Cognitive Computing

Trend zur Transformation: IBM IT-Infrastrukturen für Erfolg in dynamischem Marktumfeld

Wenn Unternehmen sich nicht schnell genug digital transformieren, werden bis zum Jahr 2022 über zwei Drittel ihrer adressierbaren Märkte verschwunden sein. Dies prognostiziert IDC, ein international tätiges Marktforschungsunternehmen. Da Unternehmen in der DACH-Region, sprich Österreich, Deutschland und Schweiz, bei der Umstellung auf die Hybrid-Cloud eine schnelle Digitalisierung anstreben, wächst auch das Geschäft von IBM Systems in dieser Region.

Je mehr Unternehmen Hybrid Cloud Computing zur Verwaltung ihrer verschiedenen digitalen Plattformen einsetzen, desto stärker suchen sie nach einer fortschrittlichen IT-Infrastruktur, die eine durchgängige Datentransparenz in hybriden Umgebungen bietet. Infolgedessen wenden sich Kunden zunehmend an IBM, um sich gemeinsam der Herausforderung zu stellen, ihre Geschäftsabläufe zu transformieren und ihre IT-Workloads einfacher, sicherer und kostengünstiger zu gestalten. Auch wenn moderne IT-Lösungen dazu beitragen, traditionelle Unternehmensziele zu erreichen, wie sinkende Kosten, besserer Datenschutz und stärkere Kundenbeziehungen, treiben sie vor allem eine Welle an Innovationen in allen Branchen voran. Solche Lösungen unterstützen auch große digitale Veränderungen, indem sie die Art und Weise verbessern, wie Unternehmen in der DACH-Region ihre Kunden bedienen oder völlig neue Märkte und neue Anwender erreichen.

Eine Reihe von Regierungsbehörden, Industriedienstleistern und anderen wichtigen Akteuren in der gesamten DACH-Region gewinnen Wettbewerbsvorteile durch IBMs integrierte IT-Infrastrukturlösungen.

Erschließen kognitiver Geschäftsmöglichkeiten

IDC sagt auch in weiteren Bereichen einen schnellen Wandel voraus: Bis zum Jahr 2021 wird Künstliche Intelligenz (KI) in 50 Prozent der Unternehmensinfrastruktur genutzt werden [1]. Zudem werden fast alle Unternehmensbereiche (90 Prozent) bereits bis zum kommenden Jahr mehrere Cloud-Service-Lösungen und -Plattformen nutzen.

Da sich das Datenvolumen alle 24 Monate verdoppelt, erzeugen wir jedes Jahr mehr Daten als jemals zuvor in der gesamten Geschichte der Menschheit. Durch die Auswertung dieser Daten werden wir vollkommen neue Lösungen entwickeln können – und das in kürzerer Zeit als es bisher möglich war. Mit IT-Infrastrukturen von IBM arbeitet eine Reihe von Unternehmen bereits heute an diesen Lösungen.

  • MVTec Software GmbH ist ein international führender Anbieter von Automatisierungslösungen und industrieller Bildverarbeitung. Das Unternehmen setzte IBM Spectrum Scale und IBM Spectrum Protect dazu ein, in Eigenregie eine zentrale, hochskalierbare und leistungsfähige Speicherplattform zu entwickeln. MVTec brauchte eine kollaborationsgeeignete, sichere und robuste Plattform, da das Nettodatenvolumen des Unternehmens um 10 Prozent pro Monat anwächst und Bildverarbeitungsalgorithmen immer ausgefeilter werden. Mit einer Cluster-Lösung, die über zwei Rechenzentren verteilt ist, ermöglicht MVTec seinen Entwicklern nun eine Zusammenarbeit in Echtzeit, wenn sie beispielsweise an einer neuen Softwareversion arbeiten.„Heutige Anwendungen für industrielle Bildverarbeitung müssen größere Datenmengen als je zuvor verarbeiten. Das ist ein Trend, der keine Anzeichen einer Verlangsamung zeigt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklern, die an verschiedenen Versionen von Softwareapplikationen arbeiten, ist daher essenziell. Das gilt auch für die Geschwindigkeit, mit der jede neue Version aktualisiert wird“, sagt Lars Schlabitz, Head of IT bei der MVTec Software GmbH. „IBM Spectrum Scale und IBM Spectrum Protect helfen uns dabei, die Art und Weise, wie unsere Teams an neuen Bilderkennungsalgorithmen arbeiten, auf eine neue Ebene zu heben. Zugleich gewinnen wir bessere Kontrolle über unsere Speicherressourcen, reduzieren das Risiko von Datenverlusten und vereinfachen Compliance. Die neue Lösung hilft uns dabei, mehr als 200 Millionen Dateien in einer heterogenen Umgebung zu nutzen und zu verwalten.“ Die Lösung wurde mit Hilfe von m.ax.it implementiert, einem IBM Business Partner.

IT-Infrastrukturen

Forschungserfolge und Branchentransformation mit SAP S/4HANA und IBM Power Systems

Unternehmen erfinden mit Hilfe digitaler Strategien und neuer Technologien gerade ihre Prozesse und Abläufe neu. Dabei helfen zum Beispiel Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung und Blockchains. SAP S/4HANA ermöglicht es ihnen, komplexe Geschäftsabläufe zu vereinfachen und ihre technologische Infrastruktur und Unternehmenssysteme zu verbessern. Das führt zu einer höheren Effizienz und besseren Geschäftsergebnissen.

  • Das SAP University Competence Center (UCC) der Technischen Universität München (TUM) baut auf IBM Infrastrukturen und Automatisierungslösungen, um seinen 247 Kunden im SAP University Alliance Programm skalierbare, zuverlässige und preiswerte Cloud-Services bereit zu stellen. Dazu nutzt das UCC IBM POWER8 Server, IBM XIV Speichersysteme sowie IBM PowerVM Virtualisierungslösungen in Kombination mit dem IBM PowerVC Virtualization Center für das Cloud-Management. Außerdem kommt eine Kombination aus IBM Db2 und SAP HANA Datenbanken sowie den Betriebssystemen IBM AIX und Suse Linux Enterprise Server zum Einsatz. Dadurch kann das UCC neue virtualisierte SAP S/4HANA Datenbanken innerhalb weniger Minuten bereitstellen und das bei einer Verfügbarkeit von 99,99%. Durch den mobilen Zugriff, den das UCC seinen weltweit 1.750 Dozenten und 52.000 Studenten bietet, wird Lehren und Lernen noch einfacher. Moderne Technologien machen an der TUM hochklassige Forschung möglich, zum Beispiel Proteinanalysen zur Krebsbekämpfung – ein Projekt, das zu den diesjährigen Gewinnern des SAP Innovation Award gehört. „Mit unserer ProteomicsDB, die auf SAP HANA und IBM POWER Systems basiert, haben wir die perfekte Plattform, um Medizinern weltweit dabei zu helfen, effektivere Behandlungsoptionen zu entwickeln und so künftig Leben zu retten”, sagt Prof. Dr. Bernhard Küster, Leiter des Lehrstuhls für Proteomik und Bioanalyse am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der TUM.
  • Die Würth Group ist ein Weltmarktführer für Montagematerialien mit mehr als 400 Tochterunternehmen in mehr als 80 Ländern, der ungefähr 125.000 Produkte anbietet. Die Würth Group hat ihre unternehmenskritischen SAP-Anwendungen und Datenbanken auf IBM Power Systemen konsolidiert und so die Betriebsabläufe vereinfacht; zudem kann das Unternehmen nun deutlich schneller Erkenntnisse aus seinen Geschäftsdaten gewinnen. Die IT-Experten der Würth Group konnten auf Basis von IBM IT-Infrastrukturen und SAP die Zeit um mehr als 40 Prozent reduzieren, die notwendig war, um den Solution Stack inklusive SAP HANA zu aktualisieren. Datenanalysen halfen, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und schneller auf Marktbedingungen zu reagieren. Dadurch konnte die Würth Group wichtige Erkenntnisse für den Vertrieb gewinnen, die Umsätze steigern und den Kundenservice weiter verbessern.
  • Aryzta, einer der international führenden Anbieter von Tiefkühl- und Convenience-Backwaren mit Sitz in der Schweiz und 20.000 Angestellten, konnte seine IT-Betriebskosten um mehr als 30 Prozent senken. Das Unternehmen sattelte von IBM Power Systems im Appliance Mode auf ein SAP Business Warehouse auf IBM Power System um. Dieses wird von Freudenberg IT (FIT) in einer Private Cloud betrieben. „Mit SAP HANA, das von FIT auf IBM Power Systems gehostet wird, kann Aryzta ein besseres Verständnis für Kundenverhalten entwickeln. Die vereinfachte Infrastruktur in der Private Cloud hilft uns dabei, die Anforderungen der digitalen Zukunft zu erfüllen“, sagt Anoop Mohan, Division Vice President of IT bei Aryzta.
  • Die Schweizer Coop Group erweiterte ihr Geschäftsmodell, um auf das sich verändernde Einkaufsverhalten zu reagieren. Dazu nutzt sie Informationen über Bestellungen und Lagerbestände nahezu in Echtzeit, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Die Coop Group hat hierzu ungefähr 300 SAP-Anwendungsserver und Datenbanken auf der IBM Power Systems Plattform konsolidiert. „Dadurch, dass wir Ressourcen schneller zur Verfügung stellen, können wir auch schneller auf wechselnde Kunden- und Geschäftsanforderungen reagieren. Unsere Strategie ist es, innovative Ideen wie Click-And-Collect verfügbar zu machen“, erläutert Christoph Kalt, Lead IT Architect bei der Coop Group.

IT-Infrastrukturen-Coop

Mehr Effizienz und Sicherheit

  • Fiducia & GAD ist der IT-Dienstleister innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und ist damit für 82 Millionen Kundenaccounts sowie mehr als 34.000 Geldautomaten in Deutschland verantwortlich. Fiducia hat das neue Tailored Fit Pricing von IBM übernommen, ein einfaches Cloud-Preismodell. Dadurch konnte die Fiducia & GAD die Performance erhöhen, Zeit und Aufwand sparen sowie die Entwicklung beschleunigen.
  • Dataport ist ein Anbieter von IT-Services für Kommunen in sechs deutschen Bundesländern (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein). Dataport migrierte wichtige Datenbanken auf IBM Z Server, IBM DS8886 Speicherlösungen und IBM DB2 für z/OS. Dadurch konnte Dataport die Betriebskosten senken und die Verfügbarkeit und Produktivität von Kernsystemen steigern. „Die neue Lösung aus IBM Z und IBM DB2 ist sehr kosteneffizient, da die Kosten für Datenbanklizenzen und Support geringer sind. Wir erwarten pro Jahr durchschnittlich 50.000 EUR an Kosteneinsparungen“, erklärt Dr. Guido Schmidt, Head of Mainframe Operations bei Dataport.
  • Phoenix Systems, ein Schweizer Softwareunternehmen, hat IBM LinuxOne und IBM Secure Service Container for IBM Cloud Private als Grundlage ihrer neuen Assetmanagement-Plattform KORE gewählt. Da Digitalisierung und Blockchains die Art und Weise verändern, wie Unternehmen alle ihre Dienste vom Kundenservice bis hin zur Anlageberatung erbringen, wird die Welt physischer Anlagewerte um Krypto-Anlagewerte erweitert. KORE wird diesen Markt für krypto- und tokenbasierte Anlagewerte unterstützen, der bis 2020 ein Volumen von über 100 Millionen US-Dollar erreichen soll. Mit IBM LinuxOne kann Phoenix Systems 100 Prozent seiner Applikationen, Cloud-Services und Datenbankinhalte verschlüsseln. Das bietet Kunden unerreichte Sicherheit und Datenschutz.

Leitkunden wichtiger Branchen setzen auf IBM IT-Infrastrukturen

Unternehmen haben heute die Möglichkeit, sich selbst durch intelligente IT-Plattformen neu zu erfinden. Dabei helfen ihnen Prozesse, die aus ihren Daten lernen können und Experten, deren Fachwissen durch intelligente Systeme sinnvoll erweitert wird. Der Grund, warum diese Unternehmen auf IBM setzen liegt darin, dass wir bei IBM uns und unser Unternehmen in den vergangenen 108 Jahren wieder und wieder selbst neu erfunden haben. Dabei haben wir immer die sich verändernden Anforderungen unserer Kunden im Sinn gehabt. Heute wie damals läuft die IT der ganzen Welt auf Systemen von IBM. Wir unterstützen 87 Prozent aller Kreditkartentransaktionen, vier Milliarden Passagierflüge pro Jahr und von den Top-100-Banken der Welt vertrauen 93 auf IBM Z Systeme, da sie unerreichte Stabilität, Datenschutz und Sicherheit bieten und so hochgradig zuverlässige und verfügbare IT-Umgebungen ermöglichen – heute und in Zukunft.

[1] IDC FutureScape: Worldwide Enterprise Infrastructure 2018 Predictions, DEC 2017 – WEB CONFERENCE: TECH BUYER – DOC # US43275117 and IDC FutureScape: Worldwide Cloud 2018 Predictions, Dec 2017, Doc # US43253017

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