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Intelligent arbeiten

Bessere Vorhersehbarkeit, Beweglichkeit und
Zusammenarbeit in unseren Prozessen.
So können wir die Produktivität in unseren
Unternehmen erhöhen.

Wenn heute ein durchschnittlicher Arbeitstag wäre, können Sie ungefähr eine Stunde dabei verlieren, eine Aufgabe anzugehen.

Die Aufgabe kann nicht erledigt werden, weil aufgrund ineffizienter Prozesse die richtigen Informationen nicht gefunden werden, das richtige Tool nicht im Zugriff ist oder die entsprechende Person nicht erreicht werden kann. Arbeitnehmer verbringen 25% ihrer Zeit damit, nur nach Informationen zu suchen. Jede Woche fällen 42% der Menschen Entscheidungen, die auf falschen Informationen basieren. Dadurch wird Nacharbeit erforderlich. In Zeiten der Finanzkrise ist die Notwendigkeit noch gestiegen, die Produktivität im Unternehmen zu verbessern.

Möglicherweise arbeiten wir schon intelligenter als vor ein paar Jahren. Die Technologie hat das Potenzial, sowohl die Produktivität von Unternehmen signifikant zu erhöhen als auch die Kosten zu reduzieren. Durch die zunehmende Globalisierung wurden neue Talente entdeckt, neues Fachwissen und neue Ressourcen erschlossen und Unternehmen quasi mit neuen Energien versorgt. Heute sind zwei Drittel der Arbeitnehmer in den Wachstumsmärkten tätig. Durch Funktionen für soziale Netzwerke haben wir Zugang zu den Denkmustern unserer Partner und Kunden. Schließlich haben immer mehr Menschen jederzeit und überall Zugriff auf ihre Anwendungen, Informationen und Ressourcen.

Die Mitarbeiter sind fähig, sie kennen ihre Aufgaben und haben wertvolle Ideen. Die Prozesse können dies jedoch nicht abbilden. Organisationen und Unternehmen auf der ganzen Welt erkennen, dass sie die Infrastrukturen und Prozesse neu definieren müssen, damit ihre Mitarbeiter miteinander, mit ihren Kunden und Partnern arbeiten können, damit Kreativität und Problemlösung gefördert werden und damit "das Unternehmen im eigentlichen Sinne" überhaupt funktioniert. Wenn wir Unternehmen so intelligent machen können wie die Menschen, die darin arbeiten, können wir fundiertere Entscheidungen fällen, engere Beziehungen nutzen und Prozesse entwickeln, die ineinander greifen, beweglich und effizient sind.


 

Intelligente Lagerbestände
Damit im Lager alles ausreichend vorhanden ist, aber nichts unnötig Platz und Kosten verbraucht, kalkuliert die BMW Group den Lagerbestand intelligent und kann dabei sogar Unvorhersehbares berücksichtigen.

Weltweit Wissen und Arbeit teilen
Mit ihrem auf einer weltweiten Datenbank gebündelten Wissen sind die Mitarbeiter der Sennheiser electronic GmbH & Co. KG bei der Organisation von Konzerten unschlagbar.

Intelligente Entscheidungen
Der Autopflegeproduktehersteller SONAX unterstützt seine Manager bei wichtigen Geschäftsentscheidungen mit einer intelligenten IBM Lösung.

Lieferkette ausdehnen
Ein regional operierender chinesischer Einzelhändler für hochpreisige Marken, implementierte eine einzigartige SOA-basierte Lieferkettenplattform von IBM für seine Mitarbeiter und 1800 Lieferanten.

Neue Möglichkeiten
Eine Cloud-Computing Umgebung unterstützt die lokale Gemeinde und Unternehmen in Süditalien. Über Sensoren integrierte GPS-Daten und Informationen können Fischer über ihr Handy Echtzeit-Marktpreise einsehen, während sie noch auf dem Wasser sind.


 

Productivity Confidence Index (PCI) vom März 2009. Der i4cp Productivity Confidence Index (PCI) beinhaltet Vorhersagen zur Produktivität von Mitarbeitern in Unternehmen. Er bildet ab, ob Unternehemen der Meinung sind, dass die Mitarbeiterproduktivität in den folgenden sechs Monaten steigt, sinkt oder konstant bleibt. 53% der Befragten sind der Meinung, die Produktivität wird steigen. 32,2% der Befragten sind der Meinung die Produktivität bleibt konstant. 14,8% der Befragten sind der Meinung, die Produktivität wird sinken. Abbildung 1: PCI für alle Antwarten. Hochtechnologie/Telekommunikation 3,2. Bauwirtschaft 6,4. Konsumgüter 8,3. Einzelhandel 13,6. Unterhaltung/Gastgewerbe 14,0. Gemeinnützige Organisationen 14,7. Fertigung 15,4. Consulting 18,5. Andere/Ohne Angaben 19,5. Verteilung 21,4. Bildung 22,2. Finanzservices/Bankwessen 26,1. Transportwessen 28,3. Pharma/Biotechnologie/Medizintechnik 29,3. Energieversorger 32,0. Geschäftsservices 32,3. Nahrungsmittel 40,0. Gesundheitswessen/Versicherung 43,5. Behörden -25,0. Alle Antworten 20,2. Abbildung 2: PCI nach industry mit Antworten von mondestens 5 Organisationen.

 

Diese Organisationen werden intelligenter in ihrer Arbeitsweise

Menschen verbinden und Effizienz erhöhen
Celina Insurance, eine branchenübergreifende, amerikanische Sach- und Haftpflichtversicherung, setzt Online-Collaboration-Tools, wie beispielsweise ein Chatprogramm ein, um die selbstständigen Versicherungsagenten und Antragsprüfer miteinander zu verbinden. Dadurch können die Bearbeitungszeiten für Policen von Wochen auf Tage reduziert werden.

Die Heilsarmee implementierte in 118 Ländern eine web-basierte Collaboration-Infrastruktur, die Freiwillige miteinander verbindet und Hilfsgüter und Aktivitäten koordiniert. Dadurch wurde die Reaktionszeit in einigen Notfallsituationen, wie bei terroristischen Anschlägen, Flutkatastrophen und Erdbeben deutlich verkürzt. Der Spendenfluss und die Koordination von Hilfsmaßnahmen wurden vereinfacht.

Alle Prozessschritte überwachen
IBM unterstützt den norwegischen Öl- und Gasversorger StatoilHydro dabei, Bedingungen in Echtzeit mit Hilfe von Sensoren und Telemetrie zu überwachen. Die gebündelten sensorischen Daten aus Feldern und Bohrinseln werden mit 3D-Visualisierung dargestellt und ermöglichen so noch fundiertere Entscheidungen. Schätzungen zufolge wird dies zu einer Produktionssteigerung von 5 Prozent und einer Kostensenkung von 30 Prozent führen.

In Echtzeit arbeiten
Danone, der Weltmarktführer bei frischen Molkereiprodukten, kann jetzt dynamisch auf tiefgreifende Marktveränderungen reagieren. Die Planer bei Danone arbeiten intelligenter, denn sie können Anpassungen in Echtzeit vornehmen, die sich direkt auf den Produktionsprozess auswirken und kritische Leistungsindikatoren von Tagen auf Stunden verkürzen.


 

Wie sieht die Arbeit in der Zukunft aus?