Zum Hauptinhalt

Intelligente
Verkehrskonzepte

So gelangen wir morgen von A nach B.

In der Stadt der Zukunft könnte es Kleinbusflotten geben, die ihre Fahrstrecken dem Bedarf anpassen, während größere Busse zu Stoßzeiten Strecken mit großer Nachfrage abfahren. Ein dynamisches System verfolgt die Fahrten und passt sie an den Bedarf der Fahrgäste an.

Verkehrsstaus führen jährlich zu Milliardenverlusten für unsere Volkswirtschaften. Neue Ansätze sind mit Sicherheit eine bessere Lösung als neue Straßen.


Wirtschaftswachstum bewirkt eine exponentielle Zunahme des Verkehrsaufkommens. Intelligente Fahrzeuge und neue Strassen sind jedoch nur ein Teil der Lösung. Die Zukunft gehört dem intelligenten Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und Strassen.

In Zukunft werden sich die Systeme nicht mit der Überwachung der Verkehrslage begnügen, sondern sie vorhersehen.


 

Verkehrsstaus

In Moskau gaben Fahrer durchschnittliche Stauzeiten von zweieinhalb Stunden an, als sie nach dem schlimmsten Stau gefragt wurden, den sie in den letzten drei Jahren erlebten. Damit stehen sie jedoch nicht alleine.

Allerorten haben Städte mit steigender Verkehrsbelastung zu kämpfen. Bisher sind sie kaum in der Lage, angemessene Infrastrukturen aufzubauen, die dieser Belastung gerecht werden. In den USA wuchs die Bevölkerung zwischen 1982 und 2001 beispielsweise um 20 Prozent, der Verkehr hingegen um 236 Prozent.

Die aktuelle IBM Studie der Ärgernisse im Pendlerverkehr (IBM Commuter Pain Study) (US) zeichnet ein düsteres Bild des Berufsverkehrs in vielen Metropolregionen, in denen die Pendler jeden Tag ihren Arbeitsweg zurücklegen, häufig mit negativen Folgen. 57 Prozent aller Befragten geben beispielsweise an, dass der Verkehr sich negativ auf ihre Gesundheit ausgewirkt hat. Dieser Prozentsatz steigt in Neu-Delhi jedoch auf 96 Prozent und in Peking auf 95 Prozent an.

 


 

IBM Index für Ärgernisse im Pendlerverkehr

IBM hat die Ergebnisse der Umfrage in einem Index zusammengefasst, der die emotionalen und wirtschaftlichen Folgen des Pendlerverkehrs in jeder Stadt auf einer Skala von 1 bis 100 bewertet (100 = sehr belastend). Der Index zeigt eine erhebliche Diskrepanz der Ärgernisse beim täglichen Pendlerverkehr von Stadt zu Stadt. So ist laut dem Index der Pendlerverkehr in Peking viermal so belastend wie der Pendlerverkehr in Los Angeles oder New York und siebenmal belastender als der Berufsverkehr in Stockholm.

So schneiden die einzelnen Städte ab:

Die Umfrage wurde durchgeführt, um besser zu verstehen, wie die Verbraucher Staus beurteilen – vor dem Hintergrund, dass die Problematik auf nationaler Ebene krisenähnliche Ausmasse annimmt und höhere Abgasemissionen im Hinblick auf die Umwelt bedenklich sind. Dies wirkt sich auf Kommunen rund um den Globus aus, in denen Politiker, Bürger und der private Sektor über den Tellerrand herkömmlicher Massnahmen (z. B. zusätzliche Verkehrswege und besserer Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln) hinaussehen, um die negativen Folgen der zunehmenden Verkehrsüberlastung rückgängig zu machen.

 

Fahrer beurteilten den Verkehr in den Weltstädten mit 1 bis 100 (100 = sehr belastend). 87 % sind in den letzten drei Jahren schon einmal im Verkehrsstau gestanden. 38 % geben an, im letzten Monat wegen des zu erwartenden Verkehrs auf eine Fahrt verzichtet zu haben. 31 % berichteten, dass in den letzten drei Jahren der Verkehr schon einmal so schlimm war, dass 	sie umgedreht und nach Hause gefahren sind.

 

Verbesserte Mobilität für das 21. Jahrhundert

IBM Chairman Samuel J. Palmisano spricht vor Mitgliedern der Intelligent Transportation Society of America über die Chancen für ein intelligenteres Transportsystem.

 


 

Wer steht schon gern im Stau?

Durch Verkehrsstau wird jährlich so viel Kraftstoff verschwendet, dass man damit 58 Supertanker füllen könnte. Die Lösung? Eine intelligentere Welt.

Video anschauen.

 

Verkehrssysteme – Teil eines umfassenderen Systems

Wenn wir neue Wege finden möchten, um von A nach B zu kommen, benötigen wir neue Technologien und Strategien, um alte Vorstellungen und Gewohnheiten an die heutige Situation anzupassen. Wir müssen also die Fahrt für den Fahrer angenehmer gestalten, nicht nur die Route und den Zeitpunkt einer Fahrt optimieren. Dies könnte auch zu Fortschritten bei den verwendeten Fahrzeugen, den befahrenen Straßen und den alternativ genutzten öffentlichen Verkehrsmitteln führen. Ein Beispiel:

Smarter traffic management systems reduce traffic congestion

Mit einem intelligenten Verkehrssystem (US) konnte die Stadt Stockholm den Verkehrsstillstand um 20 Prozent verringern, den Schadstoffausstoß um 12 Prozent reduzieren und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erheblich vorantreiben.

Cities around the world are building smarter transportaion systems, reducing traffic congestion in the process.

Viele Städte rund um den Globus sehen sich mit den gleichen Herausforderungen in puncto Verkehr konfrontiert. In diesem Bericht (US) des IBM Institute for Business Value erfahren Sie, wie Städte im Hinblick auf die erfolgreiche Integration im Transportwesen voneinander lernen können.

Traffic congestion was a topic of a recent IBM Global Innovation Outlook conference.

Der Verkehr (US) war eines der Themen, die auf der IBM Global Innovation Outlook-Konferenz diskutiert wurden. Dabei beschäftigten sich einige der weltweit klügsten Köpfe mit folgenden Fragen: Wie können wir unsere Fahrzeuge, unsere Straßen, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr und den Warentransport optimieren?

 

Intelligenteres Transportwesen.

Ein intelligenteres Transportwesen (US) bedeutet bessere Systeme für den Schienen- und Luftverkehr, öffentliche Verkehrsmittel und den Frachttransport. Dies ist für unsere Städte, unsere Wirtschaft und unser tägliches Leben von Vorteil.