der Dokumentation zu IBM Cloud Manager with OpenStack.

  • Gemeinsam genutzter Keystone-Service

    Die IBM Cloud Manager with OpenStack-Installation verwendet einen einzigen Keystone-Service. Bei einer Installation mit mehreren Regionen muss der Keystone-Service auf dem OpenStack-Controller der Region ausgeführt werden, die zuerst installiert wurde. OpenStack Identity Federation wird nicht von IBM Cloud Orchestrator unterstützt.

    Weitere Informationen zum Konfigurieren von IBM Cloud Manager with OpenStack-Controllern mit Unterstützung mehrerer Regionen mit gemeinsam genutztem Keystone finden Sie unter Deploying multi-region support.

    Für den Fall, dass manche Komponenten von IBM Cloud Orchestrator in einem öffentlichen Rechenzentrum oder einer öffentlichen Cloud (in einem öffentlichen Netz) implementiert sind, aktivieren Sie HTTPS und die VPN-Verbindung zwischen IBM Cloud Orchestrator und OpenStack. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/en/SST55W_4.3.0/liaca/liaca_hybrid_hybrid_cloud.html.

  • Neuinstallation

    Die IBM Cloud Manager with OpenStack-Installation ist eine Neuinstallation. Nur die bei der OpenStack-Basisinstallation erstellten Benutzer, Projekte oder Domänen sind definiert.

  • Eine Heat-Engine pro Region

    Die IBM Cloud Manager with OpenStack-Installation muss eine Heat-Engine pro Region verwenden. Die Konfiguration von Heat für die Unterstützung mehrerer Regionen wird von IBM Cloud Orchestrator nicht unterstützt.

  • Die OpenStack-Funktionen werden in der IBM Cloud Orchestrator-Schnittstelle verwendet

    Die parallele Verwendung der IBM Cloud Manager with OpenStack-Installation von IBM Cloud Orchestrator und einer OpenStack-Standardversion wird nicht unterstützt. Wenn eine IBM Cloud Manager with OpenStack-Installation für die Verwendung durch IBM Cloud Orchestrator konfiguriert ist, müssen alle Benutzeraktivitäten über die IBM Cloud Orchestrator-Schnittstelle und nicht über die OpenStack-Schnittstellen erfolgen. Die OpenStack-Self-Service-Schnittstelle darf nur wie in der Dokumentation zu IBM Cloud Orchestrator beschrieben verwendet werden.

  • Eine OpenStack-Region pro Hypervisortyp

    Jede Region darf nur einen einzigen Hypervisortyp haben. IBM Cloud Orchestrator unterstützt die Verwendung mehrerer Hypervisortypen in einer Region nicht.

  • Angepasste Konfiguration einfacher Token

    Die IBM Cloud Manager with OpenStack-Distribution stellt die Erweiterung um einfache Token bereit, die von IBM Cloud Orchestrator vorausgesetzt und verwendet wird. Weitere Informationen zur Konfiguration einfacher Token finden Sie unter Customizing passwords and secrets und Data bags in der Dokumentation zu IBM Cloud Manager with OpenStack.

  • Die Self-Service-Benutzerschnittstellenerweiterung von IBM Cloud Manager with OpenStack ist nicht installiert

    Die Self-Service-Benutzerschnittstellenerweiterung von IBM Cloud Manager with OpenStack funktioniert nicht mit IBM Cloud Orchestrator und darf nicht installiert werden. Ist sie installiert, finden Sie im Abschnitt Uninstalling the self-service user interface on Linux Informationen zur Deinstallation der Erweiterung.

  • Der IBM Cloud Orchestrator-Server unterstützt ausschließlich den IPv4-Adresstyp. Verwenden Sie in IBM Cloud Manager with OpenStack nicht den IPv6-Adresstyp.
IBM Cloud Orchestrator unterstützt die folgenden Hypervisors in einer IBM Cloud Manager with OpenStack-Umgebung:
  • Hyper-V
  • KVM
  • PowerKVM
  • PowerVC
  • VMware
  • z/VM
Informationen zu Hypervisorvoraussetzungen in einer IBM Cloud Manager with OpenStack-Umgebung finden Sie unter IBM Cloud Manager with OpenStack virtualization environment prerequisites.
Bei der Arbeit mit OpenStack müssen folgende Punkte beachtet werden:
  • Wenn OpenStack feststellt, dass eine virtuelle Maschine nicht den erwarteten Host hat, wird die virtuelle Maschine gelöscht, weil angenommen wird, dass sie bereits ausgelagert wurde. Um das Löschen einer virtuellen Maschine durch OpenStack in einem solchen Fall zu verhindern, definieren Sie destroy_after_evacuate=False. Schließen Sie für implementierte Regionen die folgenden Informationen in den Abschnitt [workarounds] der Nova-Konfigurationsdateien ein:
    [workarounds]
    destroy_after_evacuate=False
    Sollte der Abschnitt [workarounds] nicht verfügbar sein, erstellen Sie den Abschnitt und fügen Sie anschließend den Eintrag hinzu.

    Wenn Sie im VMware-Hypervisor mehrere Nova-Rechenservices ausführen, die für die Adressierung desselben Server-Clusters konfiguriert sind, müssen Sie das automatische Entfernen der bereitgestellten virtuellen Maschinen inaktivieren.

    Es ist eine Nova-Konfigurationsdatei für jeden Nova-Rechenservice vorhanden, um sicherzustellen, dass dieser Eintrag in allen Konfigurationsdateien aktualisiert wird. Wenn Sie einen neuen OpenStack-Nova-Service starten oder einen vorhandenen Service starten, ohne diesen Eintrag in die Konfigurationsdatei einzufügen, werden alle zuvor bereitgestellten virtuellen Maschinen automatisch gelöscht.

    Falls Sie weitere Konfigurationswerte berücksichtigen müssen, lesen Sie den Abschnitt Configuring Nova settings for virtual machines im Knowledge Center von IBM Cloud Manager with OpenStack.

  • Damit die Implementierung in den Hypervisors in einer IBM Cloud Manager with OpenStack-Umgebung unterstützt wird, müssen Sie den Parameter force_config_drive mit einer der folgenden Prozeduren auf always setzen:
    • Aktualisieren Sie im Deployment Server von IBM Cloud Manager with OpenStack für jeden OpenStack-Server, in dem der Rechenservice ausgeführt wird, die Umgebungsdatei mit dem folgenden Befehl:
      knife environment edit <Ihr_Umgebungsname>
      Legen Sie dabei für force_config_drive den Wert always fest. Diese Prozedur wird zum persistenten Speichern der Änderung empfohlen. Weitere Informationen finden Sie unter Updating a deployed topology.
    • Setzen Sie die folgende Option im Abschnitt [DEFAULT] der Nova-Konfigurationsdatei im Verzeichnis /etc/nova des OpenStack-Servers, in dem der Rechenserver ausgeführt wird:
      force_config_drive=always
      Starten Sie den Rechenservice anschließend erneut. Die Nova-Konfigurationsdatei kann bei der IBM Cloud Manager with OpenStack-Umgebungsverwaltung überschrieben werden. Verwenden Sie diese Prozedur nicht, wenn Sie die Änderung persistent speichern möchten.
  • Setzen Sie zur Unterstützung von VMware-Hypervisors in einer IBM Cloud Manager with OpenStack-Umgebung die folgende Option im Abschnitt [vmware] der VMware-Nova-Konfigurationsdatei im Verzeichnis /etc/nova auf dem VMware-OpenStack-Controller (der Dateiname wird vom Clusternamen abgeleitet, z. B. nova-vcenter-Cluster.conf):
    customization_enabled = false
    Starten Sie den Rechenservice anschließend erneut.
  • Wenn Sie Fixpacks für IBM Cloud Manager with OpenStack installieren oder Wartungsarbeiten durchführen, durch die die Topologie über knife aktualisiert wird, wird die für IBM Cloud Orchestrator durchgeführte Konfiguration möglicherweise überschrieben. Führen Sie das Konfigurationsscript ICM_config_ico.sh erneut aus. Informationen hierzu finden Sie unter IBM Cloud Manager with OpenStack für IBM Cloud Orchestrator konfigurieren.
  • Wenn Sie nach der Konfiguration für IBM Cloud Orchestrator eine Region zu IBM Cloud Manager with OpenStack hinzufügen, wird die neue Region nicht ordnungsgemäß für die Verwendung mit SmartCloud Cost Management konfiguriert. Führen Sie das Konfigurationsscript ico_configure.sh gemäß der Beschreibung im Abschnitt Automatisierte Konfiguration im SCCM Benutzerhandbuch erneut aus, um die Daten aus der neuen Region zu erfassen.

Voraussetzungen für eine OpenStack-Umgebung eines anderen Anbieters

Allgemeine Voraussetzungen für OpenStack finden Sie in der Dokumentation zur Ihrem OpenStack-Produkt.

Stellen Sie für IBM Cloud Orchestrator sicher, dass Ihre OpenStack-Installation (Bring your own OpenStack) die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
  • OpenStack Kilo-Release, OpenStack Mitaka-Release, OpenStack Ocata-Release oder OpenStack Queens-Release.

    Das OpenStack Kilo-, Mitaka-, Ocata- oder OpenStack Queens-Release ist installiert. Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem OpenStack-Produkt.

  • Gemeinsam genutzter Keystone-Service

    Die OpenStack-Installation verwendet einen einzigen Keystone-Service. Eine Einbindung wird nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in Ihrer OpenStack-Dokumentation.

  • Neuinstallation

    Die OpenStack-Installation ist eine Neuinstallation. Nur die bei der OpenStack-Basisinstallation erstellten Benutzer, Projekte oder Domänen sind definiert.

  • RefStack-Kompatibilität

    Die OpenStack-Installation muss mit RefStack kompatibel sein.

  • Eine Heat-Engine pro Region

    Die OpenStack-Installation muss eine Heat-Engine pro Region verwenden. Die Konfiguration von Heat für die Unterstützung mehrerer Regionen wird von IBM Cloud Orchestrator nicht unterstützt.

  • Die OpenStack-Funktionen werden in der IBM Cloud Orchestrator-Schnittstelle verwendet

    Die parallele Verwendung der OpenStack-Installation von IBM Cloud Orchestrator und einer OpenStack-Standardversion wird nicht unterstützt. Wenn eine OpenStack-Installation für die Verwendung durch IBM Cloud Orchestrator konfiguriert ist, müssen alle Benutzeraktivitäten über die IBM Cloud Orchestrator-Schnittstelle und nicht über die OpenStack-Schnittstellen erfolgen. Die OpenStack-Schnittstellen dürfen nur wie in der Dokumentation zu IBM Cloud Orchestrator beschrieben verwendet werden.

  • Die OpenStack-Knoten müssen HTTP- bzw. HTTPS-Aufrufe, die auf der OpenStack-Konfiguration basieren, empfangen können. IBM Cloud Orchestrator kommuniziert mit OpenStack Keystone über HTTP- bzw. HTTPS-Aufrufe, die auf der OpenStack-Konfiguration basieren. Vergewissern Sie sich, dass Ihre OpenStack-Knoten (Firewall, OpenStack-Konfiguration usw.) HTTP- bzw. HTTPS-Aufrufe, die auf der OpenStack-Konfiguration basieren, empfangen können.
  • Der IBM Cloud Orchestrator-Server unterstützt ausschließlich den IPv4-Adresstyp. Verwenden Sie in OpenStack nicht den IPv6-Adresstyp.
  • Gemeinsam genutzter Keystone-Service

    Bei einer Installation mit mehreren Regionen muss der Keystone-Service auf dem OpenStack-Controller der Region ausgeführt werden, die zuerst installiert wurde. OpenStack Identity Federation wird nicht von IBM Cloud Orchestrator unterstützt. Die Verwendung mehrerer Hypervisortypen in einer Region wird ebenfalls nicht unterstützt.

Sie müssen Ihre OpenStack-Distribution, wie im Abschnitt OpenStack-Distribution eines anderen Anbieters konfigurieren beschrieben, konfigurieren.

Je nach dem Datenbank-Back-End muss für OpenStack möglicherweise die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Wenn Sie vorhaben, eine IBM Cloud Orchestrator-Instanz zu rekonfigurieren, die bereits mit OpenStack Kilo (IBM Cloud Manager with OpenStack Version 4.3 oder einer externen OpenStack Kilo-Instanz) in OpenStack Mitaka, OpenStack Ocata oder OpenStack Queens implementiert wurde, beachten Sie die folgenden Einschränkungen:
  • Sie können IBM Cloud Orchestrator nicht auf OpenStack Kilo zurück konfigurieren.
  • Die Migration von IBM Cloud Orchestrator for OpenStack-Daten in OpenStack Mitaka bzw. OpenStack Ocata wird nicht unterstützt. Sie müssen die Daten in OpenStack Mitaka bzw. Ocata erneut erstellen.
  • Die Migration von Public Cloud Gateway-Daten in OpenStack Mitaka bzw. OpenStack Ocata wird nicht unterstützt. Sie müssen die Daten in OpenStack Mitaka bzw. OpenStack Ocata erneut erstellen.