Cloud

Multi-Clouds ohne Datennebel und undurchsichtige
Transparenzwolken

An Cloud Computing kommen Unternehmen heutzutage nicht mehr vorbei, allein aus wirtschaftlichen Gründen. Das derzeitige explosionsartige Datenwachstum, das unter anderem durch Anwendungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt wird, zwingt zu neuen Ansätzen im Umgang mit all diesen Informationen. Moderne Clouds werden deshalb nicht länger ausschließlich im Hinblick auf IT-Effizienz und Wirtschaftlichkeit entworfen. Wir kommen jetzt in die Ära, in der tatsächlich die Daten darüber bestimmen, welche Unternehmen ihren Kunden echten Mehrwert anbieten können und welche am Markt nicht bestehen werden. Und das unabhängig davon, ob diese Daten strukturiert, unstrukturiert oder noch gar nicht definiert sind.

Denn in den abertausenden oder Millionen Datensätzen liegen echte Werte verborgen. Aber viele Unternehmen – und damit sind auch große Firmen gemeint – können mit dem immensen Volumen und der Geschwindigkeit, mit der Daten erhoben werden, nicht Schritt halten. Cloud Computing kann hier die Lösung sein, da im besseren und effizienteren Umgang mit den eigenen Daten ein Schlüssel zu mehr Wachstum liegt. Wenn man nämlich von Anfang an, in der Grundstruktur seiner IT, darauf Rücksicht nimmt, alle Informationen jederzeit nutzen und analysieren zu können, kann man relativ leicht neue Wege durch den Datendschungel durchschlagen. Mit einer Cloud-Computing-Plattform als „Machete“ und Wegbereiter.

Wege durch den Datendschungel

Allerdings ist damit nicht gemeint, bedenkenlos alle Firmen- und Kundendaten, Prozesse und Abläufe in die günstigste Public Cloud zu schieben. Es gibt nach wie vor Workloads, die aus guten Gründen hausintern abgewickelt werden müssen. Und es gibt viele verschiedene Situationen, die weder einen ausschließlichen Public-, noch einen reinen Private Cloud-Ansatz erfordern – sondern flexible, hybride Bereitstellungsmodelle.

Und was genau heißt eigentlich „Bereitstellung der Daten“ in diesem Zusammenhang? Dass man seine wettbewerbsrelevanten Informationen Dritten in die Hände gibt und nur noch als User darauf zugreifen darf? Nicht auszudenken – bei IBM bleibt der Kunde jederzeit und bedingungslos im Besitz seiner eigenen Daten. Dazu kommt die volle Transparenz, wo jede Workload gerade läuft und die Sicherheit, dass die eigenen Informationen nicht in Rechenzentren irgendwo auf der Welt mit anderen Daten vermischt werden. Wer seine Cloud nur in Europa oder nur auf einem Server in Deutschland arbeiten lassen möchte, kann das bei IBM selbstverständlich tun. Auch in der Cloud mithilfe von KI gewonnene Erkenntnisse müssen weder mit uns noch mit anderen Kunden geteilt werden. Sie bleiben alleine im Besitz unserer Kunden.

Und wer greift darauf zu?

Wir benutzen die Daten nicht für eigene Zwecke und bieten deshalb Sicherheit. Alle Daten, egal ob gespeichert oder in Benutzung, sind innerhalb der IBM Cloud einzelne Einheiten – mit jeweils eigener Sicherheit, eigenen Berechtigungen, ACLs, eigenem Auditing, einem zentralisierten Regelwerk und weiteren individuellen Merkmalen. IBM Cloud Object Storage ist ein gutes Beispiel, wie wir dieses Designprinzip mit Verschlüsselung auf Objekt-Ebene umsetzen.

Trotzdem ist die IBM Cloud eine Full-Stack-Cloud-Plattform, entwickelt für Cloud-native Anwendungen und anspruchsvolle KI-Workloads. Dazu gehören mehr als 170 Cloud-Services in den Bereichen KI, IoT, Blockchain, Daten, Serverless Computing, Container und so weiter. Aber es geht nicht nur darum, wie wir die IBM Cloud aufbauen oder wie unsere Kunden Cloud-Anwendungen entwickeln. Wir bieten auch Automations- und DevOps-Services für einen reibungslosen Betrieb und Management in Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen.

Und wenn ein Unternehmen weitergehende Unterstützung beim Aufbau einer individuellen Cloud-Lösung benötigt, können wir auch helfen: Mit der IBM Cloud Garage, einem innovativen Beratungsangebot in der Art eines Startups, kann man ganz leicht in die Cloud-Welt starten.

Wenn man dann einmal hoch über den Wolken fliegt, muss das nicht bedeuten, nur noch mit dem einen Anbieter arbeiten zu können, mit dem man diese Reise begonnen hat. Bei IBM gibt es kein Vendor Lock-In, das Kunden Fesseln anlegt und sie an nur einen Cloud-Anbieter bindet. Denn IT-Architekturen entwickeln sich dynamisch und mitwachsende Multi-Cloud-Optionen sind manchmal notwendig.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann sich zum Beispiel die IBM Cloud Private – Community Edition kostenfrei als Testversion für Nicht-Produktionsumgebungen anschauen.

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