Häufig gestellte Fragen

Hier erhalten Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Produkt.

IBM Cloud Object Storage ist eine softwaredefinierte Objektspeicherlösung. Sie lässt sich entweder als reine Softwarelizenz für die zertifizierten Hardwaremodelle kaufen und einsetzen oder als vollständig konfigurierte Appliance, die in einem oder mehreren Rechenzentren implementiert wird.

Durch Cloud Object Storage können Sie an beliebigen Orten der Welt auf Ihre unstrukturierten Daten zugreifen. Sie können eine ständig verfügbare Umgebung pflegen und Ihren Speicher ohne Unterbrechung auf mehrere Exabyte skalieren. Je nach Ihren Anforderungen lässt sich die Lösung auch als Repository für IoT-, Analyse- oder Sicherungsdaten verwenden.

Sie können entweder ihre eigenen Anwendungen erstellen, die die S3-kompatible REST-API verwenden, oder eine der über 70 zertifizierten Anwendungen einsetzen, die sich mit IBM COS kombinieren lassen. Anwendungen sind eine einfache Möglichkeit, IBM COS z. B. für Anwendungsfälle wie die Archivierung von Daten aus NAS oder die Speicherung von Sicherungsdaten zu nutzen.

Sie können jede Art von Daten in jedem beliebigen Format speichern, z. B. Images, Videos, Dokumente etc.

Die Gesamtmenge der speicherbaren Daten ist praktisch unbegrenzt. Die Größe der einzelnen Objekte kann von extrem klein bis zu 10 TB reichen. Die kleinste Konfiguration mit IBM Appliances besteht aktuell aus 72 TB an nutzbarer Gesamtkapazität und kann online ohne Unterbrechung auf über ein Exabyte erweitert werden.

IBM Cloud Object Storage kann an einem, zwei, drei oder mehr Standorten implementiert werden. In jeder der Konfigurationen bleiben die Daten selbst bei einem Ausfall von mehreren Einheiten noch zugänglich. Bei der Konfiguration von mehr als einem Standort kann jeder Standort Daten gleichzeitig lesen und schreiben.

Die Software ist anhand von unaufbereiteten TB lizenziert. Die Software umfasst alles, was Sie für die direkte Implementierung auf der Hardware brauchen.

Bitte wenden Sie sich an Ihren IBM Ansprechpartner vor Ort oder an Ihren IBM Business Partner vor Ort.

Sie haben drei Optionen: (1) Kauf einer reinen Softwarelizenz; Sie kaufen, was Sie brauchen und fügen bei Bedarf Kapazität hinzu. (2) Kauf einer voll konfigurierten Hardware- und Software-Appliance und Erweiterung nach Bedarf. (3) Kauf eines Systems mit Capacity on Demand (nur Appliance) mit einer minimalen Anfangsgebühr.

Die in IBM Cloud Object Storage gespeicherten Informationen werden verschlüsselt und über mehrere geografische Standorte verteilt. Bei diesem Service kommen die verteilten Speichertechnologien von IBM Object Storage zum Einsatz.

Es gibt bei IBM COS drei verschiedene Einheitentypen: einen Manager (ein oder zwei pro Cluster erforderlich), die Zugriffsknoten oder die Leistungsebene (eine/r oder mehrere pro Standort; mindestens zwei empfohlen) und Speicherknoten oder Kapazitätsebene (mindestens drei; keine Maximalzahl).

Der Manager und die Zugriffsknoten lassen sich als VM auf VMware, auf einem zertifizierten Serverknoten oder als IBM Appliance implementieren. Die Zugriffsknoten können auch direkt auf dem Kapazitätsspeicherknoten implementiert werden. Bei Speicherknoten muss es sich um dedizierte Einheiten handeln, die entweder zertifizierte Server oder IBM Appliances nutzen.

Sie können aus einer Reihe zertifizierter Server von verschiedenen Anbietern wählen, z. B. Cisco, Lenovo, SuperMicro, Dell, HPE, Huawei etc. IBM Server für Cloud Object Storage enthalten Hardware und Software, die als eine einzige unterstützte Konfiguration integriert sind.

Der Service unterstützt die Benutzerauthentifizierung für den Datenzugriff. Sie können Zugriffssteuerungsmechanismen nutzen, um Benutzer und Anwendungen selektiv zu berechtigen. Ihre Daten lassen sich über SSL-Endpunkte unter Einsatz des HTTPS-Protokolls auf sichere Weise hoch- oder herunterladen. Sie können auch den Key Protect Service oder Server-Side Encryption verwenden.

Ja. Die IBM Cloud unterstützt Ihren eigenen Schlüssel für die Verschlüsselung Ihrer ruhenden Daten: SSE-C – Sie können eigene Schlüssel für die Verschlüsselung bereitstellen. Die IBM Cloud speichert diese nicht in IBM Cloud Object Storage. Sie sind für das Management Ihres eigenen Schlüssels und dessen Bereitstellung während der Speicherung und des Abrufs von Daten verantwortlich.

Ja. Ruhende Daten werden durch die automatische serverseitige AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) mit 256 Bit und SHA-256-Hash (Secure Hash Algorithm) verschlüsselt. Während der Übertragung werden Daten durch integrierte Carrier-Grade-Verschlüsselung mit TLS/SSL (Transport Layer Security/Secure Sockets Layer) geschützt.

IBM Cloud Object Storage wurde für eine Dauerhaftigkeit der Daten von 99,9999999999999 Prozent konzipiert. Das bedeutet, dass bei 1.000 Objekten in einer Billion Jahren eines verloren geht.

IBM Cloud Object Storage wird in der Regel mit einer Verfügbarkeit von 99,999999 Prozent konfiguriert. Eine Verfügbarkeit dieses Niveaus ist vergleichbar mit weniger als einem Wimpernschlag im Jahr (0,3 Sekunden pro Jahr). Die Daten bleiben auch dann verfügbar, wenn mehrere Einheiten, Knoten oder selbst ein gesamter Standort ausfallen.

Ja. Das ist einer der vielen Vorteile von geografisch verteiltem Datenschutz. Der Zugriff über mehrere Standorte sorgt für die Flexibilität, Leistung und Einfachheit von IBM Cloud Object Storage im Vergleich zu anderen Replikationsverfahren.

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