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Unterm Mikroskop: SAP ERP in der Cloud bei Deufel

Es ist nicht leicht, in der Fertigungsindustrie wettbewerbsfähig zu bleiben – und wenn man sich als kleiner Familienbetrieb gegen große Konzerne und Hersteller mit Produktionsanlagen in Niedriglohnländern behaupten muss, wird es noch viel schwieriger. Deshalb hat Deufel schon seit jeher auf höchste Qualität seiner Produkte geachtet: medizinische Geräte für chirurgische Präzisionsanforderungen.

Da digitale Technologien sowie Automatisierung und Robotik jedoch immer fortschrittlicher und präziser werden und sich außerdem ständig weiterentwickeln, drohte Deufel der Verlust dieses Alleinstellungsmerkmals. Deshalb konzentrierten wir uns darauf, die Position im Markt auch in anderen Bereichen noch weiter auszubauen.

ERP in der Cloud – mit dem Wandel Schritt halten

In der Vergangenheit steuerte Deufel viele Geschäftsprozesse mithilfe von Tabellenkalkulationen und anderen manuellen Abläufen. In einer Branche, die sich in Richtung intelligenter Montagelinien, Ende-zu-Ende-Automatisierung und Hightech-Robotik bewegt, war die manuelle Projektverfolgung aber einfach nicht länger zeitgemäß.

Der Wechsel zu einem zentralen ERP-System schien die richtige Entscheidung zu sein. Aber das erste ERP-Projekt unseres Unternehmens führte nicht zum angestrebten, nachhaltigen System, auf das wir uns zukünftig verlassen konnten.

Was folgte dann? Bei der Migration auf SAP ERP arbeitete Deufel dann mit dem IT-Partner Zimmerer GmbH zusammen. Dieses Projekt wurde ein großer Erfolg. Die Effizienz ist inzwischen drastisch gestiegen, weil einige Geschäftsprozesse jetzt bis zu 50 Prozent schneller ablaufen.

ERP in der Cloud

Auslagern ist die Lösung

Die Umstellung auf die neue Lösung verlief jedoch nicht ganz reibungslos. Denn Betrieb und Management der SAP ERP-Anwendung waren eine enorme Belastung und die Kosten für die regelmäßige Hardwarewartung und -aktualisierung summierten sich schnell auf.

Daraufhin hat Zimmerer ERP in der Cloud vorgeschlagen und entlastete das IT-Team bei Deufel durch die Bereitstellung eines auf IBM Services for Managed SAP Applications basierenden Managed SAP Services.

Der große Vorteil der Lösung von IBM besteht darin, dass sie Infrastruktur sowie Dienstleistungen beinhaltet, die speziell auf SAP-Umgebungen zugeschnitten sind. Aus diesem Grund können sich die Experten von Zimmerer voll auf die Aufgaben der Anwendungsebene konzentrieren, während IBM sich um Hardware und Betriebssystem kümmert.

Antwortzeiten um 25 Prozent verbessert

Mit SAP ERP in der Cloud konnte Deufel die Belastungen erheblich reduzieren. Denn es ist nun nicht mehr erforderlich, eine lokale Infrastruktur zu managen oder zeitaufwändige Softwareupgrades und -patches einzuspielen. Das Unternehmen benötigt lediglich eine sichere, verschlüsselte VPN-Verbindung, und die Mitarbeiter haben sofort Zugriff auf alle Anwendungen.

Der Managed Service spart Deufel viel Zeit und Aufwand und hält die Kosten niedrig. Seit der Migration in die IBM Cloud haben sich die Antwortzeiten im Vergleich zu früher um rund 25 Prozent verbessert. Insbesondere dank der Ablösung manueller Prozesse durch integrierte digitale Workflows konnte Deufel die Effizienz steigern. Wir sind jetzt in der Lage, Projektkosten und Margen effektiver zu analysieren, uns schneller auf geänderte Kundenanforderungen einzustellen und agiler auf neue Branchentrends und Technologien zu reagieren.

Auf eine erfolgreiche Zukunft vorbereiten

Seit Deufel ERP in der Cloud für die Abwicklung der Geschäftsprozesse einsetzt, ist das Unternehmen gut gerüstet, um sich in der schönen neuen Welt der digitalen Fertigung sicher zu bewegen. Wir planen beispielsweise den Einsatz modernster Sensoren und Lösungen auf Basis des Internets der Dinge (IoT), um die Produktionsprozesse noch weiter zu automatisieren.

Mit den Investitionen in Innovation zielt Deufel darauf ab, Kunden ohne steigende Herstellungskosten einen höheren Individualisierungsgrad bieten zu können und so flexibler zu sein als erheblich größere Wettbewerber.

Um mehr über die Reise von Deufel in die IBM Cloud zu erfahren, lesen Sie die vollständige IBM Case Study.

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