Supply chain

Lieferkettenunterbrechungen unter Kontrolle – mit dem Inventory Control Tower

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Die letzten Monate haben mehr als deutlich gezeigt: Die traditionelle Art der Inventar- und Bestandsverwaltung reicht nicht mehr aus. Zwar streben die Unternehmen im Zuge der aktuellen Pandemie-Erfahrungen nach mehr Digitalisierung und Intelligenz in ihren Prozessen. Doch bleibt die Sicht auf die Lagerbestände angesichts der Schwankungen von Angebot, Nachfrage und Transportkapazitäten oft ungenau und fehleranfällig.

Die Herausforderungen für Verantwortliche in Sachen Lieferkette und Auftragsabwicklung scheinen sich noch verstärkt zu haben. Zum Beispiel sind Bestandsdaten über Silo-Systeme innerhalb und außerhalb der Organisation verstreut, so dass die Mitarbeiter im entscheidenden Augenblick nicht über die nötigen Informationen verfügen. Zudem fehlt es an Tools zur Verbindung und Korrelation aller Bestandsdaten und zur Erkennung der Auswirkungen, die externe Ereignisse haben können. Dadurch ist es unmöglich, proaktiv auf Unterbrechungen des eingehenden Lieferbestands zu reagieren. Auch lässt sich die Geschwindigkeit des Lagerumschlags nicht reduzieren, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Verlusten durch Abschreibungen oder Restbestände erhöht wird.

Hinzu kommt: Manuelle, fehleranfällige Prozesse wie Telefon- und E-Mail-Ketten quer durch das Ökosystem sind nicht effizient, wenn Unternehmen schnell Entscheidungen bezüglich ihres Bestands treffen müssen. Die Mitarbeiter müssen dann mit hohem Aufwand verfügbare Bestände aufspüren, statt sich um Dinge zu kümmern, die wichtiger für das Geschäft sind.

Für eine effektivere Verwaltung der Bestände und mehr Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette gibt es jetzt mit dem IBM Sterling Inventory Control Tower eine Lösung. Dabei handelt es sich um einen speziell auf die Lieferketten- und Bestandsprozesse hin entwickelten „Kontrollturm“, den Unternehmen an ihre individuellen Geschäftsanforderungen anpassen können. Der Inventory Control Tower korreliert Bestandsdaten über getrennte Systeme hinweg und zeigt an, wo Angebot, Nachfrage und Bestandsverknappungen aus dem Gleichgewicht geraten. Mit Schlüsseltechnologien wie KI und maschinellem Lernen kann dieser Kontrollturm Unternehmen Einblicke in die Auswirkungen externer Ereignisse geben, die Störungen verursachen könnten, und alternative Quellen aufzeigen.

Bestände – eindeutige Ansicht nahezu in Echtzeit

Oft sind Bestände in Silos gelagert und über Lieferketten-Ökosystem verteilt. Sie können in verschiedenen internen Systemen gelagert sein, von Vertriebspartnern gehalten werden, sich im Transit befinden oder bereits gebunden sein. Der Sterling Inventory Control Tower fungiert als integrierte Schicht über diesen Silos. Unternehmen müssen damit weder Zeit noch Geld aufwenden, um Informationen aus verschiedenen Systemen zu vereinheitlichen und auf dem neuesten Stand zu halten. Ein personalisiertes Dashboard gibt ihnen ein nahezu Echtzeit-Bild des Inventars, wo auch immer es sich befindet – wodurch sich die Absatzmöglichkeiten deutlich erhöhen.

Mit präzisen, skalierbaren Bestandsansichten können Unternehmen die Nachfrage zu Spitzenzeiten decken. Das bewahrt sie davor, Lieferversprechen nicht halten zu können, dadurch Umsätze zu verlieren und Kunden zu enttäuschen. Die eingebettete KI ermöglicht die Suche in natürlicher Sprache. Eingaben per einfachen, gesprochenen Fragen wie: „Wie viele Gesichtsmasken habe ich in den Lagerräumen meines Krankenhauses?“ oder „Für wie viele Tage reicht mein Vorrat an Rinderhack in meinen Filialen im Norden des Landes?“ liefern prompte und korrekte Antworten. Dabei lassen sich mit Hilfe der Erkenntnisse aus dem System nicht nur Bestände verwalten, sondern auch andere Geschäftsentscheidungen verbessern, die helfen den ROI zu maximieren, etwa zum Thema Sicherheitsbestand, Transportkosten oder Umschlagshäufigkeit des Bestands.

Daten verbinden, Unterbrechungen vorhersagen

In den meisten Lieferketten werden Unterbrechungen, die Bestandsengpässe oder -überschreitungen verursachen, erst im Nachhinein zu entdecken. Da bleibt nur wenig Zeit, die geschäftlichen Auswirkungen abzumildern. KI-unterstützte Einblicke verbinden und korrelieren interne und externe Daten schneller und weisen Unternehmen auf potenzielle Problemstellen hin, bevor sie auftreten, so dass sie Ausnahmen planen können.

Mit genauen, nahezu in Echtzeit verfügbaren Bestandsdaten lassen sich Kundenversprechen zuverlässig einhalten. Konnektoren für verschiedene Datenquellen verschaffen Unternehmen einen Blick über das Hier-und-Jetzt hinaus und erlauben bessere Vorhersage für die Zukunft – zum Beispiel, wenn Verkehrsstaus oder ein Wetterereignis heute die Bestandsverfügbarkeit in fünf Tagen beeinträchtigen.

Mehr Zusammenarbeit, bessere Ergebnisse

Manchmal ist die Erfüllung von Kundenerwartungen nicht so einfach wie das Verschieben von Beständen – es müssen Gespräche geführt und Kompromisse eingegangen werden. Dafür bietet der Inventory Control Tower spezielle „Resolution Rooms“. Sie bringen alle Experten aus verschiedenen Abteilungen und von Handelspartnern zusammen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, wobei sie  KI-gestützt Zugriff auf  bewährte Praktiken aus der Vergangenheit haben.

Mit den Erkenntnissen, die sich aus den Auswirkungen auf die nachgelagerten Prozesse ergeben, können Unternehmen bessere Entscheidungen treffen und dabei berücksichtigen, wie sich diese auf den Kunden auswirken. Beispielsweise können sie den Bestand an Gesichtsmasken bestimmten Kundentypen zuweisen – z.B. unterschieden nach ein Gesundheitsdienstleister oder Einzelhändler. Wenn alle Teammitglieder das gleiche Gesamtbild des aktuelle Bestands vor Augen haben – also wissen, was wann da ist oder kommt – ist es einfacher, die beste Vorgehensweise zu bestimmen und dann Schritte zur Problemlösung einzuleiten.

Inventory Control Tower-Lösungen werden bereits von Unternehmen verschiedenster Branchen eingesetzt:

  • Ein mittelgroßer Gesundheitsversorger nutzt eine Inventory Control Tower-Lösung, um einen eindeutigen Blick auf Angebots- und Nachfragelücken zu haben. Er kann Lagerumschlag nach SKU und Lagerort prognostizieren und Bestandsabfluss auf der Grundlage geplanter Bestellungen vorhersagen. Auch läuft die Zusammenarbeit mit Partnern besser, um auf ungeplante Ereignisse reagieren zu können. Das Personal wird zudem von manuellen Aufgaben entlastet und kann sich mehr auf die Patientenversorgung konzentrieren.

  • Dank des Inventory Control Tower ist eine Lebensmittelkette in der Lage, den Warenbestand auf SKU-Ebene nahezu in Echtzeit einzusehen, um die Warenverfügbarkeit zu gewährleisten, Lücken in den Regalen zu vermeiden und die Laufkundschaft zufriedenzustellen.
  • Ein Automobilhersteller betreibt zwei Reparaturzentren und arbeitet eng mit einem Netzwerk von autorisierten Serviceanbietern zusammen. Eine der größten Herausforderungen für den Hersteller besteht darin, die Nachfrage nach bestellten Teilen mit kurzen Zyklen zu verwalten und Diskrepanzen zwischen Teileanforderungen und Teileverfügbarkeit zu beheben. Mit einer genauen, nahezu in Echtzeit erfolgenden Bestandsübersicht über die Serviceteile nach SKU und Lagerstandorten in ERP- und anderen Systemen wird dafür gesorgt, dass kritische Teile auf Lager sind, um die Kundenerwartungen zu erfüllen.

Entdecken Sie, was IBM Sterling Inventory Control Tower für Sie tun kann.

https://www.ibm.com/de-de/products/supply-chain-insights

IBM Sterling CSP

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