IBM Data Set Commander for z/OS – Funktionen

Die Batch-Komponente

Die Batch-Komponente erweitert das IBM IEBCOPY-Dienstprogramm und beinhaltet Funktionen, die System- und Anwendungsprogrammierern bei der Bearbeitung von partitionierten und sequenziellen Datensätzen helfen. Sie können einen physischen sequenziellen Datensatz, einen PDS oder einen PDSE bereinigen und komprimieren und Aliasnamen für Member löschen, umbenennen und hinzufügen. Außerdem können Sie die Generierung von PDSE-Membern kopieren, löschen und wiederherstellen. Sie können zudem gelöschte PDS-Member wiederherstellen und eine DSC-verwaltete Liste von Memberbezeichnungen für einen PDS oder PDSE erstellen oder importieren.

Die Monitor-Komponente

Die Monitor-Komponente aktualisiert automatisch die Library Lookaside-Verzeichniseinträge (LLA) und VLF-Objekte (Virtual Lookaside Facility) aktualisierter, LLA-verwalteter Member, um die Zahl der E/A-Aktivitäten zu minimieren. Sie können den LLA-Cache und aktualisierte Verzeichniseinträge beim Starten von DSC Monitor und bei der Aktivierung von LLA-Gruppen synchronisieren sowie die Namen von Membern mit Verzeichniseinträgen anzeigen, die nicht mit LLA synchronisiert wurden. Zur Monitor-Komponente gehört eine menügeführte Bedienerschnittstelle.

Die Interactive-Komponente

Bei der Interactive-Komponente handelt es sich um eine integrierte Schnittstelle zu ISPF, die die wichtigsten ISPF-Funktionen ergänzt: Abrufen erweiterter Befehle, Direktaufrufe, Erweiterungen für die Navigation und eine höhere Produktivität sowie Protokolllisten für die Verwaltung von Datensätzen und Membern, auf die kürzlich zugegriffen wurde. Mit den OLIST-Funktionen (Object List) können Sie Listen von Bibliotheken verwalten, die Auswahlkriterien wie Namensmustern, Objekttyp und anderen entsprechen. Sie können auch nach Datenträgern, Datensätzen, Membern und Text in Membernn suchen.

Prüffunktionen

Mithilfe der Prüffunktionen können Sie SMF-Datensätze (System Management Facility) beim Kopieren von PDS zu PDS oder von sequenziellen Datensätzen zu PDS automatisch generieren. Filtern Sie die SMF-Datensätze, um auszuwählen, welche Datensätze überwacht werden sollen und welche nicht.

Funktion zur Generierung von PDSE-Membern

Zeigen Sie eine Liste aller generierten Member an, in der die Benutzer generierte PDSE-Member suchen, bearbeiten, kopieren, löschen und wiederherstellen können. Der Befehl CLONE vereinfacht die Umwandlung von PDS in PDSE, damit Sie die PDSE-Funktion zur automatischen Wiederverwendung von Speicherbereich nutzen können. Andere z/OS PDSE-Erweiterungen wie eine bessere Speicherauslastung und Leistung bei Lesevorgängen, eine geringere CPU-Nutzung und weniger E/A-Vorgänge werden unterstützt.

Technische Details

Softwarevoraussetzungen

IBM® Data Set Commander for z/OS® wird unter – oder in Verbindung mit – z/OS V2.1 oder einer höheren Version (5650-ZOS) ausgeführt. Weitere Informationen zu den erforderlichen PTFs (Program Temporary Fixes) finden Sie im Programmverzeichnis und unter Preventative Service Planning (PSP).

    Hardwarevoraussetzungen

    IBM Data Set Commander for z/OS kann mit einer beliebigen Hardwarekonfiguration ausgeführt werden, die von den erforderlichen Lizenzprogrammen unterstützt wird, die im Abschnitt mit den Softwarevoraussetzungen aufgeführt sind.