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Aktuelles

IBM gibt Ergebnisse für das zweite Quartal 2009 bekannt

  • Gewinn im operativen Geschäft von 2,32 US-Dollar je Stammaktie - ein Plus von 18 Prozent
  • Gewinnprognose je Aktie für das Gesamtjahr 2009 auf mindestens 9,70 US-Dollar statt bisher 9,20 US-Dollar angehoben
  • Free Cash-Flow von 3,4 Mrd. US-Dollar; Barmittelbestand von 12,5 Mrd. US-Dollar
  • Nettogewinn von 3,1 Mrd. US-Dollar - ein Plus von 12 Prozent; Nettogewinnspanne von 13,3 Prozent - ein Plus von 3,0 Prozentpunkten;
  • Gewinnspanne vor Steuern von 18,3 Prozent - ein Plus von 4,1 Prozentpunkten; höchster Anstieg seit mehr als drei Jahren
  • Bruttogewinnspanne von 45,5 Prozent - ein Plus von 2,3 Prozentpunkten; kontinuierliche Steigerung in 19 der letzten 20 Quartale
  • Umsatz von 23,3 Mrd. US-Dollar - ein Minus von 13 Prozent oder 7 Prozent bei konstantem Wechselkurs
  • Anstieg bei der Gewinnspanne vor Steuern bei der Software von 8,3 Prozentpunkten; beim Gewinn plus 24 Prozent
  • Prognosen bei der Gewinnsteigerung vor Steuern bei der Software für das Jahr 2009 im zweistelligen Bereich auf insgesamt 8 Mrd. US-Dollar
  • Anstieg bei der Gewinnspanne vor Steuern im Bereich Services von 4,1 Prozentpunkten; beim Gewinn plus 23 Prozent
  • Anstieg bei den Vertragsabschlüssen im Bereich Services um 3 Prozent; Anstieg bei den Vertragsabschlüssen im Bereich Strategic Outsourcing von 38 Prozent (beide Angaben bei konstantem Wechselkurs)
  • 17 Vertragsabschlüsse im Bereich Services jeweils über 100 Mio. US-Dollar
  • Umsatzplus im öffentlichen Sektor von 7 Prozent (bei konstantem Wechselkurs)

ARMONK, New York, 16. Juli 2009. . . IBM gab heute bekannt, dass im zweiten Quartal 2009 im operativen Geschäft ein Gewinn von 2,32 US-Dollar je Stammaktie verzeichnet werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung um 18 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Stammaktie 1,97 US-Dollar (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Der Gewinn je Aktie in diesem Quartal war der höchste Gewinn, der jemals in der Geschichte des Unternehmens im ersten, zweiten oder dritten Quartal erzielt wurde (jeweils unter Berücksichtigung von Aktiensplits).

Der Nettogewinn im zweiten Quartal lag bei 3,1 Mrd. US-Dollar verglichen mit 2,8 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal 2008. Dies entspricht einem Plus von 12 Prozent. Der Gesamtumsatz lag im zweiten Quartal 2009 bei 23,3 Mrd. US-Dollar und fiel damit um 13 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs) niedriger aus als im zweiten Quartal 2008.

Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, President und Chief Executive Officer: „Resultierend aus unserer strategischen Umstrukturierung verfügen wir nun über ein sehr leistungsfähiges Geschäftsmodell, das uns überdurchschnittliche Ergebnisse beim Gewinn, beim Cash-Flow und beim Client Value bringt“. „Auch im zweiten Quartal haben wir unsere strategischen Investitionen in Smarter Planet-Lösungen, Geschäftsanalyseprogramme und die Rechenzentren der nächsten Generation fortgesetzt. Wir sind daher hinsichtlich der Positionierung von IBM bei der Nutzung der aktuellen Wachstumschancen aber auch der kommenden Chancen, die das sich erholende Wirtschaftsumfeld bietet, optimistisch. Wir sind unserer Zielsetzung bei der 2010-Roadmap mit einem Gewinn pro Aktie von 10 bis 11 US-Dollar deutlich voraus“.

IBM geht nun davon aus, dass der Jahresgewinn im Jahr 2009 bei mindestens 9,70 US-Dollar pro Aktie liegen wird. Bisher lagen die Prognosen bei mindestens 9,20 US-Dollar. Das Unternehmen erwartet bei der Software für das Jahr 2009 beim Gewinn vor Steuern eine Wachstumsrate im zweistelligen Bereich auf ca. 8 Mrd. US-Dollar. Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im zweiten Quartal 2009 ein Umsatz von 9,9 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Dies entspricht einem Rückgang von 9 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in der Region Europa, Naher Osten und Afrika lagen bei 7,9 Mrd. US-Dollar - dies entspricht einem Minus von 20 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) fielen um 7 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,9 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze lagen bei 537 Mio. US-Dollar und damit um 24 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2008. Die Umsätze aus den Wachstumsmärkten des Unternehmens fielen um 11 Prozent (plus 1 Prozent bei konstantem Wechselkurs) und repräsentieren 18 Prozent der Umsätze in den geografischen Regionen.

Die Gesamtumsätze von IBM Global Services fielen im zweiten Quartal um 12 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Der Gewinn vor Steuern stieg um 23 Prozent. Im Bereich Global Technology Services fielen die Umsätze um 10 Prozent (2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 9,1 Mrd. US-Dollar. Im Bereich Global Business Services fielen die Umsätze um 15 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,3 Mrd. US-Dollar. Das Volumen der abgeschlossenen Serviceverträge in diesem Quartal belief sich auf insgesamt 14,0 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs. Dies entspricht einem Rückgang um 5 Prozent (plus 3 Prozent bei konstantem Wechselkurs).

17 Vertragsabschlüsse lagen dabei jeweils über 100 Mio. US-Dollar. Die Vertragsabschlüsse in den Bereichen Consulting and Systems Integration und Integrated Technology Services lagen bei 6,0 Mrd. US-Dollar und fielen damit um 14 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Vertragsabschlüsse im Bereich Outsourcing stiegen um 3 Prozent (12 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 8,0 Mrd. US-Dollar. Der geschätzte Services-Backlog lag zum 30. Juni 2009 bei 132 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs. Zum 31. März 2009 lag dieser Wert bei 126 Mrd. US-Dollar.

Bei der Software wurde ein Umsatz von 5,2 Mrd. US-Dollar erzielt, was einem Minus von 7 Prozent (unverändert bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 entspricht. Die Umsätze im Bereich Middleware - hierzu gehören WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational - fielen im zweiten Quartal 2009 im Jahresvergleich um 2 Prozent (plus 5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 3,0 Mrd. US-Dollar. Die Umsätze bei Betriebssystemen fielen im Jahresvergleich um 11 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 529 Mio. US-Dollar.

Die IBM WebSphere-Software, die dem Kunden das Management zahlreicher Geschäftsprozesse über offene Standards für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Betriebssystemen erleichtert, brachte im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 8 Prozent. Die Umsätze im Bereich Information Management Software, mit der der Kunde Informationen on demand abrufen kann, fielen um 4 Prozent. Die Umsätze bei Tivoli Software (einer Infrastruktursoftware, mit der der Kunde Netzwerke, einschließlich Sicherheits- und Speicherfunktionen, zentral verwalten kann) fielen um 2 Prozent. Bei der Lotus Software, mit deren Hilfe der Kunde mit effizientem Kommunikations- und Knowledge-Management in Echtzeit mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten kann, fielen die Umsätze im Jahresvergleich um 14 Prozent. Die Umsätze bei Rational (integrierte Tools für die Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung) gingen um 2 Prozent zurück.

Die Umsätze der Systems and Technology Group beliefen sich auf insgesamt 3,9 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 26 Prozent (22 Prozent bei konstantem Wechselkurs) entspricht. Die Umsätze im Bereich Systems fielen um 26 Prozent (22 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze der konvergierten Serverprodukte System p fielen um 13 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2008. Bei den Mainframe-Serverprodukten System z fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 39 Prozent. Bei den MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) - dem Messwert für die Bereitstellung von System z Rechenleistung - war ein Rückgang um 20 Prozent festzustellen. Der Umsatz bei den IBM System x Servern ging um 22 Prozent zurück. Im Bereich System Storage fielen die Umsätze um 20 Prozent, im Bereich Retail Store Solutions um 41 Prozent. Der Umsatz bei Microelectronics OEM ging um 23 Prozent zurück.

Die Umsätze von Global Financing fielen im zweiten Quartal um 10 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 568 Mio. US-Dollar. Die Bruttogewinnspanne des Unternehmens aus dem operativen Geschäft lag im zweiten Quartal 2009 bei 45,5 Prozent (verglichen mit 43,2 Prozent im zweiten Quartal 2008), was in erster Linie auf die sich erholenden Bereiche Services und Software zurückzuführen ist.

Insgesamt beliefen sich die Kosten und anderen Einnahmen im operativen Geschäft im zweiten Quartal 2009 auf 6,3 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Vertriebskosten, allgemeinen Kosten und Verwaltungskosten fielen um 19 Prozent auf 5,1 Mrd. US-Dollar. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Technologie lagen bei 1,4 Mrd. US-Dollar und fielen somit um 14 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus Intellectual Property und Entwicklungsanpassungen erhöhten sich in diesem Quartal auf 302 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 285 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die anderen (Einnahmen) und Ausgaben lagen im zweiten Quartal 2009 bei 28 Mio. US-Dollar an Einnahmen im Vergleich zu 24 Mio. US-Dollar im Vergleichszeitraum. Die Zinskosten fielen auf 101 Mio. US-Dollar im Vergleich zu bisher 145 Mio. US-Dollar.

Der Steuersatz für IBM lag beim operativen Geschäft im zweiten Quartal 2009 bei 27,2 Prozent im Vergleich zu 27,5 Prozent im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im zweiten Quartal 2009 lag bei 1,34 Mrd. verglichen mit 1,40 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres. Mit Stand 30. Juni 2009 lag die Anzahl der im Streubesitz befindlichen Stammaktien bei 1,31 Mrd.

Die Schulden des Unternehmens (einschließlich Global Financing) beliefen sich auf 29,4 Mrd. US-Dollar verglichen mit 33,9 Mrd. US-Dollar am Ende des Jahres 2008. Aus Managementsicht fielen die Schulden für Global Financing seit Ende des Jahres 2008 um 1,6 Mrd. US-Dollar auf insgesamt 22,8 Mrd. US-Dollar zum 30. Juni 2009, woraus ein Schulden-Aktien-Verhältnis von 6,9 zu 1 resultiert. Die Schulden (ohne Berücksichtigung von Global Financing) lagen bei insgesamt 6,6 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 3,0 Mrd. US-Dollar seit Jahresende 2008 entspricht. Das Schulden-Kapitalisierungs-Verhältnis lag damit bei 35,0 Prozent (bisher: 48,7 Prozent).

IBM beendete das zweite Quartal mit einem Barmittelbestand von 12,5 Mrd. US-Dollar und einem Free Cash-Flow von 3,4 Mrd. US-Dollar, ohne Berücksichtigung der Global Financing-Außenstände. Die Ausschüttung an Aktionäre des Unternehmens belief sich auf 2,4 Mrd. US-Dollar, wobei 732 Mio. US-Dollar an Dividenden ausgeschüttet und 1,7 Mrd. US-Dollar in Aktienrückkäufe investiert wurden. Die Bilanzzahlen des Unternehmens sind weiterhin stabil, und das Unternehmen ist sehr gut positioniert, um kommende Chancen optimal zu nutzen.

Ergebnisse 2009 seit Jahresbeginn
Der Nettogewinn in den sechs Monaten bis 30. Juni 2009 lag bei 5,4 Mrd. US-Dollar verglichen mit 5,1 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht einem Plus von 6 Prozent. Der Gewinn je Stammaktie (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen) aus dem operativen Geschäft lag bei 4,02 US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 3,61 US-Dollar je Stammaktie (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Dies entspricht einem Plus von 11 Prozent. Der Gesamtumsatz im operativen Geschäft lagen in den abgelaufenen sechs Monaten bei 45,0 Mrd. US-Dollar, was einem Minus von 12 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zu 51,3 Mrd. US-Dollar in den sechs Monaten im Jahr 2008 entspricht.

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