Hier erfahren Sie mehr zu IMS HALDB Toolkit for z/OS

Vorteile von IMS High Availability Large Database Toolkit for z/OS

IMS™ High Availability Large Database Toolkit (HALDB) for z/OS® verringert die Zeit und erfordert weniger Fachwissen bei der Durchführung von Anwendungsunterstützungsaufgaben. Das Toolkit bietet IMS HALDB-Wartung, Modellierung und Analysen. Es fördert außerdem die Datenverfügbarkeit rund um die Uhr. Durch die Anwendungsfunktionen des Toolkit können Anwendungen die HALDB-Umgebung besser einsetzen. Die Systemdienstprogramme bieten Funktionen für die Verbesserung der HALDB-Servicefähigkeit.

Konvertierung in IMS HALDB-Datenbanken

IMS HALDB Toolkit kann eine IMS Full Function-Datenbank in eine IMS HALDB-Datenbank migrieren. Zunächst wird die Konvertierung simuliert. Sie bestimmen die IMS HALDB-Partitionseinstellungen, die für die aktuelle IMS Full Function-Datenbank erforderlich sind. Dann wird die eigentliche Konvertierung von der IMS Full Function-Datenbank in die IMS HALDB-Datenbank durchgeführt. Diese Prozedur findet in einem einzigen Batch-Schritt statt. Alle erforderlichen nachgelagerten Schritte in diesem Prozess werden durch eine ISPF-Schnittstelle generiert.

Wartung von IMS HALDB-Datenbanken

Mit IMS HALDB Toolkit kann der IMS DBA Partitionen konsolidieren oder aufteilen, wenn das Datenvolumen wächst oder sinkt. Um sicherzustellen, dass die neuen Partitionseinstellungen korrekt sind, kann der IMS DBA die Repartitionierung simulieren, bevor er die Änderung an der IMS HALDB-Datenbank tatsächlich durchführt. Danach kann der IMS DBA spezielle Schwellenwerte setzen, bei deren Überschreitung er informiert wird, dass die Wartung für eine IMS HALDB-Datenbank erforderlich geworden ist.

Verbesserung der Leistung

IMS HALDB Toolkit verbessert die Leistung der IMS HALDB-Datenbank. Sobald beispielsweise eine primäre IMS HALDB-Datenbank reorganisiert wird, müssen alle sekundären Index-Pointer repariert werden. In IMS wird dieser Reparaturprozess über die “Self-Healing”-Funktion ausgeführt. Das bedeutet, der Index wird bei der ersten Verwendung korrigiert. Da die Self-Healing-Prozedur die Leistung in Zeiten hoher Auslastung beeinträchtigen kann, bietet das Toolkit ein Dienstprogramm, dass die sekundären Indizes offline repariert.

Konvertierung von Datenbanken

IMS HALDB Toolkit liefert auch Unterstützung bei der Konvertierung von durch den Benutzer partitionierten IMS-Datenbanken in IMS HALDB-Datenbanken. Wenn mehrere identische Datenbanken mit unterschiedlichen Schlüsselbereichen vorliegen, transformiert das Toolkit die Datenbanken in IMS HALDB-Datenbanken und mischt die Daten in eine einzige IMS HALDB-Datenbank. Das unterstützt die Benutzer, die sekundäre Indexierung brauchen, diese jedoch aufgrund einer Einschränkung nicht ausführen dürfen, weil die Daten auf mehrere Datenbanken aufgeteilt wurden.

Die Behandlung von IMS Database Recovery Control (DBRC)

IMS HALDB Toolkit bietet spezielle Funktionen für die Behandlung von IMS DBRC. Das Tool erlaubt beispielsweise das Klonen oder Replizieren von IMS HALDB DBRC-Definitionen aus einem IMS RECON-Dataset in ein anderes IMS RECON-Dataset. Es kann die Qualifikationsnamen des allgemeinen Dataset während des Replikationsprozesses ändern. Mit dem Toolkit kann auch eine Reihe von IMS HALDB-Produktionsdatenbanken von einem IMS-System einem anderen IMS-System zugeordnet oder daraus kopiert werden.