- Gewinn im operativen Geschäft von 1,65 US-Dollar je Stammaktie – ein Plus von 36 Prozent
- Gesamtumsatz von 24,5 Mrd. US-Dollar - ein Plus von 11 Prozent
- Umsatzplus bei Global Technology Services von 17 Prozent – ein Gewinnplus vor Steuern von 45 Prozent
- Umsatzplus bei Global Business Services von 17 Prozent – ein Gewinnplus vor Steuern von 23 Prozent
- Umsatzplus bei den Softwareumsätzen von 14 Prozent – ein Gewinnplus vor Steuern von 22 Prozent
- 65 Prozent der Umsätze wurden außerhalb der USA erzielt – ein Umsatzplus im Raum EMEA von 16 Prozent, im Raum Asien/Pazifik von 14 Prozent, in den USA von 6 Prozent
- Abgeschlossene Serviceverträge von insgesamt 10,8 Mrd. US-Dollar bei konstantem Wechselkurs; 12,6 Mrd. US-Dollar bei aktuellem Wechselkurs
ARMONK, New York, 16. April 2008. . . IBM gab heute bekannt, dass im ersten Quartal 2008 im operativen Geschäft ein Gewinn von 1,65 US-Dollar je Stammaktie verzeichnet werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung um 36 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Stammaktie 1,21 US-Dollar (jeweils unter Berücksichtigung der verminderten Anzahl der Aktien gemäß den US-Finanzgesetzen). Der Gewinn im ersten Quartal aus dem operativen Geschäft lag bei 2,3 Mrd. US-Dollar verglichen mit 1,8 Mrd. US-Dollar im ersten Quartal 2007. Dies entspricht einem Plus von 26 Prozent. Der Gesamtumsatz aus dem operativen Geschäft lag im ersten Quartal 2008 bei 24,5 Mrd. US-Dollar und damit um 11 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs) über dem Wert des ersten Quartals 2007.
"IBM hatte ein sehr gutes Quartalsergebnis zu verzeichnen und einen guten Start ins Jahr 2008 hingelegt. Diese Ergebnisse stärken unsere Zuversicht in das Leistungsvermögen von IBM in einer dynamischen, globalen Wirtschaft. Unsere Performance ist letztendlich das Ergebnis der Neupositionierung unseres Unternehmens in den vergangenen Jahren sowie des unermüdlichen und enormen Engagements aller IBM Mitarbeiter weltweit", sagte Samuel J. Palmisano, IBM Chairman, IBM President und Chief Executive Officer. "IBM ist heute ein anderes Unternehmen als in der Vergangenheit, das von vielen einzigartigen Vorteilen profitieren kann: unsere weltweite Präsenz und Größe, unsere Stärke in profitablen Wachstumssegmenten, unsere wiederholt starken Umsatz- und Gewinnströme sowie unsere Produkt- und Serviceangebote, die für unsere Kunden echte Werte schaffen. Hinzu kommen Disziplin, finanzielle Leistungsstärke und Flexibilität, durch die wir unser Geschäftsmodell jederzeit gezielt an veränderte Marktbedingungen anpassen können".
"Wir sind für den Rest des Jahres sehr zuversichtlich“.
Aus geografischer Sicht konnte in Nord- und Südamerika im ersten Quartal 2008 ein Umsatz von 9,9 Mrd. US-Dollar erzielt werden Dies entspricht einem Anstieg von 8 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Die Umsätze in Europa, im Nahen Osten und in Afrika lagen bei 8,8 Mrd. US-Dollar – dies entspricht einem Plus von 16 Prozent (4 Prozent bei konstantem Wechselkurs). Die Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum (AP) stiegen um 14 Prozent (3 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 5,1 Mrd. US-Dollar. Die OEM-Umsätze lagen bei 696 Mio. US-Dollar und damit um 16 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2007. Die Umsätze in den IBM Wachstumsmärkten stiegen um 11 Prozent (bei konstantem Wechselkurs) und repräsentieren ca. 17 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens.
Die Gesamtumsätze von IBM Global Services stiegen im ersten Quartal um 17 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs), wobei in allen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumszahlen zu verzeichnen waren. Im Bereich Global Technology Services stiegen die Umsätze um 17 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 9,7 Mrd. US-Dollar. Im Bereich Global Business Services stiegen die Umsätze um 17 Prozent (9 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 4,9 Mrd. US-Dollar. Das Volumen der abgeschlossenen Serviceverträge in diesem Quartal belief sich auf insgesamt 10,8 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um 2 Prozent bei konstantem Wechselkurs (12,6 Mrd. US-Dollar oder plus 6 Prozent bei aktuellem Wechelkurs). Die kurzfristigen Vertragsabschlüsse stiegen um 6 Prozent auf 5,6 Mrd. US-Dollar bei konstantem Wechselkurs (6,5 Mrd. US-Dollar oder plus 13 Prozent bei aktuellem Wechselkurs). Das Quartal wurde mit einem geschätzten Services-Backlog von 118 Mrd. US-Dollar (bei konstantem Wechselkurs) abgeschlossen (einschließlich Strategic Outsourcing, Business Transformation Outsourcing, Integrated Technology Services, Global Business Services und Maintenance). Dies entspricht einem Anstieg um über 2 Mrd. US-Dollar im Vergleich zum ersten Quartal 2007.
Die Umsätze der Systems and Technology Group beliefen sich auf insgesamt 4,2 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 7 Prozent (12 Prozent bei konstantem Wechselkurs) entspricht. Ohne Berücksichtigung der Auswirkungen durch die Veräußerung der Printing System Division im Juni 2007 lag der Umsatzrückgang bei 2 Prozent. Die Umsätze der Systems and Technology Group bei den IBM System z Servern stieg im Jahresvergleich um 10 Prozent. Darin spiegelt sich deutlich die erfolgreiche Einführung der neuen IBM z10 Enterprise Server wider. Bei den MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) – dem Messwert für die Bereitstellung von IBM System z Rechenleistung – war ein Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen. Die Umsätze bei den IBM System p UNIX-Servern stiegen im Jahresvergleich um 2 Prozent, die Umsätze bei den IBM System x Servern blieben gleich. Der Umsatz bei den IBM System i Servern ging um 21 Prozent zurück. Im Bereich System Storage erhöhten sich die Umsätze um 10 Prozent, wohingegen im Bereich Technology ein Umsatzrückgang von 20 Prozent festzustellen war. Bei der Software wurde ein Umsatz von 4,8 Mrd. US-Dollar erzielt, was einem Plus von 14 Prozent (6 Prozent bei konstantem Wechselkurs) im Vergleich zum ersten Quartal 2007 entspricht. Die Umsätze im Bereich Middleware – hierzu gehören WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational – stiegen im ersten Quartal 2008 im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 3,8 Mrd. US-Dollar. Die Umsätze bei Betriebssystemen stiegen im Jahresvergleich um 1 Prozent auf 529 Mio. US-Dollar. Die IBM WebSphere-Software, die dem Kunden das Management zahlreicher Geschäftsprozesse über offene Standards für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Betriebssystemen erleichtert, brachte im Jahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 20 Prozent. Die Umsätze im Bereich Information Management Software, mit der der Kunde Informationen on demand abrufen kann, stiegen um 27 Prozent. Hierin enthalten sind die Wachstumszahlen aus der Übernahme von Cognos, die in diesem Quartal abgeschlossen wurde. Die Umsätze bei Tivoli Software (einer Infrastruktursoftware, mit der der Kunde Netzwerke, einschließlich Sicherheits- und Speicherfunktionen, zentral verwalten kann) stiegen um 9 Prozent. Bei der Lotus Software, mit deren Hilfe der Kunde mit effizientem Kommunikations- und Knowledge-Management in Echtzeit mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten kann, stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 17 Prozent. Die Umsätze bei Rational (integrierten Tools zur Optimierung der Softwareentwicklung) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent. Die Umsätze von Global Financing stiegen im ersten Quartal um 3 Prozent (minus 3 Prozent bei konstantem Wechselkurs) auf 633 Mio. US-Dollar.
Die Bruttogewinnspanne des Unternehmens aus dem operativen Geschäft lag im ersten Quartal 2008 bei 41,5 Prozent (verglichen mit 40,2 Prozent im ersten Quartal 2007).
Insgesamt beliefen sich die Kosten und anderen Einnahmen im operativen Geschäft im ersten Quartal 2008 auf 7,0 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg um 11 Prozent entspricht. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 6,3 Mrd. US-Dollar. Die Vertriebskosten, allgemeinen Kosten und Verwaltungskosten stiegen um 10 Prozent auf 5,6 Mrd. US-Dollar. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Technologie stiegen um 4 Prozent auf 1,6 Mrd. US-Dollar verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus Intellectual Property und Entwicklungsanpassungen erhöhten sich in diesem Quartal auf 274 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 205 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die anderen (Einnahmen) und Ausgaben lagen im ersten Quartal 2008 bei 125 Mio. US-Dollar an Einnahmen. Im Vergleichszeitraum wurden unter diesem Posten 180 Mio. US-Dollar an Einnahmen verbucht. Ursächlich hierfür waren in erster Linie höhere Absicherungsverluste. Die Zinskosten stiegen auf 178 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 73 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Dies war in erster Linie auf den Anstieg bei den Schulden für die Finanzierung des beschlossenen beschleunigten Rückkaufs von Unternehmensaktien zurückzuführen.
Der effektive Steuersatz für IBM lag beim operativen Geschäft im ersten Quartal 2008 bei 27,5 Prozent im Vergleich zu 28,5 Prozent im selben Zeitraum des Vorjahres.
Der Aktienrückkauf im ersten Quartal belief sich auf eine Summe von ca. 2,7 Mrd. US-Dollar. Die durchschnittliche Anzahl der Stammaktien im Streubesitz im ersten Quartal lag bei 1,40 Mrd. verglichen mit 1,52 Mrd. im selben Zeitraum des Vorjahres. Mit Stand 31. März 2008 lag die Anzahl der im Streubesitz befindlichen Stammaktien bei 1,37 Mrd. Die Schulden des Unternehmens (einschließlich Global Financing) beliefen sich auf 35,2 Mrd. US-Dollar verglichen mit 35,3 Mrd. US-Dollar am Ende des Jahres 2007. Aus Managementsicht stiegen die Schulden für Global Financing seit Ende des Jahres 2007 um 1,7 Mrd. US-Dollar auf insgesamt 26,2 Mrd. US-Dollar, woraus ein Schulden-Aktien-Verhältnis von 6,9 zu 1 resultiert. Die Schulden (ohne Berücksichtigung von Global Financing), in denen sich die finanzielle Hebelwirkung im Zusammenhang mit dem beschlossenen beschleunigten Aktienrückkauf widerspiegeln, lagen bei insgesamt 8,9 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang um 1,8 Mrd. US-Dollar seit Jahresende 2007 entspricht. Das Schulden-Kapitalisierungs-Verhältnis lag damit bei 26,4 Prozent (bisher: 30,0 Prozent). Der Barmittelbestand des Unternehmens belief sich zum Ende des ersten Quartals auf 12,0 Mrd. US-Dollar.
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