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Willkommen im Jahrzehnt
der Intelligenz

Die Welt hat ein zentrales
Nervensystem bekommen.

Im Januar 2010 hielt IBM Chairman Sam Palmisano im Londoner Chatham House eine Rede. Darin beschrieb er, wie zukunftsorientierte Führungskräfte aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Gesellschaft rund um den Globus das Potenzial intelligenterer Systeme nutzen, um wirtschaftliches Wachstum, kurzfristige Effizienz, nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt zu erzielen. Video ansehen (00:01:55)

Was bedeutet mehr Intelligenz?

Bei IBM meinen wir damit, dass Systeme und Prozesse intelligent werden, die den Abläufen auf der Welt zugrunde liegen. Dinge werden mit Intelligenz ausgestattet, die niemand als Computer ansehen würde: Fahrzeuge, Haushaltsgeräte, Straßen, Stromnetze und Bekleidung. Selbst natürliche Systeme wie die Landwirtschaft und Wasserwege sind damit versehen.

Heute braucht man nicht mehr darüber zu diskutieren, ob die Technologie existiert, um die Welt intelligenter zu machen. Jetzt stellt sich die Frage, was wir als Nächstes tun. Wie stattet man ein System mit Intelligenz aus, für das kein Unternehmen und keine Behörde verantwortlich ist? Wie führt man alle nötigen Elemente und Akteure zusammen? Wie begründet man das nötige Budget? Wo beginnt man am besten?

Im vergangenen Jahr haben wir viel darüber erfahren, was nötig ist, um die Welt intelligenter zu machen. Was ganz wichtig ist: Wir haben gelernt, dass unsere Unternehmen, unsere Städte und unsere Welt komplexe Systeme – eigentlich Systeme aus Systemen – sind, die uns als Führungskräften, Arbeitskräften und Bürgern Neues abverlangen. Ein smarter Planet erfordert einen grundlegenden Wandel in puncto Management und Governance: eine Umstellung auf Konzepte, die weitaus mehr als heute auf Zusammenarbeit beruhen.


 

Intelligenz – nicht Intuition – sorgt für Innovation

Heute werden mehr Daten erfasst als je zuvor. Sie machen große und systemische Muster – von globalen Märkten, Arbeitsabläufen, nationalen Infrastrukturen und natürlichen Systemen – ebenso sichtbar wie die Position, die Temperatur, die Sicherheit und den Zustand jedes einzelnen Elements einer globalen Lieferkette. Und dann gibt es noch die wachsende Informationsflut, die von Milliarden Einzelpersonen über die sozialen Medien generiert wird. Das sind Kunden, Bürger, Studenten und Patienten – und sie lassen uns wissen, was sie denken, was sie mögen und möchten, und was sie beobachten. Ebenso wichtig ist, dass diese Daten heute stärker echtzeitorientiert sind denn je.

Der springende Punkt ist: Daten an sich bringen keinen Nutzen. Im vergangenen Jahr hat sich bestätigt, wovon wir überzeugt waren. Der wichtigste Aspekt intelligenterer Systeme sind Daten – und noch genauer verlässliche Informationen, die aus diesen Daten entstehen.

So funktioniert es: Analyse.

Wir konnten beobachten, wie sich eine Art globales Datenfeld entwickelt hat. Die Welt selbst hat schon immer gewaltige Datenmengen produziert, die wir früher jedoch weder hören, sehen noch erfassen konnten. Jetzt sind wir dazu in der Lage, weil diese Daten inzwischen digitalisiert sind. Außerdem sind sie vernetzt, sodass wir auch darauf zugreifen können. Im Prinzip hat die Welt also ein zentrales Nervensystem bekommen. Video ansehen (00:05:36).


 

Um 10 % niedrigere Stromrechnungen. Um 15 % geringerer Verbrauch 	Studie des Pacific Northwest.National Laboratory des  U.S. Department of Energy  zu intelligenten Stromzählern.

Intelligentere Energieversorgung

In intelligenten Stromnetzen kommen Sensoren, Messgeräte, digitale Steuerungselemente und Analyseinstrumente zum Einsatz, um den bidirektionalen Energiefluss bereichsübergreifend zu automatisieren, zu überwachen und zu steuern – vom Kraftwerk bis zur Steckdose.

Intelligenteres Bankwesen

Durch beispiellose Rechenleistung für innovative Analysemethoden, bei denen Technologie z. B. für Stream Computing und Visualisierung beim Deep Computing zum Einsatz kommen, können wir ein Zahlenmeer aus Kredit- und Risikodaten in relevante Informationen und Erkenntnisse verwandeln.

Wenn unsere Gesundheit so wichtig ist, warum sind dann viele unserer. Gesundheitssysteme so aufgebaut wie vor 100 Jahren?

Intelligenteres Gesundheitswesen

Bei einem intelligenten Konzept für das Gesundheitswesen werden Informationen genutzt, um echte Erkenntnisse über die Patientenversorgung und die Leistung der Organisation zu gewinnen. Medizinische Versorger, Forscher und Entscheidungsträger können intelligenter arbeiten, wenn sie einen umfassenden, ganzheitlichen Überblick über die Patientendaten erhalten.

Intelligentere Städte

Städte symbolisieren und vereinigen in sich so viele Aspekte, die Voraussetzung für eine intelligentere Welt sind: ein intelligenteres Bildungswesen, ein intelligenteres Gesundheitswesen, der intelligentere Einsatz von Wasser und Energie, intelligentere Systeme der öffentlichen Sicherheit, intelligentere Verkehrssysteme und ein intelligenterer öffentlicher Sektor, um nur einige zu nennen.

Digitalisiert. Vernetzt. Intelligent.