Zukunft Industrien

Prozessoptimierung für Lieferketten

Seit vielen, vielen Jahren und Jahrzehnten arbeitet IBM eng mit zahlreichen Lieferanten und Zulieferern zusammen, die alle dafür sorgen, dass der neueste IBM-Server der Marke IBM Systems Z rechtzeitig beim Kunden landet oder eine Terminbestellung pünktlich im neu gegründeten Rechenzentrum angeliefert wird.

Auf Basis dieser vielfältigen Erfahrungen, die mit den dazu gehörigen Lieferprozessen einher gehen, haben wir ein Watson-basiertes Tool entwickelt, das sich IBM Supply Chain Insights nennt. Dabei handelt es sich um einen Cloud-Service, mit dessen Hilfe unsere Kunden ihre Lieferkettenprozesse kontinuierlich verbessern können. Hierbei kommen unter anderem die lingualen Fähigkeiten und Fertigkeiten von IBM Watson zum Einsatz, aber auch die mannigfaltige Expertise, die wir als IBM im Laufe der Jahre sammeln konnten.

Künstliche Intelligenz kann Supply Chain-Prozesse verbessern

Dank IBM Supply Chain Insights ergeben sich vor allem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz ganz neue Möglichkeiten, an die bis vor kurzem noch gar nicht zu denken war. So lassen sich mithilfe von IBM Watson AI die existierenden Supply-Chain-Daten von Unternehmen um externe Daten und Informationen anreichern, die in vielen Fällen unstrukturiert vorliegen. Das macht die Analyse dieser Daten nicht unbedingt einfacher.

Genau aus diesem Grund bedürfen diese externen Lieferkettendaten einer besonderen Behandlung, und so kommt an dieser Stelle IBM Supply Chain Insights ins Spiel. Damit lassen sich die Daten des Kunden auswerten, bewerten und in den richtigen Kontext setzen mit eigenen UND fremden Daten.

So profitieren IBM-Kunden von IBM Supply Chain Insights

Die große Herausforderung, mit der sich Kunden und Anwender konfrontiert sehen, lautet: Wie kann ich die riesigen Datenmengen sinnvoll einsetzen, um möglichst schnell gewinnbringende Informationen über meine Lieferkettenprozesse zu bekommen? Hierfür stellen wir IBM Supply Chain Insights zur Verfügung.

Zu diesem Tool gehört das Operations Center mit seinen Resolutionrooms, die in Form eines Chat-Tools jedem autorisierten Anwender innerhalb IBM Supply Chain Insights Zugriff auf relevantes Wissen geben.

IBM Supply Chain Insights lernt dank eines regen Austauschs    

Die Arbeitsweise von IBM Supply Chain Insights ist recht trivial: Das Tool analysiert permanent die vorhandenen Transaktionsdaten und erkennt automatisch bestimmte Abweichungen vom definierten Soll-Zustand mithilfe von mehr als 30 Key Performance Indikatoren (KPI). Diese werden permanent innerhalb des Operation Centers in Form von Widgets dargestellt. Sollte es zu einer Störung innerhalb der Lieferkette kommen, wird der Anwender mithilfe eines Farbindikators darüber informiert, um so darauf möglichst schnell reagieren zu können.

Darüber hinaus kann er sich mit seinem Team innerhalb der Resolutionrooms von IBM Supply Chain Insights virtuell treffen, um gemeinsam mit den Kollegen und Kolleginnen eine probate Lösung für das Problem zu erarbeiten. Dabei wird IBM Watson mit den gewonnenen Erkenntnissen und möglichen Lösungsansätzen gefüttert, von denen das Cloud-Tool ständig lernt. Was am Ende dazu führt, dass beim nächsten Auftreten eines ähnlichen oder gleichen Problems die richtige Lösung schneller herbei geführt werden kann.

Aber auch Fragen, die während der Diskussionen im Chatraum entstehen, versteht Watson und kann auf diesem Weg mögliche Antworten finden, mit dem sich die entstandenen Probleme leichter lösen können. Für ständig bessere Lieferkettenprozesse.

Mehr zum Thema Supply Chain Insights finden Sie hier.

 

Add Comment
No Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published.Required fields are marked *

More Zukunft Industrien Stories

Digitalisierung im öffentlichen Sektor: transformation first, humans second?

Derzeit ist Digitalisierung in Deutschland vor allem in der Privatwirtschaft erfolgreich. Sowohl organisationsintern – Schlagwort Arbeit 4.0 – als auch bei Interaktionen mit Geschäftspartnern und Kunden. In den Bereichen Verwaltungsdigitalisierung und E-Government hingegen ist das Digitalisierungspotential noch nicht voll ausgeschöpft. Dass im öffentlichen Sektor Aufholbedarf besteht, haben die Behördenleitungen in Deutschland bereits erkannt und daher […]

Mit über 50 nochmal durchstarten: Mainframes im kognitiven Zeitalter

Kognitive Systeme, künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain haben sich in den letzten 24 Monaten zu echten Stars entwickelt: Egal, ob beim Kundengespräch, auf Konferenzen oder einfach bei der Zeitungslektüre – mindestens eins dieser Themen und seine Auswirkungen auf die Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft wird angesprochen, beschrieben oder diskutiert. Kein Zweifel: Kognitiv, KI und Blockchain […]

Das A und O für AI ist IA: Artificial Intelligence baut auf Informationsarchitektur

Henry Ford fuhr in den 1890er Jahren das erste Automobil durch die Straßen von Detroit. Es vergingen jedoch weitere 30 Jahre, bis sein Unternehmen die Produktion rationalisierte und Autos für den Massenmarkt liefern konnte. Die naheliegende Erkenntnis: Manchmal hat Technik eine lange Tragezeit, bevor wir sie in großem Stil nutzen können. Allerdings gibt es noch […]