Global wirtschaften

Digitalisierung und Automatisierung in der Finanzdienstleistungsbranche

Neue Marktteilnehmer, veränderte Gewohnheiten bei den Verbrauchern, neue Marktmechanismen und neue Regularien verwandeln Bankdienstleistungen mit sehr hoher Geschwindigkeit. Für Banken gibt es dabei folgende Herausforderungen:

Immer weniger Menschen besuchen Bankfilialen. Stattdessen benutzen sie ihre Handys – nicht nur um zu bezahlen, sondern inzwischen auch, um fast alle Bankgeschäfte abzuwickeln. Banken müssen also innovativ sein, um ihre Kunden von heute und morgen zu begeistern und zu halten, ohne eine Filiale an jeder Straßenecke zu haben.

Digitalisierung

Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte ausschließlich online – darauf müssen sich Banken einstellen.

Regulatoren und Kunden erwarten, dass Banken immer online sind

Banken müssen Kostenstrukturen optimieren und Kosten weiter reduzieren – ohne Ausfall, Störung oder Unterbrechung ihrer Dienste und bei höchstmöglicher Sicherheit. Banken sind damit stark abhängig von Technologie. Im Jahr 2017 wird laut IDC erwartet, dass Banken und Finanzdienstleistungsorganisationen in Europa etwa 90 Milliarden Euro für IT investieren werden, mit einem wachsenden Anteil davon in neue Technologien wie Analytik, Mobile und Cloud (Quelle: IDC)

Klar ist: Die Regeln für Markterfolg haben sich geändert und die Digitalisierung steht im Mittelpunkt dieses Prozesses. Sie ist die Ursache und das Ergebnis der Veränderung. Es entsteht dabei aber auch eine ganz neue Chance für die Finanzbranche in Europa. Europäischen Banken können auf diese Herausforderungen reagieren, indem sie Mobilität, Sicherheit und Cloud-Technologien nutzen, um:

– traditionelle Filialstrukturen in digitale Kanäle zu verwandeln;
– mit ihren Legacy-Systemen die API-Economy kompromisslos einsetzen;
– sich auf End-to-End-Kostensenkung zu konzentrieren, um für alle möglichen zukünftigen Optionen bereit zu sein

Digitalisierung: Wie können Banken neue Möglichkeiten erschließen?

Die Möglichkeiten sind vielfältig. IBM unterstützt Banken und Finanzinstitute bei der Transformation. Ganz konkret geht es darum, digitale Dienste zu entwickeln und anzubieten und Prozesse über eine Enterprise-Ready-Cloud und mit kognitiven Angeboten durch IBM Watson zu automatisieren. Näheres dazu hier.

Aktuelles Beispiel: Die Danske Bank nutzt die IBM Services-Plattform mit Watson, um ein erstklassiges, kognitives Delivery-System zu entwickeln und zu implementieren. Es wird Danske erlauben, vorhandene Systeme einfach zu integrieren und kann weiter für die Entwicklung und den Einsatz neuer Finanzdienstleistungen verwendet werden. Die Nutzung der Plattform zielt darauf ab, unterbrechungsfreie Bankgeschäfte zu gewährleisten und eine signifikante Abnahme der Anzahl von Vorfällen bei geschäftskritische Anwendungen zu ermöglichen.

Nach erfolgreichem Testen der kognitiven Monitoring-Lösung (IBM Operations Analytics Predictive Insights), die Teil der neuen Plattform ist, hat die Bank eine deutliche Reduzierung der Server-Vorfälle erfahren. Darüber hinaus wird die Danske Bank eine Plattform haben, die ihr dabei hilft, auch bei Security-Zwischenfällen handlungsfähig zu bleiben und sie näher an eine integrierte, automatisierte und immer benutzerfreundlichere IT-Umgebung zu bringen.

Im Rahmen der Vereinbarung wird IBM Business Process Management Services helfen, die Geschäftsprozesse und Betriebsstufen der Danske Bank weiterzuentwickeln und zu digitalisieren, um die Kundenerfahrung zu verbessern. Cloud, API, Analytik mit kognitiven und Datenplattform-Tools ermöglicht es der Bank, neue Finanzdienstleistungen zu entwickeln, zu testen und einzusetzen. Die Plattform wird mit QRadar von IBM gesichert.

Wenn auch Sie Beispiele oder Vorschläge für den Einsatz kognitiver Lösungen in ihrem Finanzinstitut suchen, dann kontaktieren Sie mich gern: Bart_Van_den_Daele@be.ibm.com.

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