- Gewinn im operativen Geschäft von 1,98 US-Dollar je Stammaktie – ein Plus von 28 Prozent (32 Prozent ohne Berücksichtigung des Vorjahresgewinns aus der Veräußerung von PSD)
- Gesamtumsatz von 26,8 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 13 Prozent
- Umsatzplus bei Global Technology Services von 15 Prozent – Gewinnplus vor Steuern von 26 Prozent
- Umsatzplus bei Global Business Services von 18 Prozent – Gewinnplus vor Steuern von 31 Prozent
- Abgeschlossene Serviceverträge in Höhe von insgesamt 14,7 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 12 Prozent (12,2 Mrd. US-Dollar oder plus 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs)
- Kurzfristige Abschlüsse von Serviceverträgen mit einem Plus von 18 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs)
- Umsatzplus im Bereich Software von 17 Prozent – Gewinnplus vor Steuern von 19 Prozent
- Umsatzplus im Bereich Systems von 10 Prozent, bei System z Mainframe-Servern von 32 Prozent
- Umsatzplus im Raum EMEA von 20 Prozent, im Raum Asien/Pazifik von 16 Prozent, in den USA von 5 Prozent
- 18 Prozent der Umsätze aus den Geopraphien in Wachstumsmärkten – ein Plus von 21 Prozent (14 Prozent bei konstantem Wechselkurs)
ARMONK, New York, 17. Juli 2008. . . IBM gab heute bekannt, dass im zweiten Quartal 2008 im operativen Geschäft ein Gewinn von 1,98 US-Dollar je Stammaktie verzeichnet werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung von 28 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Stammaktie 1,55 US-Dollar (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Darin enthalten ist ein Gewinn von 5 Cent je Stammaktie aus der Veräußerung von Printing Systems Division (PSD) im zweiten Quartal 2007. Ohne Berücksichtigung dieses Gewinns im Vorjahreszeitraum stieg der Gewinn im operativen Geschäft im zweiten Quartal 2008 im Jahresvergleich um 32 Prozent.
Der Gewinn im zweiten Quartal aus dem operativen Geschäft lagen bei 2,8 Mrd. US-Dollar verglichen mit 2,3 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal 2007. Dies entspricht einem Plus von 22 Prozent. Hierin berücksichtigt ist der Gewinn aus der Veräußerung von PSD. Ohne Berücksichtigung dieses Gewinns stieg der Gewinn aus dem operativen Geschäft um 26 Prozent verglichen mit demselben Zeitraum des Vorjahres. Der Gesamtumsatz lag im zweiten Quartal 2008 bei 26,8 Mrd. US-Dollar und damit um 13 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) über dem Wert des zweiten Quartals 2007.
„IBM kann auf ein außerordentliches Quartal und ein starkes erstes Halbjahr 2008 zurückblicken. Diese Ergebnisse zeigen, dass IBM sowohl in neuen als auch etablierten Märkten erfolgreich ist. Einmal mehr haben die IBM Mitarbeiter weltweit eine hervorragende Leistung erbracht“, sagte Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, President und Chief Executive Officer.
„Nach einer Neupositionierung in den vergangenen Jahren verfügt IBM heute über ein unverwechselbares Geschäftsmodell, das uns einen Wettbewerbsvorteil in einer globalen Wirtschaft verleiht: wiederholt starke Umsätze und Gewinne, weltweite Präsenz und Größe, Services- und Produktangbeote mit einem echten Wertbeitrag für unsere Kunden und eine starke, flexible Finanzgrundlage.
„Wir sind zuversichtlich im Hinblick auf unser Jahresergebnis und den im Rahmen unserer Roadmap 2010 angestrebten Gewinn von 10 bis 11 US-Dollar je Stammaktie.“
Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im zweiten Quartal 2008 ein Umsatz von 10,9 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Dies entspricht einem Anstieg von 8 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika lagen bei 9,8 Mrd. US-Dollar – dies entspricht einem Plus von 20 Prozent (7 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) stiegen um 16 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 5,3 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze lagen bei 706 Mio. US-Dollar und damit um 17 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2007. Die Umsätze aus den neuen Wachstumsmärkten des Unternehmens stiegen um 21 Prozent (14 Prozent bei konstantem Wechselkurs) und repräsentieren 18 Prozent der Umsätze, die in den Geographien erzielt wurden.
Die Gesamtumsätze von IBM Global Services stiegen um 16 Prozent (8 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Im Bereich Global Technology Services stiegen die Umsätze um 15 Prozent (8 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 10,1 Mrd. US-Dollar, wobei ein erhebliches Wachstum bei den Umsätzen bestehender Kunden zu verzeichnen war. Im Bereich Global Business Services, der von der Stärke der Consulting Services profitierte, stiegen die Umsätze um 18 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 5,1 Mrd. US-Dollar. Das Volumen der abgeschlossenen Serviceverträge in diesem Quartal belief sich auf insgesamt 14,7 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs. Dies entspricht einem Plus von 12 Prozent (12,2 Mrd. US-Dollar oder plus 4 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die kurzfristigen Vertragsabschlüsse stiegen um 18 Prozent auf 7,0 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs (5,8 Mrd. US-Dollar oder plus 9 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Das Quartal wurde mit einem geschätzten Services-Backlog von 117 Mrd. US-Dollar (bei konstantem Wechselkurs) abgeschlossen (einschließlich Strategic Outsourcing, Business Transformation Outsourcing, Integrated Technology Services, Global Business Services und Maintenance). Dies entspricht einem Anstieg um etwa 1 Mrd. US-Dollar im Vergleich zum zweiten Quartal 2007.
Die Umsätze der Systems and Technology Group beliefen sich auf insgesamt 5,2 Mrd. US-Dollar, was einer Steigerung um 2 Prozent (Rückgang von 3 Prozent bei konstantem Wechselkurs) entspricht. Ohne Berücksichtigung der Auswirkungen durch die Veräußerung von PSD im Juni 2007 lag das Umsatzwachstum bei 5 Prozent (gleichbleibend bei konstantem Wechselkurs) im Jahresvergleich. Die Umsätze im Bereich Systems stiegen um 10 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Bei den Mainframe-Serverprodukten System z nahmen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 32 Prozent zu. Bei den MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) – den Messwert für die Bereitstellung von IBM System z Rechenleistung – war ein Anstieg um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen. Die Umsätze der zusammengeführten Serverprodukte System p stiegen um 29 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2007. Der Umsatz bei System x Servern ging um 5 Prozent zurück, der Umsatz bei System i Servern um 47 Prozent. Im Bereich System Storage erhöhten sich die Umsätze um 12 Prozent, wohingegen im Bereich Retail Store Solutions ein gleichbleibender Umsatz festzustellen war. Der Umsatz bei Microelectronics OEM ging um 19 Prozent zurück.
Bei der Software wurde ein Umsatz von 5,6 Mrd. US-Dollar erzielt, was einem Plus von 17 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum zweiten Quartal 2007 entspricht. Die Umsätze im gesamten Bereich Middleware – hierzu gehören WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational – stiegen im zweiten Quartal 2008 im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 4,3 Mrd. US-Dollar. Bei Betriebssystemen stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 4 Prozent auf 592 Mio. US-Dollar.
Die IBM WebSphere-Software, die dem Kunden das Management zahlreicher Geschäftsprozesse über offene Standards für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Betriebssystemen erleichtert, brachte im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 9 Prozent. Im Bereich Information Management Software – mit der der Kunde Informationen on demand abrufen kann – stiegen die Umsätze um 30 Prozent. Die Umsätze bei Tivoli Software (einer Infrastruktursoftware, mit der der Kunde Netzwerke, einschließlich Sicherheits- und Speicherfunktionen, zentral verwalten kann) stiegen um 9 Prozent. Bei der Lotus Software, mit deren Hilfe der Kunde mit effizientem Kommunikations- und Knowledge-Management in Echtzeit mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten kann, stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 21 Prozent. Im Bereich Rational (integrierten Tools zur Optimierung der Softwareentwicklung) erhöhten sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 37 Prozent.
Die Umsätze von Global Financing stiegen im zweiten Quartal um 6 Prozent (minus 2 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 634 Mio. US-Dollar.
Die Bruttogewinnspanne des Unternehmens aus dem operativen Geschäft lag im zweiten Quartal 2008 bei 43,2 Prozent (verglichen mit 41,8 Prozent im zweiten Quartal 2007).
Insgesamt beliefen sich die Kosten und andere Einnahmen im operativen Geschäft im zweiten Quartal 2008 auf 7,8 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg um 15 Prozent entspricht. Die Vertriebskosten, allgemeinen Kosten und Verwaltungskosten stiegen um 12 Prozent auf 6,3 Mrd. US-Dollar. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Technologie stiegen um 8 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus Intellectual Property und Entwicklungsanpassungen erhöhten sich in diesem Quartal auf 285 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 246 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bei anderen (Einnahmen) und Ausgaben handelte es sich um Einnahmen von 24 Mio. US-Dollar, ein Rückgang von 228 Mio. US-Dollar als Ergebnis von Kurssicherungsgeschäften und der Auswirkungen des Gewinns aus der Veräußerung von PSD im zweiten Quartal 2007 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Zinskosten stiegen auf 145 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 130 Mio. US-Dollar. Dies war in erster Linie auf den Anstieg bei den Schulden für die Finanzierung des beschlossenen beschleunigten Rückkaufs von Unternehmensaktien zurückzuführen.
Der effektive Steuersatz für IBM lag beim operativen Geschäft im zweiten Quartal 2008 bei 27,5 Prozent im Vergleich zu 28,0 Prozent im selben Zeitraum des Vorjahres.
Der Aktienrückkauf im zweiten Quartal belief sich auf eine Summe von ca. 4,7 Mrd. US-Dollar auf Barauszahlungsbasis. Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im zweiten Quartal lag bei 1,40 Mrd. verglichen mit 1,46 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres. Mit Stand 30. Juni 2008 lag die Anzahl der im Streubesitz befindlichen Stammaktien bei 1,35 Mrd.
Die Schulden des Unternehmens (einschließlich Global Financing) beliefen sich auf 34,2 Mrd. US-Dollar verglichen mit 35,3 Mrd. US-Dollar am Ende des Jahres 2007. Aus Managementsicht stiegen die Schulden für Global Financing seit Ende des Jahres 2007 um 639 Mio. US-Dollar auf insgesamt 25,2 Mrd. US-Dollar zum 30. Juni 2008, woraus ein Schulden-Aktien-Verhältnis von 6,8 zu 1 resultiert. Die Schulden (ohne Berücksichtigung von Global Financing), in denen sich die finanzielle Hebelwirkung im Zusammenhang mit dem beschlossenen beschleunigten Aktienrückkauf widerspiegeln, lagen bei insgesamt 9,1 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 1,7 Mrd. US-Dollar seit Jahresende 2007 entspricht. Das Schulden-Kapitalisierungs-Verhältnis lag damit bei 26,9 Prozent (Jahresende 2007: 30,0 Prozent). Der Barmittelbestand des Unternehmens belief sich zum Ende des zweiten Quartals auf 9,8 Mrd. US-Dollar.
Aktuelle Informationen für Investoren finden Sie hier.
