Cognitive Computing

Warum die IT-Infrastruktur zum Wettbewerbsvorteil im kognitiven Zeitalter wird

Wie war eigentlich Ihr Morgen? Haben Sie Ihr Taxi per Smartphone gerufen oder Ihren Urlaub während der Fahrt reserviert? Haben Sie Ihren Newsfeed im Bett gecheckt oder die schicken neuen Schuhe von der Küche aus gekauft? Oder Ihre Fasching-Party im Aufzug bezahlt, oder die Telefonkonferenz in einem Café mit Meeresblick durchgeführt?

Sollten Sie sich in einem dieser Dinge wiedererkannt haben, stehen die Chancen gut, dass Sie mit Infrastruktur von IBM in Kontakt gekommen sind. Denn die IBM IT-Infrastruktur unterstützt täglich mehr als 30 Milliarden Transaktionen – und damit mehr als die Anzahl der Google-Suchanfragen pro Tag.

Heute sind wir es gewohnt, Taxis von einer Firma zu bestellen, die selber keine Autos besitzt, Ferienunterkünfte bei einer Firma zu buchen, die nicht über eigene Immobilien verfügt oder Nachrichten von einem Medienanbieter zu lesen, der keine eigenen Inhalte erstellt. Möglich macht das die Digitalisierung unserer gesamten Lebens- und Arbeitswelt.

Digitalisierung hängt stark von der IT-Infrastruktur ab

Laut IDC werden bis 2022 über zwei Drittel der insgesamt zu erreichenden Märkte wegfallen, wenn sich Unternehmen nicht schnell digital transformieren. Auch in der DACH-Region – Deutschland, Österreich und der Schweiz – ist dieser Trend zu beobachten: Nach Prognosen von Roland Berger wird der Wert eines Autos bis 2026 zu 50 bis 60 Prozent aus digitalen Geräten und Werkzeugen bestehen. Der IT-Anteil an den Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie wird voraussichtlich auf 15 Prozent steigen.

Unternehmen kommen um die Digitalisierung nicht herum

Vom jungen Start-up bis zum etablierten Unternehmen: Die richtige Herangehensweise an die IT-Infrastruktur ist eine Chance für Unternehmen jeder Größe, die digitale Transformation zu überspringen und Wettbewerbsvorteile für das kognitive Zeitalter zu sichern.

Diese Gelegenheit ist mit Blick auf eine aktuelle Bitkom-Studie für uns in der DACH-Region umso wichtiger. Nur elf Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie Künstliche Intelligenz (KI) nutzen oder über den Einsatz von KI-Technologie nachdenken. Gleichzeitig glaubt aber die Hälfte der befragten Unternehmen, dass KI eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands spielen wird.

IT-InfrastrukturCloud, Security und Künstliche Intelligenz hängen alle von den Servern, dem Speicher, der Software und den dadurch bereitgestellten Services ab, die Unternehmen betreiben. Eine IT-Infrastruktur, die zum Geschäftsmodell des Unternehmens passt, ist daher entscheidend. Nur so können die Geschwindigkeit, Leistung, Compliance und Transparenz erreicht werden, die für das digitale Geschäft im kognitiven Zeitalter erforderlich sind.

Kapitel 2: Hybrid Cloud ermöglichen

Dass Unternehmen ihre Geschäftsprozesse digitalisieren müssen, ist damit klar. Allerdings stehen unsere Kunden vor einigen Herausforderungen. Da Unternehmen in den letzten Jahren ihre Workloads in hohem Umfang in die Cloud verlagert haben, laufen sie heute Gefahr, mehrere unterschiedliche Cloud-Umgebungen betreiben zu müssen, um alle Bedürfnisse abzudecken. Fehlende Integration und Synchronisation zwischen diesen Clouds kann den Betrieb und die Leistung jedoch verlangsamen, Sicherheit und Compliance beeinträchtigen und zu höheren Kosten führen. Integration ist das Stichwort: Unternehmen müssen ihre Clouds bestmöglich integrieren – entweder On-Premise, im Rechenzentrum oder über einen Dienstleister. Die richtige Integration ermöglicht es ihnen, Daten, Workloads und Anwendungen über mehrere Clouds hinweg zu verschieben, um damit die Leistung, Sicherheit und Compliance zu verbessern.

IBM CEO Ginni Rometty stellte es bereits auf der Think 2019 fest: Unternehmen sind nun bereit, das zweite Cloud-Kapitel aufzuschlagen, in dem es um Transformation, Geschwindigkeit und Skalierung geht.

Kunden nutzen bereits IBM Systeme und Cloud-Lösungen, um von neuen Funktionen zu profitieren, ihren Betrieb zu optimieren oder sich auf die wechselnden Anforderungen des Geschäfts einzustellen. Phoenix Systems, ein Schweizer Softwareunternehmen, nutzt beispielsweise IBM LinuxONE™ und IBM® Secure Service Container for IBM® Cloud Private, um seine neue Digital Asset Management Plattform KORE zu betreiben. Mit IBM LinuxONE kann Phoenix Systems ausnahmslos alle Daten aus den Anwendungen, den Cloud-Services und den Datenbanken vollständig verschlüsseln, ohne in die eigentliche Anwendung einzugreifen. Damit bietet das Schweizer Unternehmen unübertroffene Sicherheit und Datenschutz für seine Kunden.

Analysefähige IT-Infrastruktur

IDC prognostiziert, dass die Gesamtsumme der weltweiten Daten von 33 Zettabytes (eine Billion Gigabyte) im Jahr 2018 auf 175 Zettabytes bis 2025 ansteigen wird – jeder Mensch würde dann auf ein Volumen von 23.000 Gigabyte Daten kommen. Diese schiere Datenexplosion in ihrer ganzen Vielfalt erfordert eine zuverlässige und leistungsstarke IT-Infrastruktur, die in der Lage ist, die Daten auszuwerten und zu verstehen – in Echtzeit, mit maximaler Sicherheit sowie rechtskonform und transparent.

Eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur muss große Datenmengen bearbeiten, maschinelles Lernen und KI-Entwicklung unterstützen sowie KI-, Compliance- und Regulierungsanwendungen nutzen können. Die IBM Power Systeme unterstützen Kunden dabei, von der Leistung auf System- und Prozessorebene zu profitieren. Die IBM Spectrum Produktfamilie mit Speichersoftware und Lösungen wie Spectrum Discover, IBM Flash und softwaredefiniertem Speicher sind ein Branchenstandard für den sicheren und rechtskonformen Umgang mit riesigen Datenmassen.

IT-Infrastruktur-DatenOffene Ökosysteme integrieren

In unserer heutigen vernetzten Welt wird die Zukunft von Kooperationsnetzwerken abhängen, also von unserer Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten. Derartige Kooperationen sichern Synergien und Wettbewerbsfähigkeit. IBM ist zum Beispiel eines der Gründungsmitglieder der OpenPOWER Foundation und arbeitet auch mit wichtigen Branchenakteuren wie SAP und VMware zusammen. Die vorkonfigurierten, branchenspezifischen Accelerator-Pakete für SAP S/4HANA sind ein gutes Beispiel dafür, wie SAP und IBM bei der digitalen Transformation von Unternehmen zusammengearbeitet haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die richtige IT-Infrastruktur – von Servern und Mainframes bis hin zu Speichersystemen, Software und Services – den Weg hin zum kognitiven Unternehmen ebnet. Die Pioniere der digitalen Neuausrichtung haben bereits Kapitel Zwei aufgeschlagen und können dank der Hybrid Cloud schnell auf sich ändernde Geschäftsbedingungen reagieren. Die IBM IT-Infrastruktur ist speziell für eine hybride Multicloud-Umgebung entwickelt worden, ausgestattet mit Analysefähigkeiten, für KI-Anwendungen konzipiert und in wichtige offene Ökosysteme integriert.

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