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Kognitiv ist innovativ – neue Cloud-Services aus Frankfurt

Ein Auto ist heutzutage nicht mehr nur ein mobiler Untersatz, der den Fahrer von A nach B bringt, sondern vielmehr ein rollendes Serviceunternehmen. Es kann dem Fahrer zu jeder Zeit helfen, Staus zu umfahren, ein Restaurant nach seinen Vorlieben zu finden, oder zur nächsten Werkstatt zu gelangen, wenn ein Problem aufzutreten droht.

Kaum ein Autofahrer ist sich der Tatsache bewusst, wie viele Daten von Sensoren im Auto, von anderen Verkehrsteilnehmern und anderen Quellen ausgewertet werden müssen, um diese Services leisten zu können. Viele dieser Daten sind unstrukturiert und liegen in Form von freiem Text, wie der Speisekarte eines Restaurants, Bilder von Satelliten, Video Streams von Verkehrskameras, und ähnlichem vor – und die meisten dieser Daten verlieren ihren Wert nach nur wenigen Minuten.

Auf schnelle und intelligente Analysen kommt es an

Die Digitalisierung des Kerngeschäftes ist eines der heißesten Themen in Firmen aller Industriezweige, die ihre Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft stärken wollen. Das betrifft nicht nur die Automobilindustrie, sondern auch die Produktion von Waren und Gütern, wie beispielsweise die aktive Wartung von Teilen, die absehbar ein Problem erzeugen könnten. Ebenso hat es Auswirkungen im Gesundheitswesen; zum Beispiel können Ärzte bei ihren Diagnosen unterstützt werden. Ein weiteres Beispiel sind Finanzinstitute, die Risikoanalysen unter Einbeziehung von unstrukturierter Daten erstellen – um nur einige Branchen zu nennen.

Die Beispiele haben eines gemeinsam: Es müssen sehr viele hauptsächlich unstrukturierte Daten in sehr kurzer Zeit so intelligent ausgewertet werden, dass daraus ein Mehrwert für das Geschäftsmodell des Unternehmens entsteht. Die Rohdaten selbst sind meist nur von geringer Bedeutung und sehr flüchtig. Ihre Auswertung kann jedoch einen immensen Wert für das Unternehmen generieren und entscheidende Wettbewerbsvorteile schaffen. Voraussetzung ist, dass die eingesetzten Technologien für die Analyse dieser Daten zum einen intelligent genug sind, um aus den immensen Datenvolumen geschäftsrelevante Erkenntnisse zu gewinnen. Zum anderen müssen die Analysen so schnell wie möglich – meistens im Bereich von Sekunden oder weniger Minuten – stattfinden, um stets auf dem aktuellen Stand zu sein.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Hier kommt die Stärke der Kombination aus kognitiven Systemen und einer hochskalierbaren Cloud Plattform zum Tragen. Kognitive Systeme lernen, wie man aus unterschiedlichsten Quellen Daten extrahiert und korreliert. Sie tragen so maßgeblich dazu bei, den Wert des Kerngeschäftes eines Unternehmens zu steigern. Die Cloud Plattform sorgt dabei für die notwendige Leistungsfähigkeit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit – und das alles mit einer optimierten Kostenstruktur. Idealerweise liegen dabei Daten und kognitive Funktionen sehr nahe beisammen, so dass keine großen Datenmengen über lange Distanzen bewegt werden müssen. Dort, wo die Daten gespeichert sind, sollte im besten Fall auch die Auswertung passieren.

Eine solche Plattform muss darüber hinaus auch den Schutz der Daten gewährleisten –  und zwar sowohl vor dem Wettbewerb als auch vor unberechtigten Zugriffen von Institutionen anderer Länder. Viele Staaten haben dazu Datenschutzregularien erlassen. Auch die Europäische Union hat eine Datenschutzgrundverordnung verabschiedet, die bis spätestens Mai 2018 von ihren Mitgliedsländern umgesetzt sein muss. Diese Verordnung regelt, wie Anbieter von Cloud Plattformen mit Kundendaten umgehen müssen, wer Zugriff zu diesen Daten haben darf und wer eben nicht.

data servers cloud

 Kognitive Cloud-Services bieten kognitive Funktionen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Kognitive Cloud-Services: Freiraum für Innovationen schaffen

Zu diesem Zweck hat IBM ihre Public Cloud mit den kognitiven Funktionen ins Zentrum der Europäischen Union gebracht und bietet in ihrem IBM Cloud Rechenzentrum in Frankfurt ihre populärsten kognitiven Cloud Services auf IBM Bluemix jetzt auch lokal in Deutschland an. So können nun vor allem europäische Kunden mit ihren hohen Anforderungen an Datenschutz und ortsgebundener Datenspeicherung den vollen Umfang und Wert dieser kognitiven Funktionalitäten zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse nutzen. Dabei bleiben ihre Daten gemäß der EU-Verordnung sicher in der EU gespeichert und sind so vor externen Zugriffen geschützt. Die neue Datenschutzgrundverordnung wird auch im IBM Cloud Rechenzentrum in Frankfurt bis spätestens Mai nächsten Jahres vollständig umgesetzt sein.

Die kognitiven Services werden dabei mit Datenservices, die die Speicherung und Verwaltung strukturierter und unstrukturierter Daten erleichtern, und vielem mehr ergänzt. Ein umfangreicher Katalog von Services sorgt dafür, dass sich Entwickler ganz auf die Erstellung von Anwendungen konzentrieren können, die für ihr Unternehmen wichtig sind. Und das alles, während sich IBM um die erforderliche skalierbare Infrastruktur, sowie die Sicherheit und den Schutz der Daten kümmert.

Dadurch werden Freiräume für Innovation geschaffen, die heute noch nicht vorstellbar sind. Die Digitalisierung des Kerngeschäftes ist erst am Anfang, und die Chancen, schnell mit neuen innovativen Lösungen einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen, sind enorm. Die Voraussetzungen dazu hat IBM nun mit seiner zweiten kognitiven Cloud Plattform nach London mitten im Herzen Europas, in Frankfurt, geschaffen.

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