Schlüsselfunktionen des IBM Power System S922

Leistungsstarker 1- oder 2-Socket-Server mit bis zu 22 aktiven Kernen

Ein 1- oder 2-Socket-Server mit bis zu 22 aktivierten Kernen und E/A-Konfigurationsflexibilität. Es verfügt über eine vollständig aktivierte IBM ® POWER9™ -Prozessormodulkonfiguration in einer 19-Zoll-Einschub-, 2U (EIA-Einheiten)-Schubladenkonfiguration mit 10- oder 20-Kern-2,5-GHz-oder 8-Kern-oder 16-Core-3,0-GHz- bzw. 4-Core-2,3-GHz-Prozessormodulkonfiguration. Bis zu 4096 GB DDR4-Speicher mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten – 2133, 2400 und 2666 Mb/s.

Optionale und integrierte Features

Optionales PCIe Gen4-Laufwerk mit zwei U.2-Modulsteckplätzen ist sowohl mit S922 als auch Erweiterungsmöglichkeiten für den EXP12SX/EXP24SX SFF Gen2-Einschub und Hot-Plug-PCIe Gen4-Steckplätzen verfügbar. Integrierte Leistungsmerkmale: Serviceprozessor, EnergyScale-Technologie, Hot-Plug-fähige und redundante Kühlung, USB-3.0-Anschlüsse, zwei HMC-Anschlüsse, ein Systemport mit RJ45-Anschluss und zwei Hot-Plug-fähige, redundante Netzteile.

Integrierter PowerVM-Hypervisor – ohne gesonderte Berechnung

PowerVM ist ein Cloud-optimierter Hypervisor, der in jedem POWER9-Server ohne gesonderte Berechnung integriert ist. PowerVM reduziert Gemeinkosten durch Workload-Konsolidierung und Funktionen zur Kapazitätsplanung.

So einfach wie ein QR-Scan

Beschleunigt Entwicklung und Management mobiler Anwendungen. Die Plattform umfasst eine Entwicklungsumgebung, Laufzeit-Middleware, einen nicht öffentlichen Store für Unternehmensanwendungen sowie eine Management- und Analysekonsole und bietet folgende Vorteile: Kollokation von Anwendungen auf einem skalierbaren Server, Optimierung des Zugriffs auf Daten und Anwendungen durch virtuelle Vernetzung, schnellere Bereitstellung und Aufwandsreduzierung durch Nutzung der vorhandenen Produktions- und Disaster-Recovery-Infrastruktur.

Speichersubsystem (RAS)

Der Speicher verfügt über Schaltungslogik zur Fehlerprüfung und -korrektur (Error Detection and Correction Circuitry, ECC). Der Ausfall eines bestimmten Speichermoduls innerhalb der ECC lässt sich daher beheben, sofern kein anderer Fehler vorliegt. Ein zusätzlicher DRAM-Speicher pro Rang an jedem Speicheranschluss ermöglicht den dynamischen Austausch von DRAM-Einheiten zur Laufzeit. Dynamisches Freihalten von Spuren auf dem DMI-Link ermöglicht die Reparatur einer fehlerhaften Datenspur. Unterstützt bis zu 4 TB Speicher.

Funktionen für die Prozessorverfügbarkeit

Der POWER9-Prozessor bietet Processor Instruction Retry bei einigen transienten Fehlern und Alternate Processor Recovery bei einer Reihe von Fehlern im Zusammenhang mit Prozessorkernen. Diese führen zu einer signifikanten Reduzierung sowohl von logischen (Hard Error) als auch vorübergehenden (Soft Error) Fehlern im Prozessorkern.

Cacheverfügbarkeit

Die L2- und L3-Caches im POWER9-Prozessor und der L4-Cache im Hauptspeicherpuffer-Chip sind durch ein Fehlerkorrekturverfahren (ECC) mit Doppelbit-Fehlererkennung und Einzelbit-Fehlerkorrektur geschützt. Ein Schwellenwert für in Cachezeilen ermittelte korrigierbare Fehler kann außerdem dazu führen, dass die Daten in den Cachezeilen gelöscht und die Cachezeilen nicht weiter genutzt werden, ohne dass ein Neustart in der PowerVM-Umgebung erforderlich wird.

Live Partition Mobility

Durch Live Mobility können Benutzer eine AIX-, Linux- oder IBM i-Partition, die auf einem POWER-System läuft, auf ein anderes POWER-System migrieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Bei der Migration wird die gesamte Systemumgebung, einschließlich Prozessorstatus, Speicher, angeschlossenen virtuellen Geräten und verbundenen Benutzern, übertragen. Bei einer geplanten Außerbetriebnahme einer Partition zur Reparatur von Hardware- und Firmwarefehlern ist die Betriebssystem- und Anwendungsverfügbarkeit durchgehend sichergestellt.

Serviceprozessor

Der Serviceprozessor ermöglicht die Diagnose, die Überprüfung des Status und die Ermittlung des Betriebszustands eines Systems. Er hat eine eigene Stromversorgung und benötigt keine Systemprozessor-Ressourcen, um betriebsfähig zu sein.

Technische Details

Softwarevoraussetzungen

Betriebssysteme: AIX, IBM i und Linux

Hardwarevoraussetzungen

Keine weiteren Hardwarevoraussetzungen.