Häufig gestellte Fragen

Was ist eine virtuelle Private Cloud?

Eine virtuelle private Cloud (VPC) ist ein Angebot einer öffentlichen Cloud, das es einem Unternehmen ermöglicht, seine eigene Datenverarbeitungsumgebung ähnlich einer privaten Cloud auf einer gemeinsam genutzten Infrastruktur einer öffentlichen Cloud aufzubauen. Eine VPC gibt einem Unternehmen die Möglichkeit, ein virtuelles Netz zu definieren und zu steuern, das von allen anderen öffentlichen Cloud-Tenants logisch isoliert ist, wodurch ein privater, sicherer Bereich in der öffentlichen Cloud entsteht.

Worin liegen die Vorteile eines VPC?

Eine VPC kann Ihnen dabei helfen, die Größe Ihres virtuellen Netzes zu steuern und Cloud-Ressourcen zu implementieren, wann immer Ihr Unternehmen sie benötigt. Sie wird unterstützt durch redundante Ressourcen und sehr fehlertolerante Verfügbarkeitszonen-Architekturen. Und weil es sich bei der VPC um ein logisch isoliertes Netz handelt, werden Ihre Daten und Anwendungen keinen Bereich mit denen der anderen Kunden des Cloud-Providers teilen oder sich mit diesen vermischen. Und schließlich können Sie mit einer VPC die Vorteile von Einsparungen bei Hardwarekosten und Arbeitszeit nutzen.

Worin liegen die geschäftlichen Vorteile eines VPC?

Eine VPC sorgt für ein flexibles Unternehmenswachstum, wenn Sie sich an Veränderungen bei Ihren Geschäftsanforderungen anpassen. In einer digitalen Welt erwarten die Kunden eine Verfügbarkeitszeit von fast 100 %. Die hohe Verfügbarkeit von VPC-Umgebungen unterstützt dieses Ziel. VPCs genießen ein hohes Maß an Sicherheit auf Instanzebene, Teilnetzebene oder beiden, wodurch das Risiko über den gesamten Datenlebenszyklus verringert wird. Und mit reduzierten Kosten und weniger Anforderungen an Ihr internes IT-Team können Sie Ihre Bemühungen auf geschäftliche Innovation konzentrieren.

Wie sicher ist eine VPC?

VPCs erreichen ein hohes Maß an Sicherheit, indem sie virtualisierte Repliken der Sicherheitsfunktionen erstellen, die den Zugriff auf die Ressourcen steuern, die in traditionellen Rechenzentren untergebracht sind. Sie können virtuelle Netze in logisch isolierten Teilen der öffentlichen Cloud definieren. Sie können steuern, welche IP-Adressen Zugriff auf welche Ressourcen haben.

Zugriffssteuerungslisten (Access Control Lists, ACLs) sind Listen mit Regeln, die den Zugriff auf ein bestimmtes Teilnetz in Ihrer VPC einschränken. Die ACL definiert den Satz von IP-Adressen oder Anwendungen, denen der Zugriff auf das Teilnetz erteilt wird.

Sie können Gruppen von Ressourcen erstellen, die sich in mehr als einem Teilnetz befinden können, und ihnen einheitliche Regeln für den Zugriff zuordnen. Sicherheitsgruppen agieren wie virtuelle Firewalls und kontrollieren den Datenfluss zu Ihren virtuellen Servern, unabhängig davon, in welchem Teilnetz sie sich befinden.

Kann ich meinen VPC mit meinen anderen IBM Cloud-Workloads verbinden?

Ja. Sie können den Zugriff auf Ihre klassische IBM® Cloud-Infrastruktur von einem VPC in jeder Region aus einrichten.

Wie Sie Zugang zu klassischer Infrastruktur einrichten können

Kann die Größe eines Teilnetzes nach der Erstellung geändert werden?

Nein. Ein Teilnetz kann nicht mehr geändert werden, nachdem es erstellt wurde.

Wie viele Zeichen darf ein VPC-Name maximal enthalten?

Derzeit liegt die Begrenzung bei 100 Zeichen. Wird dieser Wert überschritten, erhalten Sie möglicherweise eine Nachricht mit der Bezeichnung „interner Fehler“.

Kann mein VPC-Ressourcenname mit einer Zahl beginnen?

Nein. Der Name kann Ziffern enthalten, muss jedoch mit einem Buchstaben beginnen.

Gibt es Einschränkungen für die Zeichen, die ich in einem VPC-Ressourcennamen verwenden kann?

Ja. Die Benutzeroberfläche verhindert, dass aufeinanderfolgende doppelte Striche, Unterstriche und Punkte Teil eines VSI-Namens (Virtual Server Instance) werden.

Muss ich während der Erstellung eines Paket-Gateways die variable IP-Adresse reservieren?

Wenn keine vorhandene variable IP-Adresse angegeben wird, erstellt die API zusammen mit dem öffentlichen Gateway automatisch eine variable IP-Adresse. Ihre variable IP-Adresse wird angezeigt, wenn Sie alle variablen IP-Adressen abfragen.

Wie wird die Regel durchgesetzt, dass es nur ein öffentliches Gateway pro Zone für eine VPC geben darf?

Der VPC-API-Service erzwingt diese Beschränkung.

Wie fordere ich den Cloud-Ressourcennamen (CRN) einer VPC an?

Um den CRN einer VPC anzufordern, klicken Sie in der IBM Cloud-Konsole auf Menü > Ressourcenliste. Erweitern Sie die Option VPC-Infrastruktur, um Ihre VPCs aufzulisten. Wählen Sie einen VPC aus und klicken Sie dann auf den Eintrag Status, um die zugehörigen Details anzuzeigen. Verwenden Sie das Symbol zum Kopieren des CRN und fügen Sie ihn bei Bedarf ein.