- Gewinn im operativen Geschäft von 2,40 US-Dollar je Stammaktie - ein Plus von 18 Prozent
- Gewinnprognose je Aktie für das Gesamtjahr 2009 auf mindestens 9,85 US-Dollar statt bisher mindestens 9,70 US-Dollar angehoben
- Nettogewinn von 3,2 Mrd. US-Dollar - ein Plus von 14 Prozent; Nettogewinnspanne von 13,6 Prozent - ein Plus von 2,5 Prozentpunkten
- Free Cash-Flow von 3,4 Mrd. US-Dollar - ein Plus von 1,3 Mrd. US-Dollar im Jahresvergleich
- Barmittelbestand von 11,5 Mrd. US-Dollar, bei einem Schuldenabbau von 4 Mrd. US-Dollar im dritten Quartal
- Gewinnspanne vor Steuern von 18,6 Prozent - ein Plus von 3,2 Prozentpunkten
- Bruttogewinnspanne von 45,1 Prozent - ein Plus von 1,8 Prozentpunkten; kontinuierliche Steigerung in 20 der letzten 21 Quartale
- Umsatz von 23,6 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal; ein Minus von 7 Prozent oder 5 Prozent bei konstantem Wechselkurs im Vergleich zum Vorjahr
- Gewinnspanne vor Steuern von 32,1 Prozent im Bereich Software - ein Plus von 6,2 Prozentpunkten; beim Gewinn plus 21 Prozent
- Gewinnspanne vor Steuern von 14,9 Prozent im Bereich Services - ein Plus von 2,4 Prozentpunkten; beim Gewinn plus 11 Prozent
- Vertragsabschlüsse im Bereich Services in Höhe von 11,8 Mrd. US-Dollar; 13 Abschlüsse jeweils über 100 Mio. US-Dollar
- Services-Backlog von 134 Mrd. US-Dollar - ein Plus von 5 Mrd. US-Dollar im Jahresvergleich
- Ausbau des Marktanteils in den Bereichen Hardware und Software
ARMONK, New York, 15. Oktober 2009. . . IBM gab heute bekannt, dass im dritten Quartal 2009 im operativen Geschäft ein Gewinn von 2,40 US-Dollar je Stammaktie verzeichnet werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung um 18 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Stammaktie 2,04 US-Dollar (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen).
Der Nettogewinn im dritten Quartal lag bei 3,2 Mrd. US-Dollar verglichen mit 2,8 Mrd. US-Dollar im dritten Quartal 2008. Dies entspricht einem Plus von 14 Prozent. Der Gesamtumsatz lag im dritten Quartal 2009 bei 23,6 Mrd. US-Dollar und damit um 1 Prozent über dem Wert des zweiten Quartals 2009 und um 7 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) unter dem Wert des dritten Quartals 2008.
„Durch unsere langfristige strategische Ausrichtung auf ‚higher-value’ Geschäftsfelder waren wir im dritten Quartal erneut in der Lage, eine hervorragende Gewinnspanne zu erzielen und die Erträge sowie den Cashflow zu steigern“, sagte Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, IBM President und Chief Executive Officer. „Zudem konnten wir eine positive Umsatzentwicklung in unserem Geschäft verzeichnen und unseren Marktanteil in den Bereichen Software und Hardware ausbauen.“
„Wir setzten die wachstumsorientierte Investition in Bereiche fort, in denen unsere Kunden Wertschöpfungspotenzial sehen. Dazu zählen Smarter Planet-Lösungen, Cloud-Computing und zukunftsweisende Geschäftsanalytik. Wir sind optimistisch für das Jahr 2009 und heben unsere Prognose für das Gesamtjahr erneut an. Wir bleiben unserer Zielsetzung im Rahmen der 2010-Roadmap mit einem Gewinn pro Aktie von 10 bis 11 US-Dollar deutlich voraus.“
IBM geht nun davon aus, dass der Jahresgewinn 2009 bei mindestens 9,85 US-Dollar pro Aktie liegen wird. Bisher lagen die Prognosen bei mindestens 9,70 US-Dollar.
Das Unternehmen erwartet in den Bereichen Software und Services für das Jahr 2009 beim Gewinn vor Steuern Wachstumsraten im zweistelligen Bereich auf ca. 8 Mrd. US-Dollar.
Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im dritten Quartal 2009 ein Umsatz von 9,9 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Dies entspricht einem Rückgang von 5 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in der Region Europa, Naher Osten und Afrika lagen bei 7,8 Mrd. US-Dollar – dies entspricht einem Minus von 12 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) blieben praktisch unverändert (minus 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) bei 5,2 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze lagen bei 634 Mio. US-Dollar und damit um 6 Prozent niedriger als im dritten Quartal 2008. Die Umsätze aus den Wachstumsmärkten des Unternehmens fielen um 6 Prozent (1 Prozent bei konstantem Wechselkurs) und belaufen sich auf 19 Prozent der Umsätze in den geografischen Regionen.
Die Gesamtumsätze von IBM Global Services fielen im dritten Quartal um 7 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Der Gewinn vor Steuern stieg um 11 Prozent. Im Bereich Global Technology Services fielen die Umsätze um 4 Prozent (2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 9,4 Mrd. US-Dollar. Im Bereich Global Business Services fielen die Umsätze um 11 Prozent (11 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,3 Mrd. US-Dollar.
Das Volumen der abgeschlossenen Serviceverträge in diesem Quartal belief sich auf insgesamt 11,8 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs. Dies entspricht einem Rückgang um 7 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs). 13 Vertragsabschlüsse lagen dabei jeweils über 100 Mio. US-Dollar. Darüber hinaus unterzeichnete IBM in den ersten zwei Oktobertagen drei Geschäftsabschlüsse mit einem Gesamtwert von fast 1 Mrd. US-Dollar.
Die Vertragsabschlüsse in den Bereichen Consulting and Systems Integration und Integrated Technology Services lagen bei 5,1 Mrd. US-Dollar und fielen damit um 16 Prozent (15 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Vertragsabschlüsse im Bereich Outsourcing stiegen um 1 Prozent (1 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 6,7 Mrd. US-Dollar. Der geschätzte Services-Backlog lag zum 30. September 2009 bei 134 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs im Vergleich zu 132 Mrd. US-Dollar am 30. Juni 2009. Im dritten Quartal 2008 lag dieser Wert bei 129 Mrd. US-Dollar.
Bei der Software wurde ein Umsatz von 5,1 Mrd. US-Dollar erzielt, was einem Minus von 3 Prozent (unverändert bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum dritten Quartal 2008 entspricht. Die Umsätze bei den Hauptprodukten im Bereich Middleware – hierzu gehören WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational – stiegen im dritten Quartal 2009 im Jahresvergleich um 2 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 2,9 Mrd. US-Dollar. Die Umsätze bei Betriebssystemen fielen im Jahresvergleich um 12 Prozent (8 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 521 Mio. US-Dollar.
Die IBM WebSphere-Software, die dem Kunden das Management zahlreicher Geschäftsprozesse über offene Standards für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Betriebssystemen erleichtert, brachte im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 14 Prozent. Die Umsätze im Bereich Information Management Software, mit der der Kunde Informationen on demand abrufen kann, blieben unverändert. Die Umsätze bei Tivoli Software (einer Infrastruktursoftware, mit der der Kunde Netzwerke, einschließlich Sicherheits- und Speicherfunktionen, zentral verwalten kann) stiegen um 5 Prozent. Bei der Lotus Software, mit deren Hilfe der Kunde mit effizientem Kommunikations- und Knowledge-Management in Echtzeit mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten kann, fielen die Umsätze im Jahresvergleich um 9 Prozent. Die Umsätze bei Rational (integrierte Tools für die Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung) erhöhten sich um 2 Prozent.
IBM verzeichnete im dritten Quartal eine Vergrößerung des Marktanteils in den Bereichen WebSphere, Information Management, Tivoli und Rational-Software.
Die Umsätze der Systems and Technology Group beliefen sich auf insgesamt 3,9 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 12 Prozent (11 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum dritten Quartal 2008 entspricht – jedoch einer Verbesserung des Jahresumsatzzuwachses im Vergleich zum zweiten Quartal 2009. Die Umsätze im Bereich Systems fielen um 13 Prozent (11 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze der konvergierten Serverprodukte System p fielen um 10 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2008. Bei den Mainframe-Serverprodukten System z fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent. Bei den MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) – dem Messwert für die Bereitstellung von System z Rechenleistung – war ein Rückgang um 20 Prozent festzustellen. Der Umsatz bei den IBM System x Servern erhöhte sich um 1 Prozent. Im Bereich System Storage fielen die Umsätze um 13 Prozent, im Bereich Retail Store Solutions um 15 Prozent. Der Umsatz bei Microelectronics OEM ging um 1 Prozent zurück.
IBM verzeichnete im dritten Quartal eine Vergrößerung des Marktanteils in den Bereichen System p, System x sowie Platten- und Bandspeicher.
Die Umsätze von Global Financing fielen im dritten Quartal um 15 Prozent (13 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 536 Mio. US-Dollar.
Die Bruttogewinnspanne des Unternehmens aus dem operativen Geschäft lag im dritten Quartal 2009 bei 45,1 Prozent (verglichen mit 43,3 Prozent im dritten Quartal 2008), was in erster Linie auf die verbesserte Marge in den Bereichen Services und Software zurückzuführen ist. Die Bruttogewinnspannen stiegen insgesamt im Jahresvergleich zum 20. Mal innerhalb der letzten 21 Quartale; die Bruttogewinnspannen im Bereich Services stiegen im Jahresvergleich zum 18. Mal innerhalb der letzten 19 Quartale.
Insgesamt beliefen sich die Kosten und anderen Einnahmen im operativen Geschäft im dritten Quartal 2009 auf 6,3 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Vertriebskosten, allgemeinen Kosten und Verwaltungskosten fielen um 11 Prozent auf 5,0 Mrd. US-Dollar. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Technologie lagen bei 1,4 Mrd. US-Dollar und fielen somit um 8 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus Intellectual Property und Entwicklungsanpassungen erhöhten sich in diesem Quartal auf 294 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 267 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die sonstigen (Einnahmen) und Ausgaben lagen im dritten Quartal 2009 bei 5 Mio. US-Dollar an Ausgaben im Vergleich zu 51 Mio. US-Dollar an Einnahmen im Vergleichszeitraum. Die Zinskosten fielen auf 84 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 159 Mio. US-Dollar im Vorjahr.
Der Steuersatz für IBM lag beim operativen Geschäft im dritten Quartal 2009 bei 26,5 Prozent im Vergleich zu 27,5 Prozent im selben Zeitraum des Vorjahres.
Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im dritten Quartal 2009 lag bei 1,34 Mrd. verglichen mit 1,38 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres. Mit Stand 30. September 2009 lag die Anzahl der im Streubesitz befindlichen Stammaktien bei 1,31 Mrd.
Die Schulden des Unternehmens (einschließlich Global Financing) beliefen sich auf 25,5 Mrd. US-Dollar verglichen mit 33,9 Mrd. US-Dollar am Ende des Jahres 2008. Aus Management-Sicht fielen die Schulden für Global Financing seit Ende des Jahres 2008 um 1,4 Mrd. US-Dollar auf insgesamt 22,9 Mrd. US-Dollar zum 30. September 2009, woraus ein Schulden-Aktien-Verhältnis von 7,0 zu 1 resultiert. Die Schulden (ohne Berücksichtigung von Global Financing) lagen bei insgesamt 2,5 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 4,0 Mrd. US-Dollar seit Ende des zweiten Quartals und 7,0 Mrd. US-Dollar seit Jahresende 2008 entspricht. Das Schulden-Kapitalisierungs-Verhältnis lag damit bei 14,2 Prozent (bisher: 48,7 Prozent).
IBM beendete das dritte Quartal 2009 mit einem Barmittelbestand von 11,5 Mrd. US-Dollar und einem Free Cash-Flow von 3,4 Mrd. US-Dollar, ohne Berücksichtigung der Global Financing-Außenstände. Das Unternehmen gab insgesamt 1,7 Mrd. US-Dollar an Anteilseigner aus, wobei 726 Mio. US-Dollar an Dividenden ausgeschüttet und 930 Mio. US-Dollar in Aktienrückkäufe investiert wurden. Die Bilanzzahlen des Unternehmens sind weiterhin stabil, und das Unternehmen ist sehr gut positioniert, um kommende Chancen optimal zu nutzen.
Ergebnisse 2009 seit Jahresbeginn
Der Nettogewinn in den neun Monaten bis 30. September 2009 lag bei 8,6 Mrd. US-Dollar verglichen mit 7,9 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht einem Plus von 9 Prozent. Der Gewinn je Stammaktie (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen) aus dem operativen Geschäft lag bei 6,42 US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 5,65 US-Dollar je Stammaktie (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Dies entspricht einem Plus von 14 Prozent. Der Gesamtumsatz im operativen Geschäft lagen in den abgelaufenen neun Monaten bei 68,5 Mrd. US-Dollar, was einem Minus von 11 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zu 76,6 Mrd. US-Dollar in den neun Monaten im Jahr 2008 entspricht.
