Überblick

Woodside, das größte unabhängige Öl- und Gasunternehmen Australiens, ist bekannt für seine herausragenden Energieressourcen und sein globales Portfolio. 

In einer Branche, in der absolute Genauigkeit unabdingbar ist, gilt es für die Entwickler von Woodside, Mutmaßungen und Spekulationen zu vermeiden. Daher stützen sie sich zur Gewährleistung von Präzision stark auf langjährige Zusammenhänge und Verfahrensinformationen. Jedes Mal, wenn ein Experte mit jahrelanger Erfahrung und Kompetenz in den Ruhestand geht, geht sein gesamtes Wissen leider mit.

So stellte sich bei Woodside die Frage, wie sich das Wissen der Senior-Experten weiter nutzen und für junge Mitarbeiter auffinden, analysieren und anwenden lässt. Um das vorhandene Wissen im gesamten Unternehmen verfügbar zu machen und die über Jahrzehnte gesammelte Erfahrung zu erhalten, hat sich Woodside an IBM und Watson gewandt.

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Optimierung von Watson mit der jahrelangen Erfahrung

Um so viel Wissen wie möglich für die Watson-Lösung zu sammeln, arbeitete das IBM-Woodside-Team mit Mitarbeitern im gesamten Unternehmen zusammen und bezog sogar Anregungen von Pensionären mit ein. "Sie wissen, was für sie nützlich ist", so Russell Potapinski, General Manager of Intelligent and Autonomous Systems bei Woodside. "Ein kognitives System kann nicht ohne Zusammenhang aufgebaut werden."

"Sie müssen ein wenig Zeit für das Training von Watson aufwenden, damit die Lösung tatsächlich funktioniert. Aber im operativen Bereich war die Erfahrung sehr positiv", so Caitlin Bushell, diplomierte Prozessentwicklerin bei Woodside. Sobald Watson die von den Mitarbeitern verwendete natürliche Sprache gelernt hat und weiß, was die Mitarbeiter wissen möchten, kann die Lösung Daten präzise mit dem abgleichen, was benötigt wird. "Die Lösung hat unseren Entwicklern geholfen, sehr schnell zu verstehen, was bereits getan und wie damit in der Vergangenheit umgegangen wurde", erläutert sie. "Wir können von der Vergangenheit lernen. Schließlich muss das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden."

Ein Vermächtnis des Lernens aufbauen

Watson hat Woodside nicht nur geholfen, wichtiges Wissen zu erfassen, sondern hat auch die Denkweise der Mitarbeiter grundlegend verändert, sodass sie ihr Wissen gerne zur späteren Verwendung hinterlassen. "Sie sind sich bewusst, dass ihr Wissen für andere Entwickler von Vorteil sein wird, die in Zukunft möglicherweise vor ähnlichen Herausforderungen stehen", so Neil Maxfield, Geschäftsführer im Bereich Project Capabilities bei Woodside.

Wie Watson gelernt hat in 5 Schritten

1. Watson wurde trainiert
Watson hat über 600.000 Seiten Dokumentation – alles von Berichten bis zur Korrespondenz – aufgenommen.

2. Watson wurde getestet
Das Modell für maschinelles Lernen wurde fortwährend aktualisiert, um eine größere Anzahl von Datensätzen analysieren zu können.

3. Watson wurde gestartet
Über 80 % der Mitarbeiter nutzen Watson bei ihrer täglichen Arbeit.

4. Watson brachte Ergebnisse
Früher verbrachten Mitarbeiter 80 % ihrer Zeit damit, Probleme zu untersuchen, und 20 % damit, sie zu beheben. Watson hat dieses Verhältnis umgekehrt.

5. Watson lernt weiter
Mitarbeiter werden ermutigt, Feedback zu geben, ganz gleich, ob sie noch unerfahren sind oder bereits auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken können.

Vorteile von Watson

Vor Watson verbrachten die Entwickler bei Woodside bis zu 80 % ihrer Zeit damit, mögliche Lösungen oder Gefahren zu ermitteln – und nur 20 % der Zeit mit der eigentlichen Entwicklung. Mit Watson konnte die für die Untersuchung aufgebrachte Zeit um 75 % reduziert werden, da Watson einen einfachen Zugang zu jahrzehntelangen Erfahrungen und Erkenntnissen ermöglicht, das von den Mitarbeitern von Woodside aufgebaut wurde.

Mit Watson hat Woodside nicht nur Zeit im Wert von 10 Millionen US-Dollar eingespart und die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet, sondern auch eine Brücke für die Vermittlung von Wissen aus der Vergangenheit und für die Zukunft geschaffen. "Dank Watson haben wir die Flexibilität und Möglichkeit, schnell zu handeln. So können wir neue und bereits vorhandene Probleme schneller beheben, da wir einfach nicht so lange nach Informationen suchen müssen", erklärt William Shondelmyer, Managing Consultant für Woodside bei IBM Watson.

Wie geht es weiter mit Woodside und Watson?

"In der Öl- und Gasindustrie stehen Gesundheit und Sicherheit an erster Stelle. Um diese gewährleisten zu können, hilft uns Watson, bessere Entscheidungen zu treffen", erklärt Alexander Russo, IBM Cognitive Engineer. "Jetzt geht es darum immer innovativ zu sein und möglichst viele potenzielle Samen zur Förderung des Wachstums von Woodside zu legen." Caitlin Bushell stimmt zu: "Watson verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten. Die Lösung hilft uns, fundiertere Entscheidungen zu treffen", erläutert sie.