Überblick

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Klinikpersonal bei einer Besprechung

Was bedeutet Interoperabilität im Gesundheitswesen?

Interoperabilität beschreibt die Fähigkeit von elektronischen Patientenakten und anderen Systemen zur Verwaltung von Gesundheitsdaten, miteinander zu kommunizieren und Daten miteinander nahtlos auszutauschen. Ein effektiver Austausch von Gesundheitsdaten liefert dem Klinikarzt und dem Behandlungsteam schnell und sicher Daten zum Patienten – unabhängig davon, wo Pflege- oder sonstige Leistungen erbracht wurden.

Die Schaffung einer zentralen Wissensressource ist integraler Bestandteil einer semantischen und strukturellen Interoperabilität. Statt Teile von Patientenakten in verschiedenen Einrichtungen und Systemen verstreut zu verwalten, werden alle verfügbaren Patienteninformationen in einem zentralen Hub gesammelt, sodass Behandlungsteams ohne großen Aufwand auf alle Informationen zugreifen und diese einsehen können.

Dadurch, dass diese Informationen zentralisiert und zugänglich gemacht werden, können Leistungserbringer ihre verfügbare Zeit entsprechend planen. Statt Stunden damit zu verbringen, aus unzusammenhängenden, komplexen und uneinheitlichen Technologien Informationen zu gewinnen, können sie sich auf bedeutendere Interaktionen im Rahmen der Patientenversorgung, Gespräche und Behandlungspläne konzentrieren.

Da die Leistungserbringer mit umfassenderen Patientenakten arbeiten, können sie schnellere Behandlungs- und Pflegeentscheidungen treffen – und so dafür sorgen, dass sich Patienten bei der Behandlung sicherer fühlen. Zudem sorgt die Reduzierung von Redundanz und Abfall dafür, dass das oberste Ziel – nämlich, Patienten und deren Gesundheitsdaten miteinander zu verbinden und zu schützen – erreichbar wird. 

Vorteile einer umfassenden Interoperabilität im Gesundheitswesen

Fokus auf dem Patienten

Patienten sollten von Leistungserbringern versorgt werden, die Zugang zu allen relevanten Informationen haben, die erforderlich sind, um die besten Entscheidungen für die jeweilige Behandlung zu treffen.

Nutzenorientierte Gesundheitsversorgung

Leistungserbringer können effizienter und effektiver arbeiten, wenn sie Zugang zu Daten, Informationen und entsprechenden Werkzeugen haben. Funktionell aufeinander abgestimmte Daten sorgen für eine optimale Nutzung von Zeit und Ressourcen.

Sichere und geschützte Daten

Ein sicheres und zentrales Repository für Gesundheitsdaten schützt vor Datenlecks und Anfälligkeiten durch nicht autorisierte Geräte und Personen.

Datenaustausch

Austausch dank Interoperabilität

Interoperable Lösungen sind für Unternehmen im Gesundheitswesen von unschätzbarem Wert, da sie ihnen helfen, Daten aufzunehmen, zu verwalten, zu speichern, anzuzeigen, freizugeben und auszutauschen. Im Grunde genommen sorgen sie für die wichtigen Verbindungen, die zu einer verbesserten Patientenversorgung führen.

Bilder

Dank integrierter Gesundheitssysteme (Integrated Health Systems, IHS) können Bilder sicher ausgetauscht werden. Dadurch ist eine schnellere, kostengünstigere und zuverlässigere Datenübertragung möglich.

Mitarbeiter

Auf dem Weg zur Verbesserung der Patientenversorgung kann es verschiedene Meinungen und Pläne geben. Von Ärzten bis zu Spezialisten und Krankenschwestern bleiben Behandlungsteams in Verbindung.

Gesundheitsdaten

Interoperabilität ermöglicht die gemeinsame Nutzung von elektronischen Patientenakten (Electronic Health Records, EHR) und den Austausch von Daten. Dadurch erhalten Leistungserbringer ein umfassenderes Bild von ihren Patienten.

Standorte

Semantische und strukturelle Interoperabilität überbrückt die Lücken zwischen Patienten und Gesundheitsdaten, was bedeutet, dass geografische Grenzen an Bedeutung verlieren.

Traditionelle Hindernisse für elektronische Patientenakten

Integration von Gesundheitssystemen zur Wertsteigerung

Elektronische Patientenakten (Electronic Health Records, EHRs) sind die zentrale Dokumentationsstelle für jedes Unternehmen im Gesundheitswesen und integraler Bestandteil beim Austausch von Gesundheitsdaten. Sie beinhalten Abrechnungsinformationen sowie die Datensätze zur Versorgung zu medizinischen oder rechtlichen Zwecken. Elektronische Patientenakten sind die Schlüsselkomponente für die Organisation der Workflows von Ärzten und Behandlungsteams.

Wenn Teams zur Verbesserung der Patientenversorgung Daten aus mehreren Gesundheitssystemen zusammenführen möchten, können konventionelle elektronische Patientenakten ein Problem darstellen. Konventionelle elektronische Patientenakten waren nicht als Anker für das Gesundheitsmanagement der Bevölkerung gedacht. Tatsächlich sind fast achtzig Prozent der elektronischen Patientenakten unstrukturiert und häufig isoliert. Sie enthalten nur einen Teil der komplexen Krankengeschichte eines Patienten und die leistungsfähigen Register, die für ein angemessenes Pflegemanagement einer Bevölkerung erforderlich sind, fehlen.

Informationen zum sozialen Umfeld, zum Arbeitsplatz und zu den Familienverhältnissen werden nur selten erfasst, und wenn, dann meist in Text mit freiem Format. Ohne semantische Interoperabilität sind sie in den meisten Systemen nicht sichtbar. Häufig sind konventionelle elektronische Patientenakten am Aufbewahrungsort hinter Krankenhausmauern nicht nützlich. Entscheidend dafür, dass Interoperabilität im Gesundheitssystem erreicht wird, ist die erfolgreiche Integration dieser veralteten Gesundheitssysteme der Vergangenheit.

Interoperabilität und die Zukunft der Gesundheitsversorgung

Interoperabilität und die Zukunft der Gesundheitsversorgung

Um sich der Herausforderung der konventionellen unstrukturierten Datenhaltung zu stellen und die Patientenversorgung effektiv zu verbessern, ist ein neuer Ansatz erforderlich. Aktuelle Systeme müssen Daten aus konventionellen elektronischen Patientenakten integrieren, neuere patientengenerierte Gesundheitsdaten erfassen und Informationen zu Umwelt und Genen aufnehmen können. Zudem müssen sie Gesundheitsinformationssysteme zusammenbringen, die Versorgungsteams miteinander verbinden und einen effizienten Austausch von Gesundheitsdaten ermöglichen, der global implementiert werden kann.

Lösungen

Watson Health-Interoperabilitätslösungen

Die Interoperabilitätslösungen von IBM Watson Health™ bieten Unternehmen im Gesundheitswesen innovative Funktionen, die helfen, bildbezogene Daten aus Gesundheitsinformationssystemen ohne großen Aufwand aufzunehmen, zu verwalten, zu speichern, anzuzeigen, freizugeben und auszutauschen.

Von einem echten Zero-Download-Web-Viewer, der eine umfassende Übersicht über den gesamten Untersuchungsverlauf eines Patienten bereitstellt, bis hin zu einer mehrfach ausgezeichneten VNA-Lösung für Unternehmen zur Archivierung aller Arten von Daten aus bildgebenden Verfahren, die im DICOM-Format oder einem anderen Format vorliegen, erfüllt Watson Health die Nachfrage nach einer umfassenderen Interoperabilität bei Gesundheitsinformationssystemen.

Interoperable Lösungen für das Gesundheitswesen helfen, ein umfassenderes Bild der Situation von Patienten zu zeichnen, indem sie es medizinischem Fachpersonal ermöglichen, alle Arten von Daten aus bildgebenden Verfahren anzuzeigen, gemeinsam zu nutzen und zu speichern. 

Die Interoperabilitätslösungen von Watson Health bieten einen einzigartigen Ansatz zur Bewältigung der Herausforderungen, mit denen Spezialisten im Bereich der bildgebenden Verfahren konfrontiert sind. Ganz gleich, ob Sie in einem ambulanten Zentrum für bildgebende Verfahren nach Möglichkeiten zur Steigerung der Anzahl von Empfehlungen suchen oder in einem umfangreichen integrierten Zustellnetzwerk Daten aus bildgebenden Verfahren an mehreren Standorten verwalten, Watson Health kann die Integration von Prozessen und Systemen für effizientere und effektivere Abläufe erleichtern.

IBM iConnect® Access

Dieser Zero-Download-Viewer stellt eine universelle Webanzeige und eine in allen Browsern verfügbare Bildaustauschfunktion sowie Funktionen für die Zusammenarbeit in Echtzeit bereit.

IBM iConnect® Enterprise Archive

In diesem Archiv werden Bilder unabhängig vom Format gespeichert, die Sie im gesamten Unternehmen – sowohl in unterschiedlichen und voneinander unabhängigen PACS als auch in allen Spezialgebieten, Servicepositionen und Standorten – gemeinsam nutzen können.

IBM Clinical Development

Diese cloudbasierte Plattform für das Datenmanagement zeichnet sich durch ein elektronisches Datenerfassungssystem aus, mit dem Therapien schneller auf den Markt gebracht werden können.

Ressourcen