Working with Watson

Working with Watson – 1. Das digitale Schaufenster

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Working with Watson: Watson als Modeberater

IBMs selbstlernender Supercomputer Watson prägt das Thema künstliche Intelligenz (KI) maßgeblich, welches seit einiger Zeit ganze Branchen transformiert. Dabei sind den Ideen beinahe keine Grenzen gesetzt. Mit welchen Anwendungsfällen KI-Systeme Unternehmen signifikante Wettbewerbsvorteile verschaffen kann, möchten wir Ihnen in unserer Reihe „Working with Watson“ zeigen – heute geht es um das Thema Einzelhandel.

 

Watson im Einzelhandel

Interagierende und selbstlernende Systeme spielen im Einzelhandel der Zukunft eine wichtige Rolle. Immer mehr Händler nutzen derartige Technologien, um ihre Kundenansprache zu personalisieren und das Einkaufserlebnis durch kundennahe Services auf eine neue Ebene zu heben. Dabei ist Watson nicht nur für den Onlinehandel prädestiniert, sondern lässt sich ebenso gut in innovative Ladenkonzepte einbinden. – Doch was bedeutet das im Umkehrschluss für Endkunden?

…Wie jedes Jahr steht der Frühling vor der Tür. Es ist zu warm für die Winterjacke, gleichzeitig aber noch zu kalt für eine Übergangsjacke – die Schlussfolgerung: man hat wieder mal überhaupt nichts anzuziehen und das dringende Bedürfnis seine Garderobe mit den neusten Modetrends aufzufrischen, um dieses Jahr auf dem Style-Barometer ganz weit vorne mitzumischen.

Aber was sind die Trends der Saison? Welche Farben trägt man dieses Jahr? Und am wichtigsten – was steht mir?

Wie schön wäre es jetzt einen vertrauensvollen Shoppingberater an seiner Seite zu haben, der einem nicht nur die neusten Styles aufzeigt, sondern darüber hinaus ehrlich ist und einem wirklich nur das empfiehlt was einem steht. Selbstverständlich gibt es da die beste Freundin/den besten Freund und die seit vielen Jahren vertraute Verkäuferin… Aber jetzt mal Hand auf’s Herz – ein bisschen voreingenommen ist doch jeder und eine Person die das gesamte Fashionwissen für sich vereinnahmt gibt es doch bestimmt nicht, oder? – Doch gibt es und ihr Name ist Watson.

Falls Sie dachten, dass Watson ein schlichtes Computersystem ist mit dem man Frage-Antwort-Spielchen spielen kann, haben Sie sich also gewaltig geschnitten. Watson ist nämlich viel mehr als das und eine seiner Kernkompetenzen liegt in der Fashionberatung.

Wie das funktionieren soll? – Ganz einfach.

Stellen Sie sich beispielsweise ein interaktives Schaufenster vor, das einem, je nach individuellen Vorlieben, ausgewählte Vorschläge aus dem Ladensortiment unterbreitet. Der Kunde platziert sich einfach vor der Kamera des Fensters und das System scannt und erkennt in nur wenigen Sekunden die Statur, das Alter, den Typ sowie den Modegeschmack der Person. Diese Daten werden daraufhin mit dem Sortiment abgeglichen und nach passenden Kleidungsstücken gefiltert. Je nach gewünschtem Anlass macht das Schaufenster dann typgerechte Modevorschläge. Das Konzept lässt sich beliebig erweitern, wenn zusätzliche Datenquellen angezapft werden. So können etwa Social Media Inhalte, wie beispielsweise Instagram Bilder, in den Datentopf aufgenommen werden, um etwa aktuelle Blogger-Trends bei den Vorschlägen zu berücksichtigen.

Auch in den Onlineshops trifft Watson als Fashionberater den Nerv der Zeit. Viele Kunden fühlen sich heutzutage durch die große Online-Vielfalt im Einzelhandel erschlagen. Nicht selten generieren einfache Suchwörter mehrere Hundert Treffer im Onlineshop, die sich nur mit viel Mühe alle sichten lassen. Da wäre es doch gar nicht so schlecht, wenn Watson bereits eine personalisierte Vorauswahl treffen würde, oder? Somit ist es kaum verwunderlich, dass KI-basierte Ansätze nach und nach in der Omni- und Multichannel Diskussion Einzug halten. Denn so lässt sich nicht nur das Ladensortiment mit dem Onlinehandel verbinden, sondern auch Cross-Selling Potenziale durch eine bessere Produktpositionierung ausschöpfen.

…das hört sich jetzt zwar alles schön und gut an, aber Sie fragen sich wie das Thema „Watson“ in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden kann und scheuen aufwändige Zusatzaufgaben. Der Clue: künstliche Intelligenz erfordert keine komplexe interne IT-Infrastruktur, sondern ist in Form sogenannter Microservices in der IBM Cloud verfügbar. Der modulare Aufbau der Lösungsbestandteile ermöglicht es Ihnen auf unkomplizierte Art und Weise, Bausteine angepasst an Ihre Bedürfnisse zusammenzusetzen und interagieren zu lassen.

 

IBM Cloud Watson Applications

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Julia Fajen

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