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LGBT+: Welcher Mensch möchte nicht dazugehören?

In regelmäßigen Abständen weist IBM auf eine bunte Regenbogenfahne hin. Diese steht in zahlreichen Kulturen weltweit für Aufbruch, Veränderung und Frieden, und sie gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen und der Hoffnung. Seit den 70er-Jahren gilt die Regenbogenflagge als das Symbol der weltweiten Lesben- und Schwulenbewegung.

In Deutschland wird bei allen, die einfach ausgedrückt „nicht heterosexuell“ sind, von LSBT gesprochen. LSBT steht hierbei als Abkürzung für (lesbisch, schwul, bisexuell und transsexuell). Im Englischen geht die Begriffsbildung weiter, hier wird häufig die Bezeichnung LGBTIQ genannt. Ausgeschrieben handelt es sich um Lesbian, Gay, Bisexuell, Transsexuell, Intersexuell (Geschlecht kann nicht eindeutig zugeordnet werden) und Queer (alle anderen Formen der Sexualität). Bei IBM verwenden wir weltweit den Begriff LGBT+, mit dem + integrieren wir alle weiteren möglichen Varianten.

I believe, I belong, I matter: #inclusiveIBM

Heterosexuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tauschen sich völlig selbstverständlich nach einem Wochenende darüber aus, was sie mit ihrer Familie, ihrer Partnerin/ihrem Partner, d. h. Person des anderen Geschlechts unternommen haben. Viele LGBT+ sind hier auch heute noch sehr vorsichtig, weil immer noch Angst oder Unsicherheit bezüglich möglicher Reaktionen ihrer heterosexuellen Kolleginnen/Kollegen besteht. Auch wenn heute schon viele Personen des öffentlichen Lebens zu ihrer sexuellen Identität stehen, lassen sich in der freien Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch Blockaden feststellen. Diese Blockaden führen dazu, dass der Mensch niemals sein volles Potential entfalten und sich maximal in die Organisation einbringen kann.

Nicht ohne Grund sind Vereine wie die Wirtschaftsweiber (Verein lesbischer Führungskräfte), der Völklinger Kreis (Verein schwuler Führungskräfte), der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. und viele mehr entstanden. Hier fühlen sich auch die „nicht heterosexuellen“ Menschen „endlich einmal“ der Mehrheit zugehörig. Die Zugehörigkeit stellt hierbei ein wesentliches Grundbedürfnis eines Menschen dar.

Viele LGBT+ sind es gewohnt, über Jahre oder auch Jahrzehnte hinweg einen Teil ihrer Identität zu unterdrücken aufgrund von verschiedenen Ängsten. Der Angst vor Ablehnung, vor Diskriminierung und der Angst davor, beschämt zu werden. In der freien Wirtschaft handelt es sich häufig um Befürchtungen vor negativen Konsequenzen im Hinblick auf den Verlauf der eigenen Karriere.

Solchen Ängsten beugt IBM gezielt im Beruf durch einen Diversity & Inclusion Ansatz vor, welcher besagt, dass jeder Mensch willkommen ist. Alle Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, sich voll zu entfalten, unabhängig von deren Geschlecht,  sexueller Identität, Hautfarbe, Religion, Grad der Behinderung oder/und vielem mehr. Am Beispiel von LGBT+ handelt es sich häufig nicht um eine tatsächliche Diskriminierung, sondern darum, dass LGBT+ sich in ihrem unmittelbaren Umfeld nicht sicher genug fühlen. Als Folge trauen sie sich häufig nicht, offen über ihr soziales Umfeld zu sprechen, da es im gleichen Zuge die sexuelle Identität offenlegen würde.

Diversität hat bei IBM eine lange Geschichte:

Doch auch die besten Firmengrundsätze kommen erst dann zum tragen, wenn sie auch gelebt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei IBM als „Rolemodel“ positionieren. Am Beispiel von LGBT+ dienen sichtbare und geoutete IBMer dazu, andere nicht geoutete Kolleginnen und Kollegen zu ermutigen, sich genauso zu zeigen, wie sie sind. Wichtig ist hierbei zu verstehen: Es geht nicht darum, bestimmte Menschen zu benachteiligen oder andere bevorzugt zu behandeln. Sondern IBM bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die bestmögliche Basis, sich voll und ganz zu entfalten um sich bestmöglich in die Organisation einbringen zu können. Jede/r darf bei IBM genauso sein, wie sie/er ist!

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei IBM die Möglichkeit, sich bei Eagle, dem weltweiten Netzwerk von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen IBMer und ebenso allen heterosexuellen Unterstützern zu vernetzen. Denn auch bei EAGLE ist jede/r willkommen!

  “You can’t be, what you can’t see”:

LGBT+ Konferenz im Münchner Watson IoT Center

Am 13.07.2018 nehmen wir das 15-jährige Bestehen von EAGLE Deutschland, der Vereinigung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und allen heterosexuellen Unterstützern, zum Anlass, uns in München zu treffen. Im Watson IoT Center werden wir uns gemeinsam mit rund 100 Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und austauschen um gemeinsam daran zu arbeiten, wie Diversity & Inclusion im deutschsprachigen Raum weiter vorangetrieben werden kann. Hier gelangen Sie zum Xing-Event.

Always be aware – you can’t be, what you can’t see: IBM auf dem CSD in München 2017.

Am 14. Juli wird IBM Deutschland gemeinsam mit allen Interessenten beim Christopher Street Day in München, dem Straßenfest der Freiheitsbewegung der LGBT+ Community aus Amerika, geschlossen teilnehmen. Auch hier ist jeder willkommen, daran teilzunehmen. Wir werden gemeinsam für die Rechte aller Menschen einstehen und als IBM hier ein Zeichen setzen! Wer am Christopher Street Day teilnehmen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, eine Mail an albert.boxler@de.ibm.com zu verfassen.

#inclusiveIBM #lgbt+ #hr #empowerment #diversity #inclusion: IBM auf dem CSD in Frankfurt 2017 .

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Christian

Starker Artikel, meinen tiefen Respekt!

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