Hauptmerkmale des IBM SAN Volume Controller

Erweiterte Speicherfunktion

IBM SAN Volume Controller (SVC) bietet die IBM Spectrum Virtualize-Technologie, die die Anwendungen vom physischen Speicher isoliert. Dadurch können Anwendungen unterbrechungsfrei ausgeführt werden – auch bei Änderungen der Speicherinfrastruktur. Die Software erhöht außerdem die Effizienz vorhandener und neuer Speicherkomponenten. SVC umfasst viele Funktionen der Enterprise-Klasse, die normalerweise separat in den Speichersystemen implementiert werden. Dies bedeutet höhere Flexibilität und niedrigere Kosten.

Verbesserungen durch hybride Multicloud

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Der Einsatz von hybriden Multicloud-Umgebungen bringt neue Herausforderungen mit sich. Wie lässt sich beispiesweise die Implementierung ohne die Kosten für den Austausch von Speicher durch cloudfähige Systeme durchführen? Wie lässt sich in einer Umgebung mit Lösungen von verschiedenen Anbietern die Komplexität durch mehrere Cloudlösungen vermeiden? IBM Spectrum Virtualize in SVC und öffentlichen Clouds ermöglicht die Datenmigration in die Cloud oder Cloud Disaster Recovery mit einer zentralen, hybriden Multicloud-Lösung für eines der über 500 unterstützten Speichersysteme, was deren Bereitstellung beschleunigt und vereinfacht und gleichzeitig die potenziellen Kosten senkt.

Datenreduktion

Pools zur Datenreduktion unterstützen ausgefeilte Technologien zur Reduzierung der Speichernutzung: Thin Provisioning, Deduplizierung, Komprimierung und Freigabe und Wiederverwendung ungenutzter Kapazitäten. Mit Datenkomprimierung über Hardware können Datenreduktionspools für aktive Primärdaten eingesetzt werden. Das bedeutet eine wesentlich größere Menge an potenziellen Daten, die von der Komprimierung profitieren können. Beim Einsatz mit neuem oder vorhandenem Speicher wird verwendbare Kapazität gesteigert, ohne die Anwendungsleistung zu verringern.

Außerordentliche Speichereffizienz

IBM Spectrum Virtualize-Software im SVC kombiniert eine Vielzahl an IBM Technologien, wie hochleistungsfähiges Thin Provisioning, automatisiertes Tiering, Datenvirtualisierung, Komprimierung, Clustering, Replikation, Multi-Protokoll-Unterstützung und eine grafische Benutzerschnittstelle der zukünftigen Generation. Sie umfasst auch führende Technologien anderer Anbieter, wie z. B. die Bridgeworks WANrockIT-Netzwerkoptimierung. Durch die Kombination dieser Technologien wird ein hoher Grad an Speichereffizienz erreicht.

Verbesserte Anwendungsverfügbarkeit

Für große Unternehmen ist der Ausfall von Anwendungen nicht akzeptabel. Trotzdem ist die Verlagerung von Daten eine der häufigsten Gründe für die geplante Nichtverfügbarkeit. Die Datenvirtualisierung mit IBM Spectrum Virtualize und SVC ermöglicht den Datenumzug von einem Speichersystem oder einem Array auf ein anderes, wobei der Zugriff auf die Daten erhalten bleibt. Diese Funktion kann eingesetzt werden, wenn ältere Speichersysteme durch neue ersetzt werden, als Teil des Lastausgleichs oder wenn Daten in einem mehrschichtigen Speicher von Platten auf Flash verlagert werden.

Die Implementierung mehrschichtiger Speicher ist eine wichtige Strategie zur Kontrolle der Speicherkosten. Bisher wurde der mehrschichtige Speicher jedoch aufgrund seiner Komplexität nur begrenzt implementiert. Der Grund lag in den administrativen und funktionellen Unterschieden zwischen den verschiedenen Arten von Speichern, auch bei Speichern desselben Anbieters. Automatisiertes Speicher-Tiering mit KI-basiertem Easy Tier® erhöht die Leistung und senkt die Kosten, indem der Flash-Speicher effizienter genutzt wird oder mehrere Schichten von Plattenlaufwerken implementiert werden.

99,9999 % Datenverfügbarkeit

Datenverfügbarkeit ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung: Ausfallzeiten haben sofortige Auswirkungen, z. B. sinkendes Kundenvertrauen und hohe finanzielle Kosten. SVC-Systeme mit aktueller Software bieten eine Datenverfügbarkeit von 99,9999 %. Bei diesen Systemen gibt es keinen Single Point of Failure. Sie umfassen bewährte Steuersoftware für Unternehmen und geben Ihnen die Möglichkeit, Wartungsarbeiten gleichzeitig mit der Ein-/Ausgabe durchzuführen. Darüber hinaus erkennt das Cloud-basierte IBM Storage Insights Konfigurationsfehler und kann damit die Verfügbarkeit weiter steigern.

Hochverfügbarkeit für alle Standorte

Die IBM HyperSwap®-Funktion unterstützt Speicher und Server in zwei Rechenzentren. In dieser Konfiguration können Server in beiden Rechenzentren gleichzeitig auf Daten zugreifen – mit automatischem Failover, sollte es zu einem Ausfall kommen. In der Kombination mit den Serverfunktionen für Datenmobilität wie VMware vMotion oder PowerVM® Live Partition Mobility ermöglicht diese Konfiguration die unterbrechungsfreie Mobilität von Speicher und virtueller Maschine zwischen zwei Rechenzentren, die bis zu 300 km entfernt liegen.

Transparenz, Einblick und Kontrolle in puncto Speicher

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Das kostenfreie Cloud-basierte Angebot IBM Storage Insights stellt ein einzelnes Dashboard bereit, das Ihnen einen Überblick über Ihren gesamten IBM Blockspeicher verschafft. Da Ihnen Trends bei Leistung und Kapazität angezeigt werden, können Sie bessere Entscheidungen treffen. Anhand der Informationen zum Speicherstatus können Sie sich auf Bereiche konzentrieren, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Wenn IBM Support benötigt wird, vereinfacht Storage Insights das Hochladen von Protokollen, beschleunigt die Problemlösung mit Online-Konfigurationsdaten und bietet einen Überblick über alle offenen Tickets an zentraler Stelle.

Skalierbarkeit und Leistung

SVC ist ein integriertes, modulares System mit hoher Skalierbarkeit. SVC-Engines werden paarweise eingesetzt, um hohe Verfügbarkeit sicherzustellen. Ein System besteht aus einem bis vier Paaren. SVC-Systeme können unterbrechungsfrei mit weiteren Engines für mehr Leistung aufgerüstet werden. Es sind zwei Enginemodelle erhältlich, um unterschiedlichen Preis-Leistungs-Anforderungen gerecht zu werden. Zu den verfügbaren Netzwerkoptionen gehören ein 32-Gb/s-Fibre-Channel-, ein 10-Gb/s-Ethernet- und ein 25-Gb/s-Ethernet-Netzwerk. SVC unterstützt iSCSI-, Fibre-Channel-, FC-NVMe-, iWARP- und RoCE-Protokolle.

Vereinfachtes Management

Die IBM Spectrum Virtualize-Software bietet eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche für zentralisiertes Management. Mit dieser Oberfläche können Administratoren Konfigurations-, Verwaltungs- und Wartungsaufgaben über verschiedene Speichersysteme hinweg konsistent ausführen – selbst wenn die Systeme von verschiedenen Anbietern stammen. So werden die Verwaltung deutlich vereinfacht und das Fehlerrisiko verringert. SVC unterstützt Container Storage Interface (CSI), Red Hat Ansible, Microsoft System Center Operations Manager und VMware vCenter.

Erweiterte Servervirtualisierung

Servervirtualisierung und Containerisierung tragen dazu bei, die Serverimplementierung zu beschleunigen und die Kosten zu senken; eine Speichervirtualisierung bietet ähnliche Vorteile für die Speicherung. IBM Spectrum Virtualize in SVC ergänzt Servervirtualisierungs- und Containerisierungstechnologien wie IBM PowerVM, Microsoft Hyper-V, VMware vSphere, Red Hat OpenShift, CRI-O und Kubernetes.

Technische Details

Technische Spezifikationen

SVC kombiniert Hardware und Software in einer integrierten, modularen, hoch skalierbaren Lösung.

  • SVC-Datenengines werden durchgängig in hochverfügbaren Paaren implementiert. In einem einzigen System können bis zu vier Paare einen Cluster bilden. Änderungen der Spezifikationen sind vorbehalten.
  • Die SVC Data Engine verfügt über zwei 8-Kern Intel E5-2667v4 3,2 GHz-Prozessoren mit 64 bis 256 GB Systemspeicher.
  • Ein oder zwei Komprimierungsbeschleuniger auf Basis der Intel-QuickAssist-Technologie sind ebenfalls verfügbar.

Softwarevoraussetzungen

Es gibt keine Softwarevoraussetzungen für dieses Produkt.

Hardwarevoraussetzungen

Informationen zu Umgebungsbedingungen erhalten Sie über den Link unten.