Cognitive Computing

UnternehmerTUM: Gemeinsam zum KI-Unternehmen der Zukunft

Stellen Sie sich vor: Sie stehen vor einer schwierigen Investment-Entscheidung. Der Retter in der Not Daniel Kalt, der digitale Avatar der Schweizer Bank UBS. Oder man ist in den Bergen in einer verschneiten Nacht und bekommt plötzliches hohes Fieber, das nächste Krankenhaus ist aber meilenweit entfernt. Hier könnte ein Chatbot die Symptome checken und dabei helfen, den richtigen Arzt zu finden. Oder man gerät unglücklicherweise in das Rampenlicht von Fake News während man versucht, seinen Fans exklusive Mode-Einblicke zu bieten.

All diese Szenarien sind Beispiele für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die bei der Problemlösung (oder sogar als Quelle des Problems) einen erheblichen Beitrag geleistet haben.

Künstliche Intelligenz ist disruptiv und transformativ

Während vor 10 bis 15 Jahren KI meist mit Science-Fiction-Filmen assoziiert wurde, wird die Technologie heutzutage immer mehr zum Treiber für Unternehmen, um neue Kunden zu gewinnen, zu wachsen und sich im Wettbewerb abzuheben. Laut IDC wird sich der globale Markt für kognitive und künstliche Intelligenzsysteme im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr als verdreifachen und 2022 77,6 Milliarden Dollar erreichen. Das McKinsey Global Institute schätzt, dass 2030 bereits zwei von drei Unternehmen eine Art von Künstlicher Intelligenz nutzen. Eine Bitkom-Studie in der DACH-Region zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen der Meinung ist, dass KI eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands spielt. Aber nur 11 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie KI nutzen oder über den Einsatz von KI-Technologie nachdenken.

Unternehmertum-KIAn KI kommt kein Unternehmen vorbei

Für die erfolgreiche digitale und kognitive Transformation ist der richtige, verantwortungsbewusste und transparente Ansatz von KI entscheidend. Das funktioniert nicht im Alleingang, sondern ist eine gemeinschaftliche Entwicklung, bei der Unternehmen eine Bandbreite an Faktoren in Betracht ziehen müssen. Dazu zählen:

  • die Sicherstellung der richtigen Datenstrategie,
  • die Entscheidung für die richtige Plattform – die hybride Cloud, und
  • die Auswahl der am besten geeigneten und sichersten IT-Infrastruktur.

Diese Entscheidungen sind nicht einfach – weder für große Unternehmen mit Legacy-Systemen noch für das frisch gestartete Start-up. Sie erfordern viel Wissen, Tests und Experimente. Deshalb haben IBM Deutschland und die UnternehmerTUM, eines der führenden Zentren für Innovation und Gründung in Deutschland, kürzlich eine strategische Partnerschaft im Rahmen der appliedAI-Initiative unterzeichnet. Ziel ist, die Einführung von KI in Industrie und Gesellschaft gemeinsam zu beschleunigen.

Letztes Jahr stellte die UnternehmerTUM die appliedAI-Initiative vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Anwendung Künstlicher Intelligenz in Deutschland und in Europa voranzutreiben. Die Initiative möchte ein tiefgehendes Verständnis für die Bedeutung und das Potenzial von KI vermitteln und Unternehmen dabei unterstützen, selber Expertise aufzubauen und einfach auf Technologie zuzugreifen.

Synergien im Ökosystem nutzen

Heute vereint die appliedAI-Initiative der UnternehmerTUM mehr als 38 Partner – Organisationen, Start-ups, Unternehmer, Entwickler, Studenten, Professoren – in einem einzigartigen Ökosystem. Dieses Netzwerk ermöglicht allen Beteiligten die Zusammenarbeit, die Entwicklung und das Austesten von KI-Anwendungen, die möglicherweise neue Innovationen und Unternehmertum in der gesamten Region hervorbringen.

Unternehmertum„IBM ist einzigartig positioniert, um der appliedAI-Initiative einen echten Mehrwert zu verleihen“, sagt Alexander Waldmann, Operational Director der appliedAI-Initiative. „Unsere Mitglieder erhalten Zugang zu modernster IT-Infrastruktur, Workshops, Entwicklungswerkzeugen und Branchenexpertise, die das KI-Unternehmen der Zukunft überhaupt erst ermöglichen“.

Als Teil dieses Ökosystems der UnternehmerTUM hilft IBM Unternehmen, die Digitalisierung und KI-Einführung zu beschleunigen. Mit Blick auf das breite Technologie-Portfolio wird schnell klar, warum das gelingt:

  • Die IBM IT-Infrastruktur mit Servern, Speichersystemen, Software und Services ist für eine hybride Multicloud-Umgebung ausgelegt. Sie ist analysefähig, speziell für KI-Anwendungen konzipiert und in wichtige offene Ökosysteme integriert. Kurz: Die beste Grundlage für Unternehmen, um KI-basierte Lösungen zu entwickeln und zu testen.
  • Der POWER9-Prozessor AC922, PowerAI und Hochleistungssysteme von IBM können die Datenaufnahme skalierbar verwalten und schnell verwertbare Erkenntnisse aus den Daten ziehen. Zum Beispiel lässt sich ein Wissensgraph mit Millionen von wissenschaftlichen Dokumenten in nur wenigen Stunden erstellen und verschiedene strukturierte und unstrukturierte Daten mit einer Geschwindigkeit von Tausenden von Dokumenten pro Stunde interpretieren.

  • Vor kurzem wurde die IBM Watson KI für alle Cloud-Plattformen geöffnet. Dienste wie Watson Assistant oder Watson OpenScale laufen nun auf jeder Cloud und können sich zwischen ihnen verbinden.
  • Watson Machine Learning ist als On-Premises-Lösung mit Soft- und Hardware ausgestattet. Damit können Data Scientists und Entwickler Szenarien für Machine und Deep Learning erforschen, um KI-Anwendungen schnell bereitzustellen und in bestehende Anwendungen zu integrieren. Mit dem Watson Machine Learning Accelerator kann IBM sehr schnell und einfach KI einsetzen, Modelle überwachen und auf Genauigkeit optimieren. Ein Enterprise Class System in einem – vollständig integriert in IBM Watson.
  • IBM Speicherlösungen decken alle Phasen der KI-Datenpipeline ab – von der Datenerfassung bis zum Insight. Der Flash-Speicher von IBM ist für höchste Leistung optimiert. IBM Cloud Object Storage ist ein hochgradig skalierbarer und dennoch erschwinglicher Cloud Storage Service, der speziell für hohe Beständigkeit, Resilienz und Sicherheit entwickelt wurde. Es handelt sich um die Datenmanagement-Plattform IBM Spectrum Scale, die mit AC922-Systemen integriert ist. Die Kombination von AC922 mit Storage for AI von IBM bietet eine skalierbare und integrierte Speicherarchitektur mit hervorragendem Data-to-Value für die Kunden. Die IBM Storage-Systeme integrieren zudem Lösungen für das Metadatenmanagement sowie Spectrum Scale.

Sie möchten mehr erfahren? Dann nehmen Sie gerne am dritten IBM Meetup „Learn more about PowerAI 3.0“ am 2. April 2019 in München teil.

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