Weil am Rhein/Stuttgart, 09. Dezember 2008. Endress+Hauser (E+H) hat sich für die Neuanschaffung aktueller Großrechnertechnologie zur Optimierung des eigenen IT-Betriebs entschieden. Damit wird die IT-seitige Voraussetzung für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens für die nächsten Jahre gelegt. Seit vielen Jahren macht das Unternehmen gute Erfahrungen mit der Mainframe-Plattform. Ab 2009 werden zwei IBM System z10-Systeme dann das Herzstück der Informationsverarbeitung bei E+H bilden.
Welches IT-Fundament versorgt die Endress+Hauser Gruppe und eine wachsende Zahl ihrer Kunden in Zukunft am besten? Die Klärung dieser Frage bedurfte einer systematischen Untersuchung. Schließlich sind die Anforderungen an Leistung und Verfügbarkeit kontinuierlich gewachsen. Denn auch die Firmengruppe wächst und damit die Last im E+H Rechenzentrum. Außerdem kommen neue Geschäftsanwendungen hinzu, andere werden weiter entwickelt.
Dazu wurden sehr unterschiedliche Konzepte untersucht: Von vielen geclusterten kleinen Servern, die den Abschied vom Dinosaurier bedeutet hätten, bis hin zu einer Mainframe-basierten Lösung. Um die beste Lösung zu finden, wurden nicht nur die Anschaffungskosten (TCA = Total Cost of Acquisition), sondern auch die Lebenszykluskosten (TCO = Total Cost of Ownership) analysiert. Oft sind die Betriebskosten um ein Vielfaches höher als die Anschaffungskosten. Auch die Kollegen aus dem E+H Kerngeschäft "Mess- und Automatisierungstechnik" kennen das und berücksichtigen deshalb stets den gesamten Lebenszyklus einer Anlage eines E+H Kunden.
Doch es waren nicht nur die Kosten, die dafür sprachen, es beim Mainframe zu belassen. Die neue Infrastruktur soll die Verfügbarkeit der Systeme und die Antwortzeiten weiter verbessern. Um die asiatischen Schriftzeichen zu integrieren, steht die Migration auf Unicode an - ein echter Performance-Fresser. Die hohen Sicherheitsstandards sollen noch weiter gesteigert, die Vorteile der Virtualisierung weiterhin genutzt werden.
Nach Abwägung aller Faktoren war klar: Auch in Zukunft wird Endress+Hauser mit dem IBM Großrechner arbeiten. Ab 2009 werden sich sogar zwei Systeme vom Typ „System z10 Enterprise Class“ die Arbeit im lokalen Parallel Sysplex-Betrieb teilen, d.h. beide Maschinen werden am Rechenzentrum in Weil betrieben und sichern sich gegenseitig gegen Ausfälle ab. Während der Systemwartung kann auf einer Maschine weitergearbeitet werden, die Downtime lässt sich so erheblich reduzieren. "Das ist nicht nur für die E+H Anwender wichtig, sondern zunehmend auch für E+H Kunden, deren Daten und Anwendungen im Rechenzentrum vorgehalten werden", sagt Jan Olaf, Bereichsleiter Marketing bei der Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG.. " Mit Dinosauriern hat die z10 indes keine Ähnlichkeit, ist das System doch flexibel mit einzigartigen Möglichkeiten der Virtualisierung, hochverfügbar und überdies noch energiesparend."
Das System z10 Enterprise Class (EC) bei Endress+Hauser:
Zahl der Systeme: 2 im Parallel-Sysplex-Betrieb
Taktfrequenz: 4,2 GHz
Zahl der Prozessoren: je 51; davon für
- Datenbanken: 17 (12 CPs und 5 zIIPs)
- Interne Kommunikation: 2 CFs
- Anwendungen unter Linux: 32 IFLs
Hauptspeicher: je 1,5 TB (1.500 GB)
Stellfläche: je 2 m² (!)
Mehr über System z erfahren Sie unter ibm.com/systems/de/z.
