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Ein intelligentes Geld- und Finanzsystem

Das Finanzmanagement auf unserer Welt
muss um einiges intelligenter werden

Geld wechselt kaum mehr wirklich die Hände


Nur bei wenigen Transaktionen ist heutzutage noch Bargeld im Spiel. Tatsächlich macht harte Währung beispielsweise in den USA nur 11 Prozent des Geldvolumens aus. Der Rest unseres „Geldes“ fließt digital in Form von Gehaltszahlungen von Bank zu Bank, von dort zu einem Einzelhändler und dann durch die Lieferkette des Händlers auf das Konto eines anderen Unternehmens. Dort beginnt der Kreislauf von Neuem.

Dies bedeutet, dass unser Geld heute größtenteils aus Nullen und Einsen besteht. Es ist nicht greifbar und nicht sichtbar. Es besteht aus Daten. Das ist ein zentraler Aspekt sowohl des Problems, das sich uns stellt, als auch seiner Lösung.

Ein intelligentes Geld- und Finanzsystem erfordert intelligentere Technologie. Durch massiven Einsatz von Rechenleistung, z. B. für Stream Computing Software, Visualisierung beim Deep Computing und innovative Analysemethoden, können wir dieses Zahlenmeer in relevante Informationen und Erkenntnisse verwandeln. Solche Technologie kommt bereits in Sensoren zum Tragen, die in anderen Branchen weithin eingesetzt werden. Sensortechnologien optimieren die Leistung der Lieferkette, die Effizienz von Netzen im Gesundheitswesen, Stadtverwaltungen und selbst die Überwachung von Flußsystemen durch die Erfassung von Informationen, die die Entscheidungsfindung unterstützen.

Diese Milliarden Transistoren bergen auch ein großes Potenzial für das globale Finanzsystem, da sie neue Informationen bereitstellen, mit denen sich Wachstum fördern lässt und Risiken gesenkt werden können.

Informationen spielen eine entscheidende Rolle beim Entstehen von intelligenten Banken. So nutzt beispielsweise die Operational Riskdata eXchange Association, ein Konsortium von 52 führenden Finanzinstituten, verblindete Daten, um die statistische Modellierung zu optimieren, Risiken genauer zu quantifizieren und gesetzliche Bestimmungen besser zu erfüllen. Informationen können sogar globale Märkte verändern. Denken Sie an den Devisenmarkt, den größten Einzelmarkt der Welt. Das Intraday-Erfüllungsrisiko eines Tagesvolumens von über 2 Billionen US-Dollar – über 60 Prozent der Devisentransaktionen – wurde auf Null gesenkt.

Dieses neuartige Hochgeschwindigkeitssystem mit großer Sicherheit und Transparenz verdeutlicht, wie eine intelligentere IT zu einem intelligenteren Geld- und Finanzsystem führen kann.

Gesprächsreihe über eine intelligentere Welt

Geld besteht heute großtenteils aus Nullen und Einsen. Es ist nicht greifbar und nicht sichtbar. Es besteht aus Daten. Das ist ein zentraler Aspekt sowohl des Problems, das sich uns stellt, als auch seiner Lösung.

 

50 % Prozentsatz der Kunden, die ihrer Bank nur zwei Chancen geben würden, bevor sie einen Wechsel der Bank in Betracht ziehen. 25 Milliarden Die globalen Handelssysteme verarbeiten tagtäglich Milliarden von Marktdatennachrichten und sind damit einer enormen Belastung ausgesetzt.

50 % Prozentsatz der Kunden, die ihrer Bank nur zwei Chancen geben würden, bevor sie einen Wechsel der Bank in Betracht ziehen. 25 Milliarden Die globalen Handelssysteme verarbeiten tagtäglich Milliarden von Marktdatennachrichten und sind damit einer enormen Belastung ausgesetzt


 

Chart: Prozentsatz der Befragten, die in den nächsten fünf	Jahren mit einer Änderung der Gesetzeslage rechnen. Transparenzanforderungen - 31%, Kapitalbedarf - 22%, Globale Harmonisierung - 13%, Sicherheit - 11%, Rentenbestimmungen - 11%, Interessenkonflikte - 7%, Klimawandel - 4%, Sonstiges - 2%. IBM Studie der Finanzmärkte, 2009.

Chart: Prozentsatz der Befragten, die in den nächsten fünf Jahren mit einer Änderung der Gesetzeslage rechnen. Transparenzanforderungen - 31%, Kapitalbedarf - 22%, Globale Harmonisierung - 13%, Sicherheit - 11%, Rentenbestimmungen - 11%, Interessenkonflikte - 7%, Klimawandel - 4%, Sonstiges - 2%. IBM Studie der Finanzmärkte, 2009.


 

Mehr Kapazität
Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) profitierte von einer Steigerung der gesamten Kapazität für die Transaktionsverarbeitung um 77 Prozent, nachdem IBM ihre zentrale Verarbeitungsinfrastruktur neu gestaltete. So konnte das Unternehmen seine bereits erstklassige Transaktionskapazität weiter verbessern und dadurch ein Dreifaches des bisher verzeichneten Höchstvolumens verarbeiten.

Öffentlicher Offenbarungseid: Wiederherstellung des Vertrauens in die Banken durch das Potenzial von Web 2.0
Mehr Kunden denn je nutzen das Internet. Dieses White Paper des IBM Institute for Business Value zeigt auf, warum Banken Methoden wie Blogging und soziale Vernetzung nutzen sollten, um auf kostengünstige und effiziente Weise einen immer fragmentierteren und verstreuteren Kundenstamm zu erreichen.

Mehr Vertrauen, Transparenz und Technologie: Die Aussichten für Versicherungskunden im globalen Kontext
Diese aktualisierte Studie des IBM Institute for Business Value zeigt, dass Versicherer in Amerika im Unterschied zu ihren europäischen Pendants mit mangelndem Vertrauen ihrer Kunden zu kämpfen haben. Um die Kunden der Zukunft zu erreichen, sind daher höhere Transparenz, besserer Service und größere Flexibilität notwendig.