IBM Welt

Ein Rückblick auf sechs Wochen Think at IBM

Nach sechs Wochen im Bikini Berlin, 81 Events und sieben Summits ist am Samstag die Think at IBM zu Ende gegangen, unsere erste Pop-Up-Experience im Herzen der Hauptstadt. Wir haben informiert, diskutiert und präsentiert. Wir haben gezeigt, wie Lösungen rund um Künstliche Intelligenz, Blockchain, Cloud und Co. in der Praxis aussehen und wie sie unseren beruflichen und privaten Alltag verändern. Mit der Think at IBM haben wir dazu die passende Plattform geschaffen – eine, auf der die Besucher die Innovationskraft von IBM selber erleben und verstehen können. Denn IBM steckt zwar heute in unzähligen Produkten und Services drin, ist von außen aber nicht zu erkennen. Anhand diverser interaktiver Showcases in unserer Experience Area konnten wir das in den letzten Wochen erfolgreich ändern und der breiten Öffentlichkeit komplexe, mitunter schwer verständliche Technologie näherbringen.

Rueckblick-Think-at-IBM

In Zukunftstechnologien eintauchen

Für die Think hatten wir uns einiges vorgenommen: Digitalisierung erlebbar machen – aber wie? Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir uns Unterstützung von denen geholt, die IBM Technologie heute schon erfolgreich nutzen: unseren Kunden. Denn eines ist in den sechs Wochen immer wieder deutlich geworden: Es braucht ein Ökosystem aus Partnern, um die Herausforderungen auf dem Weg zum Cognitive Enterprise gemeinsam zu bewältigen. Die Zukunft gehört offenen Architekturen, nur so können Innovationen langfristig entstehen und wachsen.

Anhand praxisnaher Kundenanwendungen und Impulsen von Experten diente die Think auch dazu, aktuelle Trendthemen zu bewerten und einzuordnen. Dazu zählt zum Beispiel die Blockchain, einer der meistgenutzten Begriffe 2018. Die Technologie ist dabei entweder der Heilsbringer für nahezu jedes Problem oder „nur“ der nächste große Hype. Auf der Think konnten Besucher zum Beispiel den Weg eines Nahrungsmittels vom Bauern bis ins Supermarktregal um die Ecke nachvollziehen – und damit verstehen, dass die Technologie mehr ist als Krypto-Währung.

Rueckblick-Think-at-IBM-Blockchain

Neben dem Aufzeigen der Möglichkeiten durch neue Technologien, war es uns aber auch ein wichtiges Anliegen, mögliche Bedenken abzubauen und Best Practices aufzuzeigen. Das gelingt am besten im direkten Austausch. Die Think bot deshalb eine ideale Gelegenheit, mit vielfältigen Menschen ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren: Von Kennern bis hin zu Technologie-Neulingen, ob Top-Level-Management, Line of Business oder Entwickler.

Vollgepackt mit Highlights

Apropos Vielfalt: Um einen Eindruck zu vermitteln, wie bunt das Programm in den letzten sechs Wochen wirklich war, haben wir einige der Highlights zusammengefasst, die zum Erfolg der Think at IBM beigetragen haben:

  • Die Künstliche Intelligenz Philyra dient Parfümeuren bei unserem Kunden Symrise als Inspirationsquelle, in dem sie aus Millionen Duftformeln, Daten zu Duftfamilien sowie historischen Daten komplett neue Duftkombinationen vorschlägt. Auf der Think at IBM haben sich mehr als 1.000 Besucher selber an der nächsten KI-Duftkreation beteiligen, indem sie fünf Duftkerne bewerteten. Das Ergebnis: das Parfüm Berlin 3.0 – eine blumig-fruchtige Mischung aus Mandarine, Bitterorange und Cassis mit dem Duft von Magnolie und Jasmin und einem Hauch von Moschus. Gerne laden wir Sie zur persönlichen Geruchsprobe auf unserem Think Summit am 22.10. in Frankfurt im Kap Europa ein. Dort werden wir die Geschichte der KI-unterstützten Parfümassistentin Philyra zusammen mit Symrise weiterführen, und natürlich auch Berlin 3.0 zum Probieren dabei haben.
  • Das IBM Cyber Tactical Operations Center (kurz C-TOC) machte in der ersten Juniwoche Halt in Berlin und trainierte Kunden wirklichkeitsgetreu für den Cyber-Ernstfall. Der Truck bringt 23 Tonnen Gewicht auf 18 Rädern auf die Waage und ist damit das weltweit erste mobile Kommandozentrum für Cyberattacken und ist immer dort zur Stelle, wo er gerade gebraucht wird.
  • 280 Schülerinnen und Schüler aus Berlin stellten bei der Aktion „Das ist die Berliner Luft“ ihr Engagement für eine bessere Luftqualität in der Hauptstadt unter Beweis. Dazu bauten sie eigene Umwelt- und Feinstaubsensoren, die in ihrem Schulbezirk installiert werden. Die erhobenen Messdaten werden anschließend über das Citizen-Science-Projekt luftdaten.info offen zur Verfügung gestellt. Mehr als 4.000 private Messfühler sind bereits registriert und reichen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Die Daten bilden damit eine praktische Unterrichtsgrundlage, um sich abseits von Lehrbüchern mit aktuellen Themen wie Big Data und Umweltschutz auseinanderzusetzen.

Wer die Think selber nochmal Revue passieren möchte, dem empfehlen wir die Videos aus unserem Livestudio: Sechs Wochen lang haben sich unsere Kollegen mit Vordenkern, Visionären, Nerds und Newcomern auf unserer Dachterrasse ausgetauscht – klickt Euch gerne mal durch: https://bit.ly/2xkss6O.

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