Das Wasser auf der Welt gehört allen. Damit wir auch in Zukunft damit auskommen, brauchen wir nur intelligenter damit zu wirtschaften.
Der Wasservorrat auf der Erde ist nicht unbegrenzt. Um das Wasser zwischen der wachsenden Bevölkerung zu teilen, ist die intelligentere Nutzung des Vorhandenen die einzige Lösung.
Durch die Verbindung hoch entwickelter Sensornetze, intelligenter Messgeräte, von Deep Computing und moderner Analytik können wir ganze Wasserökosysteme überwachen, messen und analysieren – von Flüssen und Reservoirs bis zu den Pumpen und Leitungen in unseren Wohnhäusern, und uns die notwendigen Informationen beschaffen, um weniger Wasser zu verschwenden.
IBM und die Nature Conservancy entwickeln innovative, webbasierte Tools für das Management von Flusseinzugsgebieten. Gemeinsam mit IBM-Forschern werden Computersimulationen in einer raumbezogenen 3D-Umgebung durchgeführt. So lassen sich die möglichen Auswirkungen veränderter Richtlinien für Land- und Wassernutzung auf das Ökosystsem und den Artenreichtum visualisieren.
IBM hat zwei Centers of Excellence für Wassermanagement aus der Taufe gehoben. Im Rahmen eines Projekts in Irland wurde das „SmartBay Galway“ entwickelt. Dabei wird ein konstanter Strom von Echtzeitdaten zu Wasserqualität, Aquakultur, chemischer Zusammensetzung, Wellenenergie und Gezeitenbewegung erfasst. Dies hilft den ansässigen Fischern, ihre Fänge von Schalentieren zu steuern. Auch die Strandwächter erhalten damit Hilfestellung bei der Überwachung von gefährlichen Rückströmen und Quallenschwärmen.
Das Center in Amsterdam wird eine wichtige Rolle beim Wasserinnovationsprogramm der niederländischen Regierung für die Flutkontrolle, Flood Control 2015 (US), spielen. Im Rahmen des Programms arbeiten niederländische Unternehmenn mit Bildungseinrichtungen und Behörden zusammen, um eine Überflutung der niedrig gelegenen Deltaregionen zu verhindern.
IBM selbst ermöglicht durch eine umfassende Wassermanagementlösung Einsparungen von jährlich über 3 Millionen US-Dollar in einem nordamerikanischen Halbleiterwerk.
Intelligente Energie- und Wasserwirtschaft
IBM arbeitet zusammen mit lokalen Behörden, Landwirten und Viehzüchtern im Flussgebiet des Paraguay-Paraná bei São Paulo, daran, die Faktoren zu verstehen, die zur Sicherung der Qualität und Verfügbarkeit des Wassersystems beitragen können.
Malta (US) baut ein Smart Grid auf, das die Energie- und Wassersysteme vernetzt. Es wird Lecks aufspüren, eine variable Preisgestaltung ermöglichen und den Kunden mehr Kontrolle geben. Letztendlich wird der Inselstaat auf diese Weise die fossilen Brennstoffe durch nachhaltige Energiequellen ersetzen können.