Zukunft Industrien

Genius of Things: die neue Watson IoT Zentrale nimmt ihre Arbeit auf

Heute, am 16. Februar 2017 beginnt ein neues IBM Kapitel: Unser weltweites Watson IoT Headquarter in München öffnet seine Pforten. Unter dem Motto “Genius of Things” gehen wir in der bayerischen Landeshauptstadt an den Start. Fast 800 Partner, Kunden, Analysten und internationale Medienvertreter begleiteten uns bei diesem ganz besonderen Moment. Wir wollen mit der Eröffnung des Centers ein wichtiges Signal setzen: Wir treten hier in München nicht nur an, um uns als Marktführer für das kognitive Internet of Things zu positionieren, sondern um von hier aus ein neues globales Ökosystem auf den Weg zu bringen. Unser Ziel ist es, in diesem neuen Ökosystem für Innovation die Forschungs-, Design- und Entwicklungsteams unserer Kunden und Partner zusammenzubringen mit unseren eigenen Ingenieuren, Programmierern und Beratern. Es wird darum gehen, gemeinsam kognitive IoT-Lösungen für morgen zu entwickeln und zu bauen.

Collaboratories: neue Formen der Zusammenarbeit

Die neue Zentrale in den Highlight Towers ist im wahrsten Sinnen des Wortes ein weithin sichtbares Zeichen unseres Engagements. Ein einzigartiger Innovation-Hub, gleichzeitig Keimzelle für neue Formen gemeinsamer Entwicklungs- und Forschungsarbeit mit Kunden, Developern, Universitäten und Partnern.

Sehr konkret zeigen wir in München, wie intensiv und gleichzeitig erfolgreich unser Unternehmen sein kognitives Watson IoT-Geschäftsmodell vorantreibt. Von den insgesamt rund drei Milliarden Dollar, die wir in das Thema IoT weltweit investieren, wurden und werden rund 200 Millionen Dollar in den Aufbau und Betrieb dieses neuen Headquarters gesteckt. Im Fokus stehen das Interesse und die gemeinsamen Anstrengungen, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für das Internet der Dinge weiter auszuloten. Dafür beschreiten wir in diesem Center vollkommen neue Wege der Zusammenarbeit: So werden in so genannten Collaboratories – eine Zusammensetzung aus den Worten „Collaboration“ und „Laboratories“ – IBM Experten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen an neuen kognitiven Technologien und Lösungen arbeiten.

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Im Watson IoT Headquarter arbeiten IBM Experten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen an neuen kognitiven Technologien.

Wie das zukünftig funktionieren soll und welche Projekte in Angriff genommen werden, zeigt der heutige „Genius of Things“ Event: Nach BMW, die bereits im Dezember angekündigt haben, mit einem Entwicklerteam in eines der Collaboratories zu ziehen, folgen nun weitere Unternehmen und Organisationen. Dazu gehören EEBus, eine von der Bundesregierung ins Leben gerufene europäische IoT-Initiative für Standardisierung, die mit einem Team in das Center kommen wird ebenso wie die französische Bank BNP Paribas, die mit IT-Architekten, IT- und Business Development-Entwicklern an die Isar zieht. Mit einem Team dabei sein wird auch Avnet, IT-Distributor und weltweiter IBM Partner, CapGemini mit einigen Beratern sowie der indische Anbieter von IT- und Netzwerktechnologie-Lösungen Tech Mahindra.

Bosch und Visa: auch die Großen werden disruptiv

Zu den weiteren Highlights, die heute ebenfalls in München angekündigt werden, gehört eine neue Partnerschaft mit Bosch, bei der die Bosch IoT Suite Services über IBM Bluemix und die IBM Watson IoT Plattform für das Update von Millionen vernetzter Geräte verfügbar gemacht werden. Ein anderes interessantes und sehr weitreichendes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Visa. Ziel ist es, dass zukünftig jedes vernetzte Gerät, egal ob Uhr oder Auto, auch für Geldtransaktionen verwendet werden kann.

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Im Watson IoT Center wird in sogenannten Collaboratories – eine Zusammensetzung aus den Worten „Collaboration“ und „Laboratories“ – zusammengearbeitet.

Diese Projekte und Vorhaben machen eines sehr deutlich: Die Zukunft ist in der Gegenwart angekommen. Die digitale Transformation ist Realität und wird weltweit ausnahmslos alle Branchen und Industrien verändern. Doch wir brauchen interdisziplinäre, internationale, uneingeschränkt grenzenlose Kooperationen und eine intensive weltweite Zusammenarbeit, um die Potenziale des Internet of Things für Wirtschaft und Gesellschaft wirklich auszuschöpfen. Und IBM ist mit einem Milliarden-Investment angetreten, Vorreiter, Vordenker und Partner dieses technologisch induzierten Wandels zu sein.

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