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In drei Schritten zur erfolgreichen Cloud-Migration

Bei der Planung einer Cloud-Migrationsstrategie ist die technische Cloud-Migration meist der einfachste Teil. Die Strategie an sich ist oft wesentlich schwieriger zu fassen. Viele Unternehmen stolpern deshalb unvorbereitet in die Cloud hinein, ohne eine strategische Ausrichtung als Richtschnur. Dabei muss es gar nicht kompliziert sein, wenn man sich an drei einfache Schritte hält:

1. Die Führungsetage ins Boot holen

Obwohl eine Migration in die Cloud eine Business-Frage ist, halten sich viele Führungskräfte auch auf CXO-Ebene aus dem Thema raus – getreu dem Motto: Das ist Sache der IT.

Zeit zum Umdenken! Eine erfolgreiche und effiziente Cloud-Migration hat sehr wohl Auswirkungen auf das ganze Unternehmen, es ergeben sich daraus nicht nur Veränderungen in der IT, sondern auch in der Unternehmenskultur. Die Modernisierung der zugrundeliegenden IT-Plattform stellt die Weichen für die digitale Transformation und den Zugang zu neuen Technologiefeldern wie Künstliche Intelligenz, Big Data und Analytics. Die Plattform der Zukunft ermöglicht Unternehmen Agilität, Flexibilität und Geschwindigkeit – das Fundament, um im heutigen dynamischen Geschäftsumfeld reaktionsfähig zu sein.

Eine Cloud-Migration eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten, erfordert aber auch erweiterte Fähigkeiten der Mitarbeiter. Dabei spielt die Unternehmensführung eine zentrale Rolle, um die neue Cloud-Strategie nach außen positiv zu vertreten und zu erklären – Mitarbeiter und Kunden müssen verstehen, warum dieser Schritt für das gesamte Unternehmen positiv ist.

Genauso wichtig ist die aktive Rolle der gesamten Führungsetage: Mitarbeiter müssen ausgebildet werden, potenzielle Bedenken aufgenommen und ausgeräumt werden um alle in diesem Change-Prozess mitzunehmen.

Die IT-Teams können dabei mit Proof-of-Concepts und Piloten helfen das nötige Vertrauen aufzubauen. Durch erfolgreiche erste Anwendungen werden die positiven Folgen der geplanten kompletten Migration anschaulich.

Cloud Migration Strategie

2. Projekte sinnvoll und mit Blick auf den Geschäftserfolg auswählen

Ein wichtiger Teil der Cloud-Migrationsstrategie ist, die Auswirkungen auf das Kerngeschäft im Auge zu behalten. Das kostet oftmals die meiste Überzeugungskraft im Unternehmen. Dazu unterscheidet man zunächst sowohl die verschiedenen Workloads nach Test, Entwicklung oder Produktion als auch wie jede Klassifizierung die Migration beeinflusst. Man benötigt ein klares Bild über die Auswirkungen der einzelnen Applikationen und Daten auf das Gesamtgeschäft und welche Geschäftsbereiche von diesen betroffen sind. Es ist dabei wichtig, kritische Prozesse von Unwichtigeren unterscheiden zu können.

Dringlichkeit ist ein weiterer Faktor: Wird der Umzug in die Cloud einzelne Prozesse beschleunigen und bringt das Vorteile im Wettbewerb? Die richtige Cloud für den richtigen Workload auszusuchen, ist ebenso wichtig – Public, Private oder Hybrid. Ist das entschieden, stellt sich anschließend die Frage des passenden Delivery-Modells: Software, Infrastruktur, Plattform oder als As-a-Service Option?

Diese Vorarbeit ist entscheidend: Eine Cloud-Migration wird niemals erfolgreich sein, wenn man sich diesen kniffligen Fragen nicht vorher ehrlich stellt und nicht alle mühsamen Arbeitsschritte einzeln geht. Denn diese kleinen Erfolge bilden die Basis für die großen, wichtigen Projekte.

Cloud Migration Ziele

3. Ziele definieren, um sie zu erreichen

Es ist ein alter Hut im Geschäftsleben, aber dennoch wahr: um Ziele zu erreichen, muss man sie zunächst genau kennen. Und man kann nichts managen, was man nicht messen kann. Dieser Schritt geht Hand in Hand mit der Auswahl der Projekte. Denn die Auswirkungen auf den Geschäftserfolg müssen quantifizierbar sein.

Deshalb ist es Teil der Cloud-Migrationsstrategie, die Vorteile der Migration zu verstehen. Zum Beispiel lassen sich Zielmarken definieren, die eine höhere Agilität belegen. Beispielsweise wichtige Betriebskosten auswählen und ausrechnen, wie eine Cloud-Migration diese senken würde. Es lässt sich außerdem errechnen, wieviel Zeit das IT-Team für die Instandhaltung der derzeitigen Architektur verwendet. Anhand dieser Analysen können Zeitfresser schnell identifiziert und die Einsparpotenziale dank einer Cloud-Migration aufgedeckt werden.

Genaue Messungen eröffnen ebenfalls Möglichkeiten. Wenn die Ergebnisse nicht mit den Erwartungen übereinstimmen, muss man an den Feineinstellungen arbeiten oder die Strategie neu ausrichten. Die Antworten auf diese Fragen führen wieder zurück zum ersten Schritt: die Führungsebene auf diese Reise mitnehmen, so dass alle die Entscheidung für die Cloud mittragen.

Mehr erfahren? Dieses Whitepaper liefert Hilfestellungen, wie beispielsweise VMware Lösungen mit IBM Cloud genutzt werden können, um damit die richtige Strategie für sich zu definieren und in die Public Cloud zu migrieren. Denn eine erfolgreiche Cloud-Migration bietet eine Fülle an Chancen und Optimierungsmöglichkeiten für jedes Unternehmen.

Und da grau alle Theorie ist, zeigen wir auf der Think at IBM auch Cloud Lösungen live, beraten, wie Unternehmen am sichersten und besten in die Cloud migrieren und nehmen Sie mit auf die Cloud Transformation Journey.

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