Panasonic Automotive: Integrierte Planung für die Mobilität von morgen

By | 2 minute read | November 10, 2020

Viele Branchen befinden sich in einer Phase des Umbruchs. Neue Technologien und wachsender Wettbewerbsdruck erfordern eine effizienzgetriebene Revision der internen Ablaufprozesse und verbesserte Steuerung mit einem einheitlichen System aus Finanzplanung, -verwaltung und -kontrolle. Auch die Automobilbranche, und mit ihr die stets kosteneffizient zu gestaltende Zulieferbranche, sind von diesem Umbruch betroffen. Auf dem Weg zur Mobilität von morgen ist die integrierte Planung der Schlüssel zum Erfolg. Denn wer nicht effizient plant, überlässt den Erfolg seines Unternehmens dem Zufall.

Zulieferer müssen sich möglichst effizient einbringen

  • Infotainment-Systeme: Auto-Infotainment- und Navigations-Systeme, Audio-System, Elektronische Maut -Einheiten, AV- und Rücksitz-Unterhaltungssysteme, Lautsprecher
  • Displays: HUD, Digitaler Cluster
  • Fahrassistenzsysteme für Kraftfahrzeuge (ADAS): Diebstahlschutzsysteme, Nachtsicht-Systeme, schlüssellose Zugangssysteme, Rückfahrkameras
  • Lösungen für die Elektromobilität

Panasonic Automotive hat sich entschieden, die Herausforderungen des Produktplanungsprozesses durch integrativen technischen Support von IBM anzugehen. Denn mit der aktuell eingesetzten Software konnten die Projekte nicht auf die effektivste Weise geplant und analysiert werden. Große Teile der Planung fanden manuell statt und waren somit fehleranfällig. Zudem war die bestehende Lösung dezentral, so dass verschiedene Projekte und deren individuelle Planungsannahmen in separierten Bereichen zusammengestellt wurden. Eine konsistente Abstimmung zwischen den Abteilungen war hierdurch sehr zeitaufwendig.

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Eine zentrale Datenbank für Produkt- und Projektplanung von Panasonic Automotive

Um den genannten Herausforderungen zu begegnen, hat Panasonic IBM Planning Analytics (powered by TM1) implementiert. Die integrierte Planungslösung erlaubt es Nutzern, auf Planungs-, Reporting- und Administrationsfunktionen über das Web zuzugreifen. Zudem erlaubt die Lösung die Einbettung der SAP-basierten Ist-Daten, um einen automatischen Abgleich zwischen Planannahme und Realität zu gewährleisten. Die Inputdaten der Planung, wie Absatzannahmen, Materialkosten oder F&E-Aufwendungen, sind in verschiedenen Währungen darstellbar. Eingegebene Plandaten aggregieren sich durch die hinterlegten Berechnungsschemata automatisch und in Echtzeit und verhelfen so zu einem Gewinn- und Verlust-Reporting. Zur Ergebniskontrolle werden monatlich aktuelle SAP-Ist-Werte geladen, sodass die Anwender eine Plan-/Ist-Analyse sowie eine rollierende Prognose erstellen können. Es wurde eine Option implementiert, mit verschiedenen Szenarien zu arbeiten und berichtete Szenarien einzufrieren. Die Planungsapplikation hat einen langen Planungshorizont, da Produktentwicklung und Produktionsplanung mitunter Projektlaufzeiten von acht bis 15 Jahren haben.  Panasonic Automotive ist nun in der Lage, seine Projekte schneller, korrekter und in tieferem Detailgrad zu planen und zu konsolidieren. Die Planung basiert auf einer konsistenteren und zuverlässigeren Grundlage:

  • Einheitlicher Planungsprozess
  • Eine Datenbank (“Single Point of Truth”)
  • Vertrauenswürdige Planungswerte
  • Weniger Fehler
  • Verständliche Ergebnisse
  • Monatlich rollierende Prognose
  • Zuverlässige und konsistente Stammdaten
  • Einheitliche, webbasierte Planung
  • Ergebnistransparenz durch Zugang des Top-Managements auf sämtliche Plan-/Ist-Daten

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Wettbewerbsfähigkeit durch IBM Planning Analytics sichern

Viele Branchen sind vom Umbruch durch neue Technologien betroffen. Der Wettbewerbsvorteil einzelner Unternehmen, die die strategische Bedeutung dieses Umbruchs früher erkannt haben, wird dabei in Zukunft nur schwer einholbar sein. IBM Planning Analytics bietet eine Lösung, mit der Projekte schneller, effektiver und in einem tieferen Detailgrad geplant werden können. Als Folge dieser Vorhersage- und Planungsmöglichkeiten ergibt sich ein zusätzlicher Mehrwert für die Unternehmen. Durch eine zentrale Datenbank können dezentrale Verfahren aufgelöst werden und Unternehmen können trotz des schnellen Wandels auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein.