Intelligenz – nicht Intuition – sorgt für Innovation
Heute werden mehr Daten erfasst als je zuvor. Sie machen große und systemische Muster – von globalen Märkten, Arbeitsabläufen, nationalen Infrastrukturen und natürlichen Systemen – ebenso sichtbar wie die Position, die Temperatur, die Sicherheit und den Zustand jedes einzelnen Elements einer globalen Lieferkette. Und dann gibt es noch die wachsende Informationsflut, die von Milliarden Einzelpersonen über die sozialen Medien generiert wird. Das sind Kunden, Bürger, Studenten und Patienten – und sie lassen uns wissen, was sie denken, was sie mögen und möchten und was sie beobachten. Ebenso wichtig ist, dass diese Daten heute stärker echtzeitorientiert sind denn je.
Der springende Punkt ist: Daten an sich bringen keinen Nutzen. Im vergangenen Jahr hat sich bestätigt, wovon wir überzeugt waren. Der wichtigste Aspekt intelligenterer Systeme sind Daten – und noch genauer verlässliche Informationen, die aus diesen Daten entstehen.
Wir konnten beobachten, wie sich eine Art globales Datenfeld entwickelt hat. Die Welt selbst hat schon immer gewaltige Datenmengen produziert, die wir früher jedoch weder hören, sehen noch erfassen konnten. Jetzt sind wir dazu in der Lage, weil diese Daten inzwischen digitalisiert sind. Außerdem sind sie vernetzt, sodass wir auch darauf zugreifen können. Im Prinzip hat die Welt also ein zentrales Nervensystem bekommen. Video ansehen (00:05:36).
Veränderung zu mehr Intelligenz
Die Probleme sind allgegenwärtig: Finanzkrise, Klimawandel, Energieknappheit, Versorgungsengpässe
Diese Probleme bringen uns immer wieder zu der Erkenntnis, dass wir alle mehr denn je miteinander verbunden sind – ökonomisch, sozial und technisch. Wenn heute in einem Teil unserer Welt eine Krise entsteht, bedeutet das innerhalb von wenigen Tagen oder gar Stunden Auswirkungen für einen anderen Teil der Erde. Das ist eine große Herausforderung. Aber auch eine Chance. Es ist die Zeit gekommen, diese Chance zu nutzen. Die Menschen in aller Welt sind bereit für Veränderungen. Das gilt auch für die Welt selbst. Heute bestimmt eine neue Intelligenz, wie die Welt buchstäblich funktioniert – Es sind Systeme und Prozesse, die Folgendes ermöglichen:
- Entwicklung, Produktion, Kauf und Verkauf von Waren
- Bereitstellung von Dienstleistungen
- Personenverkehr und Geldverkehr, die Förderung von Rohstoffen, die Bereitstellung von Trinkwasser bis hin zur Übertragung von elektrischen Signalen
- Arbeit und Lebensraum für Milliarden von Menschen
Wie gelingt das ?
Drei Entwicklungen haben dies möglich gemacht:
- Die gesamte Welt ist hervorragend ausgestattet. Bereits im Jahr 2010 wird es pro Person eine Milliarde Transistoren geben, von denen jeder ein Zehnmillionstel Cent kostet.
- Es gibt immer mehr Verbindungen auf der Welt. Mit der Vernetzung von Autos, Straßen, Pipelines, technischen Geräten, Pharmazeutika und sogar Viehbestand wächst die Menge an Informationen, die durch die damit verbundenen Interaktionen generiert wird, exponentiell.
- Die Intelligenz ist überall. Algorithmen und leistungsfähige Systeme können diese Datenberge analysieren und in konkrete Entscheidungen und Aktionen umwandeln, durch die die Welt besser funktioniert. Eben intelligenter wird.
Warum wollen wir mehr Intelligenz?
Weil wir es können: Die Technologie ist sowohl verfügbar als auch erschwinglich. Weil wir es müssen: Die Schocks, denen etliche Systeme in der Vergangenheit ausgesetzt waren, zeigen, dass alle gegenwärtigen Ansätze nicht nachhaltig genug sind. Und weil wir es wollen. IBM beginnt diesen Dialog mit der Welt, weil wir diese Veränderungen für überfällig halten – Veränderungen für eine bessere Welt.

Intelligentere Energieversorgung
In intelligenten Stromnetzen kommen Sensoren, Messgeräte, digitale Steuerungselemente und Analyseinstrumente zum Einsatz, um den bidirektionalen Energiefluss bereichsübergreifend zu automatisieren, zu überwachen und zu steuern – vom Kraftwerk bis zur Steckdose.

Intelligenteres Bankwesen
Durch beispiellose Rechenleistung für innovative Analysemethoden, bei denen Technologie z. B. für Stream Computing und Visualisierung beim Deep Computing zum Einsatz kommen, können wir ein Zahlenmeer aus Kredit- und Risikodaten in relevante Informationen und Erkenntnisse verwandeln.

Intelligenteres Gesundheitswesen
Bei einem intelligenten Konzept für das Gesundheitswesen werden Informationen genutzt, um echte Erkenntnisse über die Patientenversorgung und die Leistung der Organisation zu gewinnen. Medizinische Versorger, Forscher und Entscheidungsträger können intelligenter arbeiten, wenn sie einen umfassenden, ganzheitlichen Überblick über die Patientendaten erhalten.

Intelligentere Städte
Städte symbolisieren und vereinigen in sich so viele Aspekte, die Voraussetzung für eine intelligentere Welt sind: ein intelligenteres Bildungswesen, ein intelligenteres Gesundheitswesen, der intelligentere Einsatz von Wasser und Energie, intelligentere Systeme der öffentlichen Sicherheit, intelligentere Verkehrssysteme und ein intelligenterer öffentlicher Sektor, um nur einige zu nennen.
