Cloud

Update – Apleona verbessert das Büroleben mit IBM Cloud

Facility Management ist eine schwierige Branche, in der spezialisierte Anbieter miteinander – aber auch mit internen Büromanagementabteilungen – um Marktanteile konkurrieren. In einem solchen Umfeld ist es besonders wichtig, das zusätzliche Extra zu bieten, damit sich Ihr Unternehmen von der Masse abhebt.

Bei Apleona setzen wir uns seit jeher das konkrete Ziel, den Tag unserer Kunden in jeder möglichen Hinsicht zu verbessern. Diese Philosophie, kombiniert mit jahrzehntelangen, qualitativ hochwertigen Wartungs- und Treuhänderdienstleistungen, hat es uns ermöglicht, eine starke, internationale Marke aufzubauen.

Wir haben erkannt, dass wir das etablierte Facility Management-Modell ausweiten können, indem wir strategischer Partner unserer Firmenkunden werden. Vor diesem Hintergrund suchten wir nach Möglichkeiten, unser Angebot zu transformieren.

Eine Plattform für den Erfolg schaffen

Wir beauftragten IBM damit, uns bei dieser Transformation zu begleiten, und waren sofort von der Begeisterung und Dynamik ihres Teams beeindruckt. Gemeinsam führten wir IBM Design Thinking Workshops durch, um die Mitarbeiter von Apleona dabei zu unterstützen, neue Lösungen für unsere Herausforderungen zu suchen. Unsere Mitarbeiter engagierten sich sehr stark in diesen Sitzungen und brachten kreative und innovative Ideen hervor.

Video: Stefan Lutz, General Manager Global Business DACH (IBM), zur Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft.

Aus diesen Workshops entstammt auch die Idee, eine Plattform in der IBM Cloud zu entwickeln. Sie ist über eine mobile App und einen Webbrowser erreichbar und bietet unseren Kunden eine Reihe nützlicher Arbeitsplatzinformationen. Mit Unterstützung von IBM fanden wir heraus, welche Angebote den Alltag unserer Kunden am meisten bereichern könnten.

Schlangen vermeiden – auf der Straße und beim Mittagessen

Zuerst integrierten wir Echtzeit-Verkehrsdaten in den digitalen Service, um Kunden bei ihren Pendelfahrten zu unterstützen. Als Nächstes fügten wir Daten von The Weather Company hinzu, um die Wahl angemessener Reisekleidung für die Fahrt zur Arbeitsstätte zu erleichtern.

Zusammen mit Hybrid Cloud-Personaldienstleistungen und IBM Cloud-Services – einschließlich der IBM Cloudant-Datenbank – entwickelten wir zudem innerhalb des Services eine Ticketing-Funktion, mit der Kunden Störungsmeldungen absetzen können. Das beschleunigte die Reparaturprozesse enorm. Anstatt das Problem im Intranet melden zu müssen, fotografieren Kunden den defekten Gegenstand einfach in die App hinein. Der Techniker kann das Problem dann schnell und einfach identifizieren und beseitigen. Durch Zusammenstellung mehrerer Störungsmeldungen sind wir in der Lage, unseren Kunden ein aktuelles Bild über den Zustand ihrer Gebäude zu vermitteln. In Zukunft werden wir eventuell auch visuelle Erkennungssoftware zur Fehlerdiagnose verwenden.

Schließlich integrierten wir noch Informationen der Kantinenbetreiber in die App, damit die Mitarbeiter die Tagesmenükarte der Kantine – einschließlich umfassender Angaben über Allergene und Nährwerte – einsehen können. Darüber hinaus planen wir die Entwicklung eines Tools zur Erkennung des Besucherandrangs in der Kantine, mit dem Kunden ihre Mahlzeiten dann so planen können, dass sie die längsten Warteschlangen vermeiden.

Wir sind zuversichtlich, dass IBM Cloud uns eine ausgezeichnete Verfügbarkeit für unsere App bietet und gleichzeitig die hohen Sicherheitsanforderungen unserer Kunden erfüllt. Dank IBM Cloud können wir auch sehr einfach Schnittstellen von Drittanbietern für die Anwendungsprogrammierung integrieren und die Plattformkapazitäten an die steigende Nachfrage anpassen.

Vom reaktiven Management zum proaktiven Partnering

Einer unserer größten Kunden hat bereits mit der Nutzung des Service begonnen, und das erste Feedback war hervorragend. Wir haben die Plattform auch anderen Kunden gezeigt, die großes Interesse an ihrem Einsatz haben.

Die Mehrwertdienste, die wir nun anbieten, markieren einen echten Wendepunkt für unser Unternehmen. Wir entwickeln uns von einer passiven Facility Manager-Rolle hin zu einem proaktiven, strategischen Partner unserer Kunden. Durch diese Abgrenzung von unseren Wettbewerbern können wir engere Beziehungen zu unseren Kunden aufbauen und die Kundenbindung verstärken.

Heute blicken wir bereits in die Zukunft und entwickeln zusätzliche Funktionen. Ein seit langem bestehendes Problem in den Büros ist die ineffiziente Raumnutzung, da reservierte Räume zum Beispiel oft ungenutzt bleiben. Um dies zu verhindern, entwickeln wir eine interaktive Raumbuchungslösung, die es den Mitarbeitern ermöglicht, Büroräume durch Scannen eines QR-Codes zu reservieren. Leerstehende Räumlichkeiten gibt das System automatisch wieder für Umbuchungen frei.

Im Laufe der Zeit werden wir so nützliche Daten über die tatsächliche Büronutzung geliefert bekommen. Damit können wir unseren Kunden dann wertvolle Ratschläge geben, wie sie ihre Flächen effizienter nutzen könnten. Beispielsweise böte sich freitags, wenn die Auslastung typischerweise niedriger ist, die Schließung bestimmter Bürobereiche an, um die Heizungs- und Klimatisierungskosten zu senken.

Die angebotenen Dienste sind keine Atomwissenschaft. Beim Aufbau der Plattform wollten wir einfache, praktische Werkzeuge bereitstellen, um das Leben unserer Kunden zu erleichtern und zu verbessern. Und wir sind zuversichtlich, mit Unterstützung von IBM bei der Erreichung dieses Ziels bereits große Fortschritte gemacht zu haben. Wir freuen uns auf eine auch zukünftig enge Zusammenarbeit mit IBM und mit unseren Kunden, um die Dienste weiterzuentwickeln und das Büro zu einem besseren Aufenthaltsort zu machen.

Add Comment
No Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published.Required fields are marked *

More Cloud Stories

Sicherer EU-Wohnsitz für Daten

Data Residency, der Wohnsitz für Daten, soll 2018 sicherer werden. Dieses Ziel hat sich die Europäische Union auf ihre blaue Fahne mit den gelben Sternchen geschrieben. Stichtag ist der 25. Mai 2018, ab diesem Tag gilt in der EU die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/GDPR). Und die hat es in sich, denn sie schreibt vor, dass sensible […]

Cloud macht aus Daten-Suchern echte Data Scientists

Noch vor einem Jahrzehnt gab es das Berufsbild des Data Scientist nicht. Mittlerweile zählt er zu den begehrtesten Jobs in der IT, gemessen an Gehalt, Arbeitszufriedenheit und Anzahl der Stellenangebote. Das Problem dabei ist, dass es einfach nicht genügend Data Scientists gibt, die den aktuellen, geschweige denn den zukünftigen Bedarf decken können. Laut einer IBM […]

Datenschutz und Sicherheit in der Cloud

Laut den Marktforschern von Forbes werden im Zeitraum von 2015 bis 2020 die weltweiten IT-Ausgaben für Cloud Computing um das Sechsfache steigen. Allein in der EU hat die Europäische Kommission den Wert der Datenwirtschaft im Jahr 2015 auf mehr als 285 Milliarden Euro geschätzt – dieser Wert könnte bis 2020 auf 739 Milliarden Euro anwachsen. […]