Leistung der DASD-Datenträger

Die Attribute für die Leistung der DASD-Datenträger stellen Status- und Leistungsinformationen für logische Datenträger zur Verfügung.

Durchschn. Verzögerung der Befehlsantwort: Die durchschnittliche Dauer in Millisekunden, die eine erfolgreich initialisierte Start- oder Wiederaufnahmefunktion benötigt, bis im RMF-Intervall der erste Befehl von der Einheit als akzeptiert angegeben wird.

Durchschn. Anzahl der HyperPAV-Aliasse: Die durchschnittliche Anzahl der Einheiten mit Aliassen, die einem Basisdatenträger in einer HyperPAV-Umgebung während des RMF-Intervalls zugeordnet sind.

Auslastung in Prozent: Der Prozentsatz der Zeit, während eine Ressource mit der Verarbeitung von E/A-Anforderungen ausgelastet war. Für PAV-Datenträger (PAV - Parallel Access Volume) wird dieser Wert mittels Dividieren durch die Anzahl der PAV-Zugänge normalisiert.

Kanalnummer 1: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 2: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 3: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 4: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 5: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 6: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 7: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanalnummer 8: Die Kanalnummer (in Dezimalformat) des dedizierten Kanals, der für diese Einheit eine Verbindung herstellt.

Kanäle: Die IDs der dedizierten Kanäle (in hexadezimalem Format), über die auf diese Einheit zugegriffen werden kann.

CHPID SEL Der CHPID-Selektor wird als Index verwendet, mit dessen Hilfe der Bereich der physischen Datenträger, für die Daten angefordert werden, eingeschränkt werden kann.

Verbindungszeit: Die durchschnittliche Zeit (in Millisekunden), die für Such- und Übertragungsoperationen aufgewendet wird. Dies ist die Zeit, die benötigt wird, um Daten in der Spur zu suchen und zwischen der DASD-Einheit und dem Hauptspeicher zu übertragen.

Verzögerungszeit wegen ausgelastetem Controller: Die durchschnittliche E/A-Verzögerung (in Millisekunden) für diese Einheit, die durch die Auslastung des Controllers verursacht wurde.

CU-Modell: Die Angabe des Modells für diesen Cache-Controller.

Aktuelle PAV-Zugänge: Die aktuelle Anzahl der UCBs, über die auf diese Einheit zugegriffen werden kann.

Geöffnete DCBs: Die Anzahl der geöffneten Datensätze in dieser Einheit.

Einheitenadresse: Die MVS-Einheitennummer, die dieser Einheit zugeordnet ist.

Verzögerungszeit wegen ausgelasteter Einheit: Die durchschnittliche E/A-Verzögerung (in Millisekunden) für diese Einheit, die durch die Auslastung der Einheit verursacht wurde.

Hexadezimale Einheitenadresse: Die Einheitenadresse im Hexadezimalformat.

Einheitenmodell: Das MVS-Einheitenmodell.

Einheiten-MPL: Die Ebene für den Mehrprozessorbetrieb (Multi-Processing Level - MPL), die die E/A-Dichte für eine Einheit angibt. Dieser Messwert ist das Produkt aus der Antwortzeit in Millisekunden (Millisecond Response Time - MSR) und der Rate der E/A-Operationen pro Sekunde für eine Einheit. Für einen PAV-Datenträger (PAV - Parallel Accesss Volume) wird dieser Wert mittels Dividieren durch die Anzahl der Zugänge normalisiert.

Einheitentyp: Der MVS-Einheitentyp.

Verzögerungszeit wegen ausgelastetem Director: Die durchschnittliche E/A-Verzögerung (in Millisekunden) für diese Einheit, die durch die Auslastung eines Director-Ports verursacht wurde.

Trennungszeit: Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die die Ein-/Ausgabe gewartet hat, weil die Einheit nicht mit dem Kanal verbunden war. Dieser Zeitraum umfasst die Zeit zum Bewegen der Einheit an den gewünschten Zylinder, die Wartezeit, bis der Satz unter den Lesekopf rotiert ist (Plattenumdrehungsverzögerung), und die Wartezeit, bis der Kanal verfügbar wird.

Unterbrechungsverzögerungszeit: Die durchschnittliche Unterbrechungsverzögerungszeit für eine Ein-/Ausgabe. Hierbei handelt es sich um die abgelaufene Zeit vom Abschluss einer Ein-/Ausgabe an, bis z/OS zum Abrufen der Ergebnisse einen Test-Unterkanal ausgibt.

E/A-Anzahl: Die tatsächliche Anzahl der während des RMF-Intervalls (RMF - Resource Monitoring Facility) an die Einheit ausgegebenen E/A-Anforderungen.

E/A pro Sekunde: Die durchschnittliche Anzahl der E/A-Operationen pro Sekunde.

IOSQ-Verzögerung: Die durchschnittliche Zeit(in Millisekunden), die eine E/A-Operation wartet, da die Einheit bereits ausgelastet ist. Eine Einheit wird als ausgelastet betrachtet, wenn ihr UCBBUSY-Bit gesetzt ist.

Hexadezimale LCU-Nummer: Die hexadezimale LCU-Nummer für diese Einheit.

LCU-Nummer: Die Nummer des logischen Controllers (Logical Control Unit - LCU) im Hexadezimalformat.

Verwaltetes System: Der SMS-Name (SMS = Storage Management Subsystem) dieses Systems.

Maximale PAV-Zugänge: Die maximale Anzahl der UCBs, über die in diesem Intervall auf die Einheit zugegriffen werden kann.

Verbindungszeit pro Antwortzeit in Prozent: Der Prozentsatz der Antwortzeit der Einheit, während derer die Einheit verbunden war. Dieser Wert wird wie folgt berechnet: Wartezeit der Einheit (in Millisekunden) dividiert durch gesamte Antwortzeit in Millisekunden.

MVS-Status: Der Status dieser Einheit im lokalen MVS-System. Die folgenden Werte sind gültig: "Online", "Offline", "Offline anstehend", "Nicht verfügbar", "Nicht bereit" und "Lange ausgelastet".

PAV-Zugang geändert: Gibt an, dass die Anzahl der PAV-Zugänge für den Datenträger im Verlauf des Intervalls geändert wurde.

Wartezeit: Die durchschnittliche Zeit (in Millisekunden), die die Ein-/Ausgabe im Pfad zur Einheit verzögert wird. Wartezeit kann dadurch verursacht werden, dass der Kanal- oder Controllerpfad ausgelastet ist.

Physische Einheit: Der Typ der physischen Einheit, die diese logische Einheit enthält (wird nur für die folgenden Einheiten unterstützt: Shark 2105, Symmetrix, TDS). Die folgenden Werte sind gültig: 2105, Symmetrix und TDS.

RAID-Modell: Die Angabe des RAID-Typs. Die folgenden Werte sind gültig: Symmetrix, Iceberg, Ramac oder 2105.

Reserviert in Prozent: Der Prozentsatz der Zeit im Intervall, während derer eine gemeinsam genutzte Einheit von diesem System reserviert ist.

Antwortzeit: Die gesamte Zeit für den Hardware-Service und die Zeit der Front-End-Software in der Warteschlange (in Millisekunden), die für eine durchschnittliche E/A-Anforderung an diese Einheit aufgewendet wurde.

Solid-State-Einheit: Gibt an, ob der logische Datenträger durch eine physische Solid-State-Einheit gesichert wird.

SMF-ID: Die SMF-ID des Systems, von dem diese Informationen abgerufen wurden.

SMS-Konvertierungsstatus: Der SMS-Konvertierungsstatus dieses Datenträgers. Die folgenden Werte sind gültig: "Non-SMS", "Initial", "Converted" oder "Excluded".

SMS-Status: Der SMS-Datenträgerstatus für ein lokales System. Die folgenden Werte sind gültig: "Not_Connected", "Enabled", "Quiesced_All", "Quiesced_New", "Disabled_All" oder "Disabled_New".

Name der Speichergruppe: Der Name der SMS-Speichergruppe, zu der dieser Datenträger gehört.

Hexadezimale Subsystem-ID: Die Subsystem-ID (für Controller des Typs 3990 und 2150) in Hexadezimalformat.

Index für Subsystem-IDs: Der aus zwei Byte bestehende eindeutige Wert, der zum Identifizieren einer 3990-Einheit oder eines entsprechenden Speichercontrollers verwendet wird.

Zeitmarke: Der dieser Zeile zugeordnete Zeitpunkt (Datum und Zeit). Die Zeitmarke wird hauptsächlich beim Erstellen von Protokollberichten verwendet.

Index für Benutzergruppen: Der vom Benutzer zugeordnete Name für eine Gruppe von DASD-Datenträgern.

Datenträger: Die Datenträgerfolgenummer der momentan von dieser Anwendung verwendeten Platteneinheit.

VTOC-Indexstatus: Der Typ des auf dieser Einheit vorhandenen VTOC. Die folgenden Werte sind gültig: "Enabled", "Disabled", "Error", "OS VTOC" oder "Excluded List".