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Intelligente Gebäude

Angesichts ihrer großen Auswirkung auf die Umwelt ist es Zeit, sie grundlegend zu überdenken.

"Grüne" Gebäude sind intelligente Gebäude


Wenn Sie gerade in einem herkömmlichen Bürogebäude sitzen, während Sie dies lesen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, auf die Geräusche Ihrer Umgebung zu achten.

Klimaanlage, Licht, Wasser, Aufzüge, Stromversorgung und Kühlung für die Technologie, Heizung und Kühlung für die Menschen: all dies macht Gebäude zu einer nicht zu vernachlässigenden Quelle von Treibhausgasemissionen – und zu einem erheblichen Energieverbraucher. Im Jahr 2025 wird von Gebäuden mehr Energie genutzt werden als von jeder anderen Kategorie von "Verbrauchern". (Bereits heute entfallen in den USA 70 Prozent des Energieverbrauchs auf Gebäude.) Zudem werden 40 Prozent des aktuellen Rohstoffertrags der Welt für Gebäude eingesetzt. Das sind etwa 3 Milliarden Tonnen – jährlich.

70 Prozent des Stromverbrauchs in den USA entfallen auf Gebäude.

 

In unseren vier Wänden: IBM Smarter Buildings Survey

Nur ein Drittel gibt an, dass ihre Gebäude umweltfreundlich sind. 27 % der Büroarbeiter berichten, dass die Gebäude die Umgebung automatisch an die vorhandenen Personen anpassen. 14 % geben an, dass in ihren Gebäuden regenerative Energiequellen genutzt werden. 65 % würden sich an der Umgestaltung ihrer Arbeitsbereiche beteiligen, um diese umweltfreundlicher zu machen. Kumulierte Zeit, die in den letzten zwölf Monaten in steckengebliebenen Aufzügen oder mit dem Warten auf Aufzüge verbracht wurde: 125 Jahre.

IBM's Green Sigma consulting services, based on the Lean Six Sigma approach, helps clients reduce their energy and water usage. These services can help clients make their buildings greener.

Ein Krankenhaus das mitdenkt
Das Berufsgenossen-
schaftliche Unfall Krankenhaus Hamburg hat die Wartungsorganisation den Bedürfnissen einer Hochleistungsklinik angepasst: Daten zur Instandhaltung von Gebäude und Geräten werden automatisch erfasst, zentral gespeichert und verwaltet.

Bürogebäude in den USA hinken der bahnbrechenden Automatisierung hinterher, die in unserem modernen Leben allgegenwärtig ist. Zu diesem Schluss kommt eine neue IBM Umfrage unter US-amerikanischen Büroarbeitern (PDF, 294 KB). Die weitreichende Umfrage deutet darauf hin, dass ineffiziente Strukturen von Bürogebäuden sich in Form von Produktivitätsverlusten und Mehrkosten bemerkbar machen.

Die Umfrage zeigte auch, dass unter Büroarbeitern der Wunsch weit verbreitet ist, ihre Arbeitsplätze zu „grüneren“ Umgebungen zu machen.

Los Angeles entpuppte sich als der klare Gewinner der IBM Smarter Buildings-Studie, bei der 6.486 Büroarbeiter in 16 US-amerikanischen Städten befragt wurden. Die Themen reichten dabei von der Automatisierung und Sicherheit in Bürogebäuden über die Zuverlässigkeit der Fahrstühle bis zu Umweltaspekten. Die Teilnehmer beantworteten eine Reihe von Fragen zu den Bürogebäuden, in denen sie arbeiten.

Landesweit bewerteten nur 33 Prozent der Befragen die Umweltfreundlichkeit ihrer Bürogebäude als „einigermaßen hoch“, „sehr hoch“ oder „überaus hoch“. 65 Prozent gaben an, dass sie sich an der Umgestaltung der Arbeitsräume in ihren Bürogebäuden beteiligen würden, um diese umweltfreundlicher zu machen.


Aufzüge: verlorene Zeit. 2,2 - Tampa; 4,2 - Seattle; 3,8 - Detroit; 3,6 - Minneapolis/St. Paul; 7,7 - Philadelphia; 7,9 - Dallas; 4,9 - Phoenix; 6,2 - Atlanta; 2,3 - Denver; 7,2 - Boston; 22,5 - Stadt New York; 9,7 - Houston; 9,9 - Washington D.C.; 5,9 - San Francisco; 13 - Los Angeles; 12,2 - Chicago. Diese Grafik zeigt, wie viel Zeit – in Jahren – Büroarbeiter in 16 US-amerikanischen Städten während der vergangenen zwölf Monate damit verschwenden, auf einen Aufzug zu warten oder in einem steckengebliebenen Aufzug ausharren zu müssen. Quelle: IBM Smarter Buildings Survey, April 2010

Eine Analyse der Umfrageergebnisse führte zu einer Reihe weiterer wichtiger Erkenntnisse, die sich auf die intelligente Ausgestaltung von Gebäuden in den USA beziehen:

  • 79 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei ihrer täglichen Arbeitsroutine Ressourcen wie Wasser oder Elektrizität schonen.
  • 75 Prozent erklärten, dass sie bei der Arbeit die Ressourcen wahrscheinlich mehr schonen würden, wenn dies honoriert würde.
  • 31 Prozent gaben an, dass es in ihren Bürogebäuden wassersparende Toilettenspülungen gebe.
  • Über ein Viertel (26 Prozent) berichteten, dass emissionsarmes und nachhaltiges Material verwendet wird, um die Qualität der Raumluft in den Bürogebäuden zu verbessern.
  • 14 Prozent gaben an, dass in ihren Bürogebäuden Solarenergie oder eine andere Quelle erneuerbarer Energie genutzt wird.
  • 13 Prozent sind während der vorangegangenen 12 Monate in ihren Bürogebäuden schon einmal im Aufzug stecken geblieben. Bei 33 Prozent dieser Gruppe dauerte dies 5 bis 10 Minuten, bei weiteren 22 Prozent über 10 Minuten.


Index der intelligenteren Gebäude. IBM hat die Ergebnisse einer Umfrage im Index der intelligenteren Gebäude zusammengefasst, der die Effizienz in jeder Stadt auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet (10 ist der beste Wert).	So haben die Städte abgeschnitten: Hoch (8.5) Los Angeles. Tendenziell hoch (7): San Francisco, Boston, Atlanta. Durchschnittlich (5.9): eattle, Houston, Dallas, Chicago, Denver, New York, Detroit. Niedrig (4.7): Washington D.C., Minneapolis, Philadelphia, Tampa, Phoenix. In die Bewertung des Index sind 10 Faktoren eingeflossen: Wartezeit in Aufzügen. Internetzugriff, Aushändigung von Ausweisen, automatisches Löschen des  Lichts am Abend, Vorhandensein von Sensoren, die Licht und Temperaturen  anpassen, wenn Personen die Räume betreten und verlassen, Nutzung von  regenerativen Energiequellen, Toiletten mit wassersparender Spülung, Einsatz von Produkten mit geringer Luftbelastung, Meinung der befragten  Personen, wie umweltfreundlich das Gebäude ist, Wunsch der befragten  Personen nach Teilnahme an der Umgestaltung des Gebäudes. Quelle: IBM Smarter Buildings Survey, April 2010.

 

Gebäude gehören zu den größten Verbrauchern von natürlichen Ressourcen und sind für einen erheblichen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich, die den Klimawandel beeinflussen. In den USA verursachen Gebäude 38 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes.

Kurzum: Gebäude sind teuer – sowohl in Bezug auf die Immobilien- und Betriebsausgaben als auch im Hinblick darauf, was sie den Planeten kosten. Wenn wir die wichtigsten Ursachen hierfür analysieren, kristallisieren sich jedoch verschiedene Möglichkeiten heraus, Gebäude umweltfreundlicher zu gestalten:

Technologische Ausstattung: Heute werden viele der in Gebäuden eingesetzten Systeme unabhängig voneinander verwaltet und gesteuert. Dabei wird häufig weder ihre Nutzung, ihr Energieverbrauch noch ihre Wärmeentwicklung überwacht. Der Grund dafür ist in fehlenden Sensoren und Überwachungsprogrammen zu suchen, die dafür erforderlich wären.

Vernetzung: Durch das Fehlen von Standards zur Messung von Energieverbrauch und CO2-Ausstoß werden die Gebäudesysteme voneinander isoliert. So sind Verfahren zur Steuerung und Regelung des Energieverbrauchs schwerer umzusetzen. Durch mangelnde Standardschnittstellen für die große Bandbreite von Geräten und Systemen, die in einem Gebäude zum Einsatz kommen, wird das zentrale Management oder die zentrale Planung dieser Einheiten fast unmöglich.

Intelligenz: Mit einem technologisch entsprechend ausgestatteten und vernetzten Gebäude sind die Eigentümer und Bewohner hingegen in der Lage, fundiertere Entscheidungen im Hinblick auf den Energieverbrauch des Gebäudes zu treffen – und häufig dem Gebäude selbst die "Entscheidung" zu überlassen. Darüber hinaus können "smarte" Richtlinien – neue staatliche Energieeffizienzstandards sowie Anreize für Architekten, Bauherren, Bauträger und Eigentümer, bei denen die in Zukunft eingesparten Betriebskosten denjenigen zugute kommen, die die Vorlaufkosten tragen – in Kombination mit Anreizen für Versorgungsunternehmen zu einer Senkung des Energie- und Wasserverbrauchs im Gebäude führen.


 

IBM nimmt eine Spitzenposition bei der Erstellung von "grünen" Rechenzentren und Spezialanlagen ein, die technologisch eng integriert sind (z. B. Börsensäle und automatisierte Produktionsstätten). Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen erkennen zunehmend, dass ihr Betrieb und ihre Anlagen mit ebensolchen – und manchmal sogar höheren – technologischen Anforderungen verbunden sind wie die Arbeit ihres Personals. Insbesondere in der asiatisch-pazifischen Region wurde IBM aufgrund seines Know-hows im Bereich umweltfreundlicher Gebäude mit dem Consulting, dem Entwurf und dem Projektmanagement für ganze Unternehmen und die entsprechenden Subsysteme betraut – mit bahnbrechenden Ergebnissen (z. B. beim Schanghai St. Regis Hotel) und wegbereitenden Kundenprojekten (z.B. beim Büropark GreenSpaces im indischen Delhi).

Unterstützt durch die IBM Green Sigma-Beratungsservices, die auf dem Lean Six Sigma-Konzept basieren, können die Kunden ihren Energie- und Wasserverbrauch besser reduzieren. Wird die IBM Erfahrung in puncto Energieeffizienz und CO2-Reduzierung mit Lean Six Sigma-Prozessen und CSR-Consulting (Corporate Social Responsibility) kombiniert, lässt sich diese Strategie mithilfe von Green Sigma auf den Kundenbetrieb und die umweltrelevanten Verfahren anwenden. Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten:

Unsere Kunden profitieren nicht nur von dem IBM Know-how (und der Erfahrung von IBM mit der intelligenten Gestaltung seiner eigenen Rechenzentren und Gebäuden), sondern auch von der IBM Software (z.B. IBM Maximo),mit der sich Statusübersichten und Betriebssteuerungszentren erstellen lassen. Dadurch können alle berechtigten Personen – vom Hausmeister bis zum CFO – sich einen Überblick über die zahlreichen Subsysteme, Messgeräte und Sensoren verschaffen und diese so steuern, damit sie optimal und umweltschonend eingesetzt werden.