Datensatzspeicherbereich

Die Attribute für den Datensatzspeicherbereich stellen Informationen zur Speicherbereichszuordnung und -belegung für einen Datensatz zur Verfügung.

Blockgröße: Die physische Satzgröße für die Speicherung von Daten in einem Datensatz und die Übertragung dieser Daten bei einer E/A-Operation. Für einen DASD-Datensatz wird die Blockgröße im Dateisteuerungsblock (Data Set Control Block - DSCB) verwaltet.

Da bei größeren Blöcken mehr Daten übertragen werden, führt eine höhere Blockgröße zu einer längeren Verbindungsdauer. Für sequenzielle Datensätze sind daher möglicherweise größere Blöcke mit weniger Puffern sinnvoll. Für häufig verwendete sequenzielle Datensätze mit ausschließlichem Lesezugriff sollten möglicherweise DASD-Cache-Controller verwendet werden.

Für Dateien mit wahlfreiem Zugriff (Random Access Files) sind kleinere Blöcke mit einer größeren Anzahl von Indexpuffern (sofern sie indexiert sind) erforderlich. Für PDS-Archive sollten die Blockgrößen im Allgemeinen an der durchschnittlichen Zahlengröße ausgerichtet werden.

Datensatzname: Der aus 44 Zeichen bestehende MVS-Name dieses Datensatzes.

Datensatztyp: Der Organisationstyp des Datensatzes für diesen Datensatz. Die folgenden Werte sind gültig:
  • Direct_Access
  • Direct_Access_Unmovable
  • Extended_Seq_Unmovable
  • Extended_Sequential
  • Hierarchical_File
  • ISAM
  • ISAM_Unmovable
  • Partitioned
  • Partitioned_Unmovable
  • PDS_Extended
  • Physical_Seq_Unmovable
  • Physical_Sequential
  • VSAM
  • VSAM_Unmovable
  • Unbekannt

Erstellungsdatum: Das Datum, an dem der aktuelle DASD-Speicherbereich für diesen Datensatz zum ersten Mal zugeordnet wurde.

Referenzdatum: Das Datum des Zeitpunkts, an dem der Datensatz das letzte Mal geöffnet wurde.

Ablaufdatum: Eine Zeitmarke, die auf der DASD-Einheit, auf der dieser Datensatz zugeordnet ist, verwaltetet wird, und die angibt, wann dieser Datensatz nicht mehr benötigt wird. Diese Datumsmarke wird geschrieben, wenn der Datensatz zum ersten Mal zugeordnet wird. Wenn versucht wird, diesen Datensatz vor dem angegebenen Datum zu löschen, wird eine Nachricht an den MVS-Systemoperator gesendet.

Berechtigt für erweiterten Adressraum: Gibt an, ob der Datensatz berechtigt ist, erweiterten Adressbereich auf einem Datenträger mit erweiterten Adressen zu verwenden.

Länge des logischen Satzes: Der DCB-Parameter, der die Länge der einzelnen Sätze im Datensatz (festes Format) oder die maximale Satzlänge (variables oder undefiniertes Format) in Byte angibt.

Verwaltetes System: Der SMS-Name (SMS = Storage Management Subsystem) dieses Systems. Ein interner Knotenname, der verwendet wird, um das System zu identifizieren, von dem diese Datenzeile abgerufen wurde.

Anzahl der Extents: Die Anzahl der separaten Bereiche des DASD-Speicherbereichs, die diesem Datensatz zugeordnet sind.

Satzformat: Der DCB-Parameter, der den Typ und die Blockierungsmerkmale von Sätzen im Datensatz angibt. Die folgenden Werte sind gültig:
  • F Sätze mit fester Länge
  • FB Geblockte Sätze mit fester Länge
  • V Sätze mit variabler Länge
  • VB Geblockte Sätze mit variabler Länge
  • U Sätze mit nicht definierter Länge
  • D ISCII/ASCII-Sätze mit variabler Länge
Weitere Informationen zu diesem und anderen DCB-Parametern finden Sie in der IBM®-Veröffentlichung "MVS DFP 3.3 Using Data Sets".

Einheit für sekundäre Bereichszuordnung zum Satz: Die Zuordnungseinheit für Anforderungen nach sekundärem Speicherbereich.

Sekundäre Bereichszuordnung zum Satz: Die Menge an Speicherbereich, die diesem Datensatz in sekundären Zuordnungen zugeordnet ist.

Menge der sekundären Bereichszuordnung: Die Anzahl der Speichereinheiten, die für jeden Datensatzsextent über die primäre Zuordnung hinaus zugeordnet sind.

Einheit für sekundäre Bereichszuordnung: Die Einheit, in der Speicherbereich für jeden Datensatzextent über die primäre Zuordnung hinaus zugeordnet wird.

Zugeordnete Spuren: Die Anzahl der für die Verwendung durch diesen Datensatz reservierten Spuren.

Verwendete Spuren in Prozent: Das Verhältnis der Anzahl der verwendeten Spuren dividiert durch die Anzahl der zugeordneten Spuren. Dieser Wert wird wie folgt berechnet: Wert des Attributs Verwendete Spuren dividiert durch den Wert des Attributs Zugeordnete Spuren.

Verwendete Spuren: Die Anzahl der Spuren, die tatsächlich Daten für diesen Datensatz enthalten.

Nicht verwendete Spuren: Die Anzahl der dem Datensatz zugeordneten Spuren, die nicht verwendet werden. Für VSAM-Datensätze ist dies die Anzahl der Spuren, die bei der aktuellen höchsten RBA (relativen Byteadresse) nicht verwendet werden.

Verwendung von zylinderweise verwaltetem Speicherbereich: Gibt an, ob der Datensatz zylinderweise verwalteten Speicherbereich auf einem Datenträger mit erweiterten Adressen verwendet.

Anzahl der Datenträger: Die Anzahl der DASD-Datenträger, die verwendet werden, um diesen Datensatz aufzunehmen.

Extents für Datenträger: Die Anzahl der Extents für diesen Datensatz auf diesem Datenträger.

Datenträgernummer: Die Folgenummer des Datenträgers in einem Datensatz mit mehreren Datenträgern.

Datenträger: Der 6 Zeichen lange Name, der diesem mit dieser Datenzeile verknüpften DASD-Datenträger zugeordnet ist.

VSAM-Schlüsselverschiebung: Der Abstand des Schlüssels vom Anfang des Datensatzes in Byte. Weitere Informationen zu diesem Parameter finden Sie in der IBM-Veröffentlichung "MVS DFP 3.3 Using Data Sets".

VSAM-Schlüssellänge: Der DCB-Parameter, der die Länge eines Satzschlüssels in Byte (0 - 255) angibt. Weitere Informationen zu diesem und anderen DCB-Parametern finden Sie in der IBM-Veröffentlichung "MVS DFP 3.3 Using Data Sets".