Zukunft Industrien

Outthink Disruption – Innovation für die kognitive Ära auf der IFA 2016

Die IFA steht vor der Tür. Das ist ein guter Anlass für einen Blick zurück auf ein Jahr voller Innovationen und natürlich für die Aussicht auf eine Zukunft mit kognitiven Technologien: Denn ein großer Trend auf der IFA in diesem Jahr wird die viel diskutierte künstliche Intelligenz sein, zusammen mit dem Internet der Dinge. Es erwarten uns smarte Häuser, intelligente Haushaltshilfen und eine Vielzahl an Apps, die uns das Leben leichter machen werden. Kognitive Technologien, kombiniert mit verschiedenen Datenquellen wie Wetterdaten, bringen ganz neue Möglichkeiten. Natürlich – von intelligenten Anwendungen war auch schon vor zehn Jahren die Rede. Aber jetzt wird es endlich Wirklichkeit: Der technische Fortschritt, die Forschung und entsprechende Investitionen haben es möglich gemacht. Man könnte fast sagen: Ein Traum wird wahr.

Smart Homes für einen angenehmen Alltag

Im Bereich Smart Home hat Amazon 2015 mit Echo einen beindruckenden Erfolg in den USA erzielt, worin auch großes Potenzial für Europa liegt. Echo hat die Konsumenten im Sturm erobert und jetzt entwickelt sich auch das dafür benötigte Entwickler-Ökosystem.

Echo ist noch nicht in Europa verfügbar. In Europa ist vor allem Panasonic ein gutes Beispiel für eine gelungene, umfassende Smart-Home-Lösung: Panasonics Smart Home wird durch den Einsatz von IBMs kognitiver Watson-Technologie smarter und ermöglicht eine Interaktion der Bewohner in vielen Alltagssituationen: Watson informiert morgens über die wichtigsten Nachrichten, über die Verkehrslage auf dem Arbeitsweg und warnt, wenn es regnet und die Bewohner ein Fenster offen stehen lassen. Während die Familie bei der Arbeit ist, passt Watson auf, ob sich verdächtige Personen der Haustür nähern. Wenn es die Putzfrau oder eine andere bekannte Person ist, erkennt Watson sie und gibt keinen Alarm. Auch beim Schutz vor echten Einbrechern hilft das System, indem es Schwachstellen im Haus erkennt und darauf hinweist – und zwar in einem Dialog mit den Bewohnern mittels natürlicher Sprachverarbeitung. Das gleiche gilt im Bereich Nachhaltigkeit: Auch hier weist Panasonic Smart Home auf Verbesserungsmöglichkeiten im Haus hin. Und wenn ein Familienmitglied oder die Putzfrau Geburtstag haben sollte, erinnert Watson auch an diese Termine. Um diese und weitere Funktionen möglich zu machen, verarbeitet Watson externe, auch unstrukturierte Daten, wie etwa Wettervorhersagen, Verkehrsmeldungen oder Social-Media-Inhalte und personalisiert diese für die Bewohner. Und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, basierend auf diesen externen Daten und seinen analytischen und kognitiven Fähigkeiten.

Das Mobile Enterprise wird kognitiv 

Outthink Disruption – mit Innovationen für das kognitive Zeitalter gewappnet sein. Unter diesem Motto stellt auch der Bereich IBM Mobile Enterprise seine Highlights auf der IFA vor: Zusammen mit Apple arbeitet IBM an innovativen Lösungen wie den neuen iOS Business-Apps. Am Demo-iPad besteht vor Ort die Möglichkeit, die Apps selbst auf Herz und Nieren zu testen. Zu den Anwendungen, die wir vorstellen, zählen beispielsweise Apps für Service-Techniker wie Expert Resolve, Fast Fix oder Parts Expert. Probleme vor Ort zu lösen oder Ersatzteile und Werkzeuge zu finden, wird dank dieser Apps deutlich einfacher – egal ob für professionelles Equipment oder Haushaltsgeräte. Ganz neu in diesem Jahr sind die Apps für den Handel, namentlich Sales Proposal oder Sales Meeting. Im Fokus wird dabei unsere Partnerschaft mit Box für die Expert Seller App stehen, die eine komplette – und dank iPad und iPhones nutzerfreundliche – End-to-End-Lösung für die Verwaltung und Bereitstellung von Infos für Verkäufer ermöglicht.

IBM Mobile Enterprise präsentiert neue iOS Business-Apps auf der IFA.

IBM Mobile Enterprise präsentiert neue iOS Business-Apps auf der IFA.

Durch die Konzeption und Entwicklung von über 100 Business-Apps im vergangenen Jahr hat IBM sehr viel Erfahrung und Wissen gesammelt in der Umsetzung von iOS-nativen Apps. Und da wir sicherstellen wollen, dass all dieses Wissen zum Vorteil unserer Kunden eingesetzt wird, haben wir es in zwei verschiedene Funktionen verpackt: den „iOS App Accelerators“ und „Mobile at Scale“. Die Accelerators werden dabei helfen, hochwertige, kundenspezifische Apps zu entwickeln – angepasst an individuelle Anforderungen und zu deutlich reduzierten Kosten und Produkteinführungszeiten.

Das Mobile at Scale-Angebot hingegen soll unsere Kunden dabei unterstützen, eine komplette Suite von Anwendungen für ihre Mitarbeiter, Partner und Kunden aufzubauen, wobei IBM mit all seinen Ressourcen zur Seite steht. Teil davon ist beispielsweise ein spezielles Team, das die Entwicklung begleitet und gewährleistet, dass die Apps an iOS-Updates und sich verändernde Anforderungen angepasst werden.

Durch die IBM Watson Internet of Things Plattform mit Bluemix können unkompliziert Apps erstellt und erweitert werden, die Daten und Analysen der verbundenen Geräte und Sensoren nutzen. Dies ermöglicht ein sehr breites Einsatzfeld; deshalb ist das Internet der Dinge ein wichtiges Thema auf der IFA.

 

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