Die OMEGAMON-Subsystemkomponente
Das OMEGAMON-Subsystem ist ein z/OS-Subsystem, mit dessen Hilfe OMEGAMON for Storage on z/OS die Leistung auf Datensatzebene überwachen kann. OMEGAMON for Storage on z/OS stellt beispielsweise Informationen zur Anzahl der Ein-/Ausgabeoperationen für einen Datenträger und die Antwortzeiten für diesen Datenträger (und alle Komponenten der Antwortzeit) bereit. Der Adressraum des OMEGAMON-Subsystems ermöglicht es Ihnen, die Überwachung auf Datensatzebene zu aktivieren, um jede einzelne dieser Ein-/Ausgabeoperationen über die Einheitenebene hinaus zu verfolgen und zu ermitteln, welcher Datensatz auf der Einheit das Ziel war und gleichzeitig dem jeweiligen Datensatz die Antwortzeit und die Ein-/Ausgabeaktivität zuzuordnen.
Der Abschnitt 'Data set monitoring: Reducing demand on system resources' im IBM® OMEGAMON for Storage on z/OS: Tuning Guide (SC27-4380) enthält wichtige Informationen, die Ihnen dabei helfen, eine unnötige CPU-Belastung im Subsystemadressraum zu vermeiden.
OMEGAMON-Subsystem gemeinsam nutzen
Für das OMEGAMON-Subsystem gelten folgende Systemvoraussetzungen:
- Das OMEGAMON-Subsystem erfordert 4K ECSA (Extended Common Service Area; ein wichtiges Element des virtuellen z/OS-Speichers oberhalb der 16-MB-Linie).
- Das OMEGAMON-Subsystem muss in z/OS als Subsystem definiert sein.
- Das Initialisierungsmodul KCNDLINT muss sich in einer Bibliothek mit Linklistenberechtigung befinden. Das DF-Initialisierungsmodul ist KDFSMAIN.
- Für die Initialisierung des OMEGAMON-Subsystems ist ein einleitendes Programmladen (IPL) erforderlich, sofern nicht die Schlüsselparameterform des Members IEFSSNxx PARMLIB verwendet wird. In diesem Fall können die dynamischen SSI-Services von MVS gestartet werden.
SUBSYS SUBNAME(CNDL)
INITRTN(KCNDLINT)
INITPARM(’SSPROC=CANSCN’)
OMEGAMON-Subsystem automatisch starten
Eine Beispielprozedur für das OMEGAMON-Subsystem wird während der Produktkonfiguration in der Bibliothek rhilev.RKANSAMU erstellt. rhilev ist dabei das übergeordnete Qualifikationsmerkmal für die Laufzeitbibliothek. Sie können diese Prozedur an Ihre Konfigurationsstandards anpassen und sie anschließend in eine Systemprozedurenbibliothek kopieren.
Wenn der Adressraum für das OMEGAMON-Subsystem beim einleitenden Programmladen automatisch gestartet werden soll, muss der Name des JCL-Jobstroms dem Wert des Schlüsselworts SSPROC im Member IEFSSNxx von SYS1.PARMLIB entsprechen.
Feststellen, ob das OMEGAMON-Subsystem installiert werden soll
Sie müssen ein Upgrade Ihres derzeitigen OMEGAMON-Subsystems auf die in OMEGAMON for Storage on z/OS enthaltene aktuelle Version vornehmen. Dieses Upgrade stellt sicher, dass die neue vorläufige Programmkorrektur (PFT) ordnungsgemäß installiert wird. Die neueste Version des OMEGAMON-Subsystems kann mit früheren Versionen der OMEGAMON-Produkte verwendet werden.
Wenn Sie an Ihrem Standort ein anderes OMEGAMON-Produkt derselben Version wie im Lieferumfang von OMEGAMON for Storage on z/OS Version 4.2 enthalten installiert haben, haben Sie das OMEGAMON-Subsystem möglicherweise schon installiert.
Zu verwendende Zuteilungspriorität ermitteln
Das OMEGAMON-Subsystem stellt anderen OMEGAMON-Produkten Services zur Verfügung und darf deshalb nicht auf CPU-Zeit warten müssen.
- Wenn Sie das Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen, können Sie die JCL-Zuteilungspriorität von (14,15) erhöhen. Sie sollten sie nicht verringern.
- Wenn Sie das Programm im Zielmodus ausführen, wird die JCL-Zuteilungspriorität ignoriert. Deshalb müssen Sie sicherstellen, dass das OMEGAMON-Subsystem mit einem Service-Level ausgeführt wird, bei dem es nicht auf CPU-Zeit warten muss.