IBM Cloud hat Intel Xeon 6-Prozessoren mit P-Kernen auf IBM Cloud Virtual Server for VPC eingeführt.
Moderne Workloads – insbesondere solche, die KI-Inferenz, Analysen und Datenverarbeitung umfassen – stellen ganz andere Anforderungen an die Infrastruktur als herkömmliche Unternehmensanwendungen.
Diese Workloads profitieren von:
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat IBM Cloud Intel Xeon 6-Prozessoren mit Performance-Kernen (P-Kernen) auf IBM Cloud Virtual Server for VPC eingeführt.
Mit dieser neuen Architektur kann IBM Cloud bis zu doppelt so viele vCPUs innerhalb einer einzigen NUMA-Domäne bereitstellen, wodurch Workloads effizient skaliert werden können, während die Speicherlokalität erhalten bleibt – ein wichtiger Faktor für latenzempfindliche und datenintensive Anwendungen.
Darüber hinaus bieten Intel Xeon 6-Instanzen bis zu 5 MB Cache pro Kern, was einen schnellen Zugriff auf häufig verwendete Daten und eine verbesserte Gesamteffizienz der Workloads für Analysen, KI-Inferenz und speicherintensive Workloads ermöglicht.
„Da sich Cloud-Workloads ständig weiterentwickeln, muss die Leistung mit größerer Präzision eingesetzt werden“, erklärte Srini Krishna, Intel Fellow, Data Center Products, Intel Corporation. „Intel Xeon 6 bietet leistungsoptimierte Kerne, die für moderne Workloads wie KI-Inferenz, Analysen und Datenverarbeitung mit hohem Durchsatz entwickelt wurden. Durch die enge Zusammenarbeit mit IBM Cloud können wir unseren Kunden diese architektonischen Fortschritte auf bewusste, workload-orientierte Weise zur Verfügung stellen.“
Reine Rechenleistung ist für moderne Cloud-Workloads nicht mehr ausreichend. Der Datenaustausch zwischen Diensten, über Knoten hinweg und in KI- und Analyse-Pipelines ist ebenso entscheidend geworden.
Mit Intel Xeon 6 auf IBM Cloud Virtual Server for VPC können Kunden einen Netzwerkdurchsatz von bis zu 100 Gbit/s pro virtueller Netzwerkkarte (VNIC) erreichen. Diese Netzwerkfunktion mit hohem Durchsatz unterstützt datenintensive und verteilte Workloads, die auf einer schnellen, vorhersehbaren Kommunikation zwischen Diensten basieren.
In Kombination mit leistungsoptimierten Kernen und einer erhöhten vCPU-Dichte pro NUMA-Domäne wurde diese Architektur entwickelt, um Workloads horizontal und vertikal zu skalieren, ohne unnötige Engpässe zu verursachen.
Bei dieser Entwicklung geht es darum, die Architektur an die Anforderungen der Workloads anzupassen.
Intel Xeon-Prozessoren der 4. Generation spielen weiterhin eine entscheidende Rolle in der IBM Cloud und bieten eine ausgewogene, universelle Leistung sowie eine umfassende Kompatibilität mit Unternehmenssoftware-Stacks.
Ideal geeignet für:
Diese Prozessoren sind nach wie vor eine ausgezeichnete Wahl für den Betrieb kritischer Geschäftsanwendungen, bei denen Konsistenz, Flexibilität und bewährte Leistung im Vordergrund stehen.
Intel Xeon 6-Prozessoren mit P-Kernen erweitern diese Grundlage, indem sie Workloads adressieren, die gezieltere Leistungsmerkmale erfordern, darunter:
Intel Xeon 6 stellt eine Spezialisierung dar, die darauf ausgelegt ist, bestehende Rechenoptionen zu ergänzen und Kunden mehr Kontrolle darüber zu geben, wie die Leistung eingesetzt wird.
Der Ansatz von IBM Cloud in Bezug auf die Infrastruktur ist wohlüberlegt. Wir verfolgen keine Architekturentscheidungen um ihrer selbst willen – wir verfolgen sie, um unseren Kunden dabei zu helfen, die richtigen Workloads auf den richtigen Plattformen auszuführen, und zwar mit Klarheit und Zuversicht. Durch das Angebot sowohl ausgewogener, universell einsetzbarer Rechenleistung als auch leistungsoptimierter Architekturen innerhalb von IBM Cloud Virtual Servers for VPC möchten wir unseren Kunden Folgendes ermöglichen:
Diese architektonische Entscheidung wird durch IBM Cloud Flex Profiles unterstützt, die Kunden zusätzliche Flexibilität bei der Dimensionierung und Zuweisung von Rechenressourcen bieten, um den Workload-Anforderungen zum niedrigsten Preis pro vCPU gerecht zu werden.
Da sich Cloud-Workloads kontinuierlich weiterentwickeln, muss sich auch die Infrastruktur entsprechend weiterentwickeln – nicht durch das Streben nach reinen Metriken, sondern durch die Bereitstellung einer klaren Architektur, die Abstimmung der Workloads und bewusste Entscheidungen.
Die Zusammenarbeit zwischen IBM Cloud und Intel geht über eine einzelne Prozessorgeneration hinaus. IBM und Intel arbeiten eng zusammen, um neue CPU-Mikroarchitekturen und KI-Innovationen in die Cloud zu bringen – darunter Intel Xeon-Prozessoren und Intel Gaudi KI-Acceleratoren –, wobei der Schwerpunkt auf Leistung, Sicherheit und realen Unternehmens-Workloads liegt. Diese Zusammenarbeit unterstützt Kunden dabei, ihre Infrastruktur zu modernisieren, KI zu skalieren und mit Zuversicht Innovationen in Hybrid Cloud-Umgebungen voranzutreiben.
Bei IBM Cloud definieren wir Cloud-Leistung nicht anhand eines einzelnen Prozessors, sondern anhand der Fähigkeit, den richtigen Chip für die jeweilige Workload auszuwählen und die Leistung genau dort einzusetzen, wo sie am wichtigsten ist.
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