Datensatzgruppen verwenden

Die Datensatzgruppenfunktion ist ein leistungsfähiges Tool, mit dem Sie die Speicherbereichs- und Leistungsattribute einer Gruppe von Datensätzen schnell untersuchen und überwachen können. Durch Definieren einer Reihe von Datensatzgruppen und -masken kann jede Sammlung von Datensätzen als Bericht innerhalb des Portals angezeigt werden, und Situationen können geschrieben werden, um die Speicherbereichs- bzw. Leistungsattribute dieser Datensätze zu überwachen. In diesem Abschnitt werden Beispiele und Vorschläge dazu gezeigt, wie diese Funktion zu einem Mehrwert bei der Speicherverwaltung beitragen kann.

Man kann sich Datensatzgruppen als eine leistungsfähigere Version des ISPF-Tools DSLIST (d. h., Version 3.4) vorstellen. Mit OMEGAMON können Sie nicht nur Listen von Datensätzen erstellen, sondern diese Listen auch in Gruppen benennen und speichern. Darüber hinaus steht Ihnen auch eine deutlich bessere Funktionalität für das Erstellen von Namensmasken zur Verfügung. Des Weiteren können alle Attribute, die den Datensätzen in den generierten Listen zugeordnet sind, in Berichten, Alerts und Aktionen von Storage Toolkit verwendet werden. Die Datensatzgruppenfunktion von OMEGAMON in ihrer aktuellen Form ist nicht als direkter Ersatz für ISPF 3.4 gedacht. Während ISPF 3.4 darauf ausgerichtet ist, interaktive, vom Benutzer generierte Ad-hoc-Listen von Datensätzen zu erstellen und nacheinander einfache Aktionen für diese Datensätze auszuführen, sind die Datensatzgruppen von OMEGAMON statischer Natur und besser dazu geeignet, große Mengen an zusammengehörigen Dateien und deren Attribute (einzeln und als Gruppe) anzuzeigen, Alerts auf Grundlage dieser Attribute zu generieren und Aktionen auszuführen.

Anmerkung: Die neue Datensatzgruppenfunktion unterscheidet sich von den Funktionen von DASD-Benutzergruppen und Anwendungen dadurch, dass Datensatzgruppen ihren Anfang im Systemkatalog nehmen und mithilfe einer Namensmaske eine Liste übereinstimmender Datensätze erstellen. DASD-Benutzergruppen nehmen ihren Anfang auf Datenträger- oder Speichergruppenebene, und Anwendungen nehmen ihren Anfang auf Jobebene, um ihre Datenträger- bzw. Datensatzlisten zu erstellen. Der bedeutende Unterschied besteht hier darin, dass Sie bei der Verwendung von Datensatzgruppen nicht wissen müssen, wo sich ein Datensatz befindet oder welche Anwendung auf ihn zugreift. Die Verwendung von Datensätzen kann für Endbenutzer und Speicheradministratoren, die bestimmte Tasks vorzugsweise aus dieser Perspektive ausführen, von größerem Nutzen sein.

Die folgenden Beispiele zeigen, wie OMEGAMON for Storage on z/OS verwendet wird, um eine Reihe von Ereignissen zu überwachen, die in einem System eintreten könnten: