- Gewinn im operativen Geschäft von 1,70 US-Dollar je Stammaktie – ein Plus von 4 Prozent
- IBM geht weiter davon aus, dass der Jahresgewinn im Jahr 2009 bei mindestens 9,20 US-Dollar pro Aktie liegen wird
- Free Cash-Flow von 1 Mrd. US-Dollar – eine Steigerung um 450 Mio. US-Dollar
- Bruttogewinnspanne von 43,4 Prozent – ein Plus von 1,9 Prozentpunkten
- Nettogewinn von 2,3 Mrd. US-Dollar – ein Rückgang um 1 Prozent; Steigerung der Nettogewinnspanne um 1,1 Prozentpunkte
- Umsatz von 21,7 Mrd. US-Dollar – ein Minus von 11 Prozent bedingt durch den starken US-Dollar (minus 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs)
- Gewinnspanne vor Steuern bei der Software von 2,9 Prozentpunkten – ein Gewinnplus von 5 Prozent
- Gewinnspanne vor Steuern bei Global Services von 1,6 Prozentpunkten – ein Gewinnplus von 4 Prozent
- Anstieg bei den abgeschlossenen Serviceverträgen um 10 Prozent, bei den langfristigen Vertragsabschlüssen um 27 Prozent (beide bei konstantem Wechselkurs)
- 16 Vertragsabschlüsse im Servicesbereich jeweils über 100 Mio. US-Dollar
- Umsatzplus in den Wachstumsmärkten von 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs
- Dividendenzahlungen und Aktienrückkaufe in Höhe von nahezu 2,5 Mrd. US-Dollar
ARMONK, New York, 20. April 2009 . . . IBM gab heute bekannt, dass im ersten Quartal 2009 im operativen Geschäft ein Gewinn von 1,70 US-Dollar je Stammaktie verzeichnet werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung um 4 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Stammaktie 1,64 US-Dollar (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Der Nettogewinn lag im ersten Quartal bei 2,30 Mrd. US-Dollar verglichen mit 2,32 Mrd. US-Dollar im ersten Quartal 2008 und damit um 1 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag im ersten Quartal 2009 bei 21,7 Mrd. US-Dollar und ging damit um 11 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) gegenüber dem Umsatz im ersten Quartal 2008 zurück.
"Die Performance von IBM kann sich auch in diesem Quartal trotz des sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sehen lassen. Dies lag in erster Linie an unseren langfristig ausgelegten Strategien: Stärkere Konzentration auf die Bereiche Software und Services, Veräußerung von ‚commodity business’ sowie Entwicklung von Kundenlösungen zur Senkung der Kosten und zur Kapitalerhaltung. Gleichzeitig profitieren wir von unserem strukturierten Ansatz beim Kosten- und Ausgabenmanagement, wodurch wir unsere finanzielle Position deutlich stärken konnten", sagte Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, IBM President und Chief Executive Officer.
"Wir befinden uns in einer sehr guten Position, um diese Entwicklung auch weiterhin sehr agressiv voranzutreiben und unsere stabile Cash-Performance dazu zu nutzen, kommende Chancen optimal auszuschöpfen. Hierzu zähle ich u. a. die Smarter Planet-Initiativen und andere strategische Konzepte. Wir sind auf dem Weg zu den angestrebten 10 bis 11 US-Dollar pro Aktie bis zum Jahr 2010 unseren gesetzten Planvorgaben immer noch einen Schritt voraus."
IBM geht davon aus, dass der Jahresgewinn im Jahr 2009 bei mindestens 9,20 US-Dollar pro Aktie liegen wird.
Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im ersten Quartal 2009 ein Umsatz von 9,3 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Dies entspricht einem Rückgang von 7 Prozent (3 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika lagen bei 7,2 Mrd. US-Dollar – dies entspricht einem Minus von 18 Prozent (3 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) fielen um 6 Prozent (3 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,8 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze lagen bei 461 Mio. US-Dollar und damit um 34 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2008. Die Umsätze aus den Wachstumsmärkten des Unternehmens fielen um 12 Prozent (plus 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) und belaufen sich auf 17 Prozent der Umsätze in den geografischen Regionen.
Die Gesamtumsätze von IBM Global Services fielen um 10 Prozent (2 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Im Bereich Global Technology Services fielen die Umsätze um 10 Prozent (1 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 8,8 Mrd. US-Dollar. Im Bereich Global Business Services fielen die Umsätze um 10 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,4 Mrd. US-Dollar. Das Volumen der abgeschlossenen Serviceverträge in diesem Quartal belief sich auf insgesamt 12,5 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs. Dies entspricht einem Rückgang um 1 Prozent (plus 10 Prozent bei konstantem Wechselkurs). 16 Vertragsabschlüsse lagen dabei jeweils über 100 Mio. US-Dollar. Die kurzfristigen Vertragsabschlüsse lagen bei 5,5 Mrd. US-Dollar und gingen damit um 14 Prozent (5 Prozent bei konstantem Wechselkurs) zurück. Bei den langfristigen Vertragsabschlüssen konnte ein Anstieg um 14 Prozent (27 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 7,0 Mrd. US-Dollar verzeichnet werden. Das geschätzte Services-Backlog lag zum 31. März bei 126 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs verglichen mit 130 Mrd. US-Dollar zum Jahresende 2008.
Bei der Software wurde ein Umsatz von 4,5 Mrd. US-Dollar erzielt, was einem Minus von 6 Prozent (plus 2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum ersten Quartal 2008 entspricht. Der Gewinn vor Steuern stieg um 5 Prozent. Die Umsätze im Bereich Middleware – hierzu gehören WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational – fielen im ersten Quartal 2009 im Jahresvergleich um 5 Prozent (plus 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 3,6 Mrd. US-Dollar. Bei den Betriebssystemen fielen die Umsätze im Jahresvergleich um 7 Prozent (gleichbleibend bei konstantem Wechselkurs) auf 492 Mio. US-Dollar.
Die IBM WebSphere-Software, die dem Kunden das Management zahlreicher Geschäftsprozesse über offene Standards für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Betriebssystemen erleichtert, brachte im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 5 Prozent. Die Umsätze im Bereich Information Management Software, mit der der Kunde Informationen on demand abrufen kann, fielen um 8 Prozent. Die Umsätze bei Tivoli Software (einer Infrastruktursoftware, mit der der Kunde Netzwerke, einschließlich Sicherheits- und Speicherfunktionen, zentral verwalten kann) fielen um 1 Prozent. Bei der Lotus Software, mit deren Hilfe der Kunde mit effizientem Kommunikations- und Knowledge-Management in Echtzeit mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten kann, fielen die Umsätze um 12 Prozent. Die Umsätze bei Rational (integrierten Tools zur Optimierung der Softwareentwicklung) erhöhten sich um 9 Prozent.
Die Umsätze der Systems and Technology Group beliefen sich auf insgesamt 3,2 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 23 Prozent (18 Prozent bei konstantem Wechselkurs) entspricht. Die Umsätze im Bereich Systems fielen um 22 Prozent (15 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze der konvergierten Serverprodukte System p fielen um 2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2008. Bei den Mainframe-Serverprodukten System z fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19 Prozent. Bei den MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) – dem Messwert für die Bereitstellung von IBM System z Rechenleistung – war ein Anstieg um 18 Prozent festzustellen. Der Umsatz bei den IBM System x Servern ging um 27 Prozent zurück. Im Bereich System Storage fielen die Umsätze um 20 Prozent, im Bereich Retail Store Solutions um 38 Prozent. Der Umsatz bei Microelectronics OEM ging um 36 Prozent zurück.
Die Umsätze von Global Financing fielen im ersten Quartal um 9 Prozent (gleichbleibend bei konstantem Wechselkurs) auf 578 Mio. US-Dollar.
Die Bruttogewinnspanne des Unternehmens aus dem operativen Geschäft lag im ersten Quartal 2009 bei 43,4 Prozent (verglichen mit 41,5 Prozent im ersten Quartal 2008), wobei insbesondere in den Segmenten Software und Services höhere Gewinnspannen erzielt wurden.
Insgesamt beliefen sich die Kosten und anderen Einnahmen im operativen Geschäft im ersten Quartal 2009 auf 6,3 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 9 Prozent entspricht – verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Vertriebskosten, allgemeinen Kosten und Verwaltungskosten fielen um 6 Prozent auf 5,3 Mrd. US-Dollar. Darin enthalten sind die Kosten für die Anpassung des Personalbestands von ca. 265 Mio. US-Dollar. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Technologie lagen bei 1,5 Mrd. US-Dollar und fielen somit um 6 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus Intellectual Property und Entwicklungsanpassungen fielen in diesem Quartal auf 268 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 274 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die anderen (Einnahmen) und Ausgaben lagen im ersten Quartal 2009 bei 304 Mio. US-Dollar an Einnahmen. Hierin enthalten sind Nettoerlöse von 298 Mio. US-Dollar durch den Verkauf verschiedener Teile des Logistikprozesses des Unternehmens. Im Vorjahreszeitraum lagen die Einnahmen bei 125 Mio. US-Dollar. Die Zinskosten fielen auf 136 Mio. US-Dollar im Vergleich zu bisher 178 Mio. US-Dollar.
Der Steuersatz für IBM lag beim operativen Geschäft im ersten Quartal 2009 bei 26,5 Prozent im Vergleich zu 27,5 Prozent im selben Zeitraum des Vorjahres. Das entspricht einem Rückgang von 1 Prozent.
Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im ersten Quartal 2009 lag bei 1,35 Mrd. verglichen mit 1,41 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres. Mit Stand 31. März 2009 lag die Anzahl der im Streubesitz befindlichen Stammaktien bei 1,32 Mrd.
Die Schulden des Unternehmens (einschließlich Global Financing) beliefen sich auf 31,0 Mrd. US-Dollar verglichen mit 33,9 Mrd. US-Dollar am Ende des Jahres 2008. Aus Managementsicht gingen die Schulden für Global Financing seit Ende des Jahres 2008 mit Stand 31. März 2009 um 1 Mrd. US-Dollar auf insgesamt 23,4 Mrd. US-Dollar zurück, woraus ein Schulden-Aktien-Verhältnis von 7,0 zu 1 resultiert. Die Schulden (ohne Berücksichtigung von Global Financing) beliefen sich auf 7,6 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 1,9 Mrd. US-Dollar seit Jahresende 2008 entspricht. Das Schulden-Kapitalisierungs-Verhältnis fiel damit von 48,7 Prozent auf 42,4 Prozent. Darin spiegelt sich die Übernahme von SFAS No. 160 in der Consolidated Statement of Financial Position wider.
IBM beendete das erste Quartal mit einem Barmittelbestand von 12,3 Mrd. US-Dollar und einem Free Cash-Flow von 1,0 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht einem Plus von 450 Mio. US-Dollar im Jahresvergleich, ohne Berücksichtigung der Global Financing-Außenstände. Das Unternehmen schüttete nahezu 2,5 Mrd. US-Dollar in Form von Dividendenzahlungen (675 Mio. US-Dollar) und Aktienrückkäufen (1,8 Mrd. US-Dollar) an seine Aktionäre aus. Die Bilanzzahlen des Unternehmens sind weiterhin stabil, und das Unternehmen ist sehr gut positioniert, um kommende Chancen optimal zu nutzen.
