Komponente 'Dataset Attributes Database' konfigurieren

Die Komponente 'Dataset Attributes Database' ist standardmäßig inaktiviert. Es wird empfohlen, zunächst eine Erfassung für eine Untergruppe der Datenträger auszuführen, um zu ermitteln, welche Auswirkungen diese Komponente auf die Leistung haben kann. Verwenden Sie die Informationen aus dieser Testsitzung, um abzuschätzen, wie sich die Erfassung auf den Adressraum von Tivoli Enterprise Monitoring Server und auf das z/OS-System auswirken wird. Diese Schätzung kann Ihnen dabei helfen, die optimalen Konfigurationseinstellungen auszuwählen. Hierzu gehören beispielsweise die von der Erfassung auszuschließenden Datenträger und Speichergruppen, die Startzeit für die Datenerfassung und gegebenenfalls der für das Ende der Erfassung festzulegende Termin.

Zum Konfigurieren der Funktion 'Dataset Attribute Database' wird das Dialogfenster 'Erfassungssteuerung für Datensatzattribute' verwendet. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Zeile des Arbeitsbereichs "Zusammenfassung der Datensatzattribute", und wählen Sie die Option Erfassungssteuerung für Datensatzattribute aus, um das Dialogfenster zu öffnen.

Tabelle 1. Dialogfenster 'Erfassungssteuerung für Datensatzattribute'
Abschnitt im Dialogfenster Bemerkungen
Einstellungen für die Datenerfassung:
  • Datenerfassung starten um (hh:mm)

Wenn Sie dieses Markierungsfeld auswählen, werden die meisten anderen Felder im Dialogfenster aktiviert, sodass sie konfiguriert werden können. hh ist eine ganze Zahl von 1 bis 12, und mm ist eine ganze Zahl von 0 bis 60.

  • Datenerfassung stoppen um (hh:mm)

Verwenden Sie diese Einstellung, um zu verhindern, dass die Datenerfassung in einem Zeitraum fortgesetzt wird, in dem kritische Jobs ausgeführt werden, die eine erhebliche Menge an Systemressourcen benötigen. hh ist eine ganze Zahl von 1 bis 12, und mm ist eine ganze Zahl von 0 bis 60.

Wenn Sie eine Stoppzeit angeben und die Erfassung bei Erreichen dieses Zeitpunkts gestoppt wird, können Attribute und Berichte für alle Datensätze, die bis zur Stoppzeit der Erfassung verarbeitet wurden, in Tivoli Enterprise Portal angezeigt werden.

  • Katalogdaten erfassen
Wenn Sie die Auswahl dieses Markierungsfelds aufheben, werden für keinen der Datensätze Kataloginformationen abgerufen.
Anmerkung: Wenn Sie diese Option abwählen, verringern Sie die Ressourcenauslastung und die benötigte Verarbeitungszeit. Werden diese Daten jedoch nicht erfasst, bleibt eine Reihe von zusammenfassenden Berichten leer, wie beispielsweise die Zusammenfassungen der Steuerintervall- bzw. Steuerbereich-Teilungen oder die Zusammenfassungen der katalogisierten bzw. nicht katalogisierten Attribute.
  • Anzahl der für Berichte der oberen N zu erfassenden Datenzeilen

Standardmäßig werden 20 Zeilen erfasst. Es können Zeilen im Bereich von 1 bis 100 erfasst werden. Viele der Berichte für die Komponente 'Dataset Attributes Database' verwenden Daten des Typs 'höchste N'. Sie können den Wert dieser Einstellung erhöhen oder verringern, um die Auswirkungen dieser Komponente auf die Systemressourcen und im Gegenzug die Anzahl der in den einzelnen zusammenfassenden Berichten zurückgegebenen Zeilen entsprechend anzupassen.

Für Datensätze, die einen Schlüsselwert verwenden, der mit dem kleinsten Schlüssel in der Tabelle übereinstimmt (beispielsweise mit der kleinsten Anzahl zugeordneter Spuren in der Tabelle für "Oberer N Speicherbereich zugeordnet"), ist der erste gefundene Datensatz mit diesem Wert der Satz, der im Bereich angezeigt wird.

Die folgenden Standardwerte für die Datenerfassung der höchsten N werden verwendet:
  • Eine ineffiziente Blockgröße ist als blockgröße < 128 definiert.
  • Ein abgelaufener Datensatz ist definiert als Tage seit der letzten Referenzierung > 366.
Ausschlüsse:
  • Datenträger
  • Speichergruppen

Sie können die Namen von Datenträgern (Datenträgerfolgenummern) und Speichergruppen angeben, um bestimmte Datenträger von der Datenerfassung auszuschließen. Ein Datenträger, der mit einer der angegebenen Ausschlusskriterien übereinstimmt, wird ausgeschlossen. Für jeden Typ können bis zu 32 Ausschlüsse angegeben werden.

Sie können ein aus einem Namensteil bestehendes Muster angeben und das Platzhalterzeichen (*) am Ende dieses Musters angeben. In diesem Fall werden Datenträger und Speichergruppen, deren Name mit diesem Muster übereinstimmt, ausgeschlossen.

Status der Datenerfassung:
  • Statusnachricht
  • Schaltfläche Start erzwingen oder Stopp erzwingen

Die folgenden Statusnachrichten können ausgegeben werden: Erfassung inaktiv, Erfassung läuft, Erfassung wartet, Erfassung fehlgeschlagen, Erfassung wegen Endtermin gestoppt und Erfassung von Benutzer oder Bediener gestoppt.

Klicken Sie auf Start erzwingen, um die Datenerfassung manuell zu starten. Während der Ausführung der Datenerfassung ist die Schaltfläche Stopp erzwingen verfügbar, mit der die Datenerfassung manuell gestoppt werden kann. Die angezeigten Ergebnisse enthalten alle Datensätze, die verarbeitet wurden, bis die Datenerfassung gestoppt wurde.